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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1857-06-29 · Heft 27 (29.6.1857) · p. Seite 371

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
21 (1857)
Issue
Heft 27 (29.6.1857)
Date
1857-06-29
Page
Seite 371 (sequence 13)
Language
German
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371 jährlicher Gehalt neben freier Wohnung, Heizung, Schächtergebühren 180—200 Thlr. beträgt. Unvdrheirathete geprüfte Bewerber wollen ihre Zeugnisse über ihre Fähigkeiten so wie über religiös-sittlichen Wandel franco an den Unterzeichneten Vorsteher baldigst einsenden. . . . » Schwelm (Westphalen), den 7. Juni 1857. David Meye«. Lehrer- und Cantorstelle. Die von uns früher ausgeschriebene Stelle eines Elementarlehrers, welcher zugleich die Befähigung habe, das Cantoramt in Verbindung mit einem Chore zu versehen,^ und wo möglich als Hülfsprediger zu sungiren, hat bis* heran in der gewünschten Tüchtigkeit nicht besetzt werden können. Wir wiederholen daher hiermit unsere Einladung und fügen hinzu, daß an Gehalt vorläufig zwar nur 350 Thlr. votirt sind, daß diese Summe aber, je nach der größern Befähigung, entweder gleich oder später erhöht werden kann. Unsere Schule ist von dem Königl. Ministerium als eine öffentliche anerkannt, und nach Ablauf eines angemessenen Provisoriums steht definitive Anstellung in Aussicht. Aachen, den 12. Juni 1857. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Für eine Provinzstadt Mährens wird ein Hauslehrer gesucht, der in den Gegenständen des Obergymnasiums, im Französischen, Hebräischen und in den Anfangsgründen des Talmud genügenden Unterricht ertheilen kann. Gehalt nebst freier Station vorläufig 300 Thlr. Hierauf Reflectirende wollen sich mit ihren Zuschriften an Herrn Jsak Wernev, Religivnslehrer in Kremsier in Mähren wenden. Ein Lehrer, welcher in Preußen das Seminar besucht und dort eraminirt worden ist, wünscht zu Anfang Oktober d. I. ein Engagement, das ihm einen nicht zu beschränkten Wirkungskreis bietet. Di« Leitung einer Volksschule wäre ihm am liebsten. Er ist im Stande, auch Kanzelvorträge zu halten. —. Seit elf Jahren stand er theils auswärts, theils hier in seiner Vaterstadt in Praxis; und zwar wirkt er seit mehreren Jahren an einem hiesigen öffentlichen Institute von ca. 200 Kindern, außerdem aber noch an einer Privat-Unterrichts-Anstalt. Reflectirende wollen gütigst ihre Briefe, mit A. Z. bezeichnet, der B. S. Berendsohn'schen Buchhandlung frankirt einsenden. Hamburg, Mai 1857. Ein Israel, approbirter Lehrer, der außer in den hebräischen und deutschen Fächern auch in der französischen und englischen Sprache unterrichtet, über seine Leistungen die besten Zeugnisse besitzt, wünscht bei einer Gemeinde im Preußischen von 16 — 20 Schülern Isten September oder Mitte Oktober d. I. eine Stelle. Franco- Offerten unter B. 97. besorgt die Expedition dieses Blattes. Eaglisches, deutsches und französisches Pensionnat unter der Leitung von ff^ewls Jackson, '■ Chaussee de Louvain in Bruxelles. In diese Pensions-Anstalt, welche in einer der schönsten Vorstädte Brüssels liegt, können zu jeder Zeit Zöglinge aufgenommen werden. — Die Zöglinge, die beständig unter Aufsicht stehen, gemessen eine sorgfältige Erziehung und Pflege und die liebevolle und freundliche Behandlung des elterlichen Hauses. — Das bewährte Uriheil sachverständiger Männer, welche diese Anstalt besucht und geprüft haben, empfiehlt dieselbe zur Genüge. Pensions-Anzeige. Erfurt besitzt außer einem Königl. Gymnasium mit 200 und einer Realschule ersten Ranges mit 500 Schülern, auch eine Königliche, zu Abiturientenprüfungen berechtigte Gewerbschule und eine Schule für Handlungslehrlinge. Auswärtige, die ihre Angehörigen eine dieser Anstalten besuchen lassen wollen, finden für dieselben bei dem Prediger und Lehrer der hiesigen jüdischen Gemeinde, Herrn Mück — den ich bestens empfehlen kann — ein in jeder Hinsicht befriedigendes Unterkommen. Erfurt, den 17. Mai 1857. Z»r. E. S. Unger, Professor. Bezug nehmend auf obige Anzeige, erkläre ich mich hiermit bereit zur Annahme einiger Zöglinge aus achtbaren Häusern, welche eine der hiesigen trefflichen Schulanstalten besuchen sollen. Dieselben können bei mir neben einer väterlich liebevollen Erziehung und Pflege Unterricht in allen Religionswissenschaften, so wie gewissenhafte Beaufsichtigung und Nachhülfe in allen Schularbeiten erhalten. Bei der geräumigen und gesunden Lage in der Nähe des thüringer Waldes und bei den mit allen Schulen verbundenen wohlgepflegten Turnanstalten dürfte namentlich für Kinder die hiesige Stadt vielen andern übervölkerten Städten vorzuziehen sein. Auf frankirte Anfragen ertheilt bereitwilligst nähere Auskunft Glück, Prediger und Lehrer. Erfurt, Mai 1857. Pension. Der Unterzeichnete ist gern bereit, Schüler, welche das hiesige musterhafte Gymnasium, oder die damit verbundene Realschule besuchen sollen, gegen mäßige Vergütung in Kost und Logis zu nehmen, wie auch für religiöse und sittliche Erziehung und Ausbildung seiner Pfleglinge zu sorgen. — Anfragen erbittet baldigst frankirt Lüneburg. A! S. ÄVarenheim, Religionslehrer.

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