Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 20 (11.5.1857)
- Date
- 1857-05-11
- Page
- Seite 273 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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273 Chambres garnies für Kurgäste, Commis und Lehrlinge, so wie zur Aufnahme von jungen Leuten, welche das hiesige Gymnasium, die höhere Bürger- und Gewerbeschule besuchen wollen. Letztem wird außer einer liebevollen Behandlung und väterlichen Ueberwachung in sittlicher und religiöser Beziehung auch Nachhülfe in ihren Schularbeiten zu Theil. Aachen, im April 1857. A. Fiebermann. ... 11 , .■■...- Israelitische Restauration. Der Unterzeichnete hat die Ehre, den israelitischen Reisenden die Anzeige zu machen, daß er wegen Vergrößerung des Geschäfts seine Restauration in Brüssel vom I. Mai d. I. an in der Rue de I’Etuve No. 42., pres de la grande place betreiben wird. Wir werden uns in der neuen Wohnung noch mehr befleißigen, den guten Namen, dessen sich unsere Restauration erfreut, würdig zu behaupten. Wir sind in dem neubezogenen Hause auch im Stande, freundliche Zimmer zum Logiren anzubieten. Vielseitigen und langjährigen Bitten vieler israelitischer Badegäste Gehör gebend, werden wir dieses Jahr auch in Ostende eine israelitische Restauration eröffnen und haben zu diesem Behufe ein freundliches, schön gelegenes Haus, No. 13. bis Rue des soeurs noires dort gemiethet. A. Steidle, Restaurant ä Bruxelles. Auf Ersuchen des Herrn Z. Steidle füge ich dieser Anzeige mit Vergnügen eine Empfehlung hinzu, da ich aus Erfahrung weiß, wie sehr gut man bei Herrn Steidle logirt und speist. Dr. Ludw. Philippsorr. Unterzeichneter empfiehlt seine neu eingerichtete israelitische Speisewirthschaft (^nas) an der Aarbergergasse in Bern (Schweiz) nahe bei dem Bahnhof. — Reinliche Bedienung und billige Preise find gesichert. Michael Weiler. UHuIH,,,,!,<» in hebräischer Schrift, empfiehlt billigst die Fabrik von L. Solon in Berlin. In einer schönen Stadt in Bayern sucht man eine israelitische Erzieherin für einige Kinder, welche zugleich Unterricht im Nähen, Sticken, vielleicht auch in der französischen und englischen Sprache rc. ertheilen kann. — Bewerberinnen belieben ihre Bedingungen bezüglich des Salairs «. unter der Chiffre 8. ö. franco an Herrn Buchhändler C. F. Schmidt in Leipzig zur gefälligen Weiterbeförverung einzusenden. Dienstgesuch einer Gesellschafterin! Eine junge, gebildete Dame, von bescheidenem Wesen, eine vorzügliche Klavierspielerin, Protestantin, die aber gern bei gebildeten Israeliten conditionirt, sucht zu Michaelis d. I. als Gesellschafterin ein angemessenes Unterkommen. Auf portofreie Anfragen ertheilt gern Auskunft die Buchhandlung von S. Berg in Bützow in Mecklenburg. (Lehrlingsgefuch.) Ein Lehrling, der die Lithographie zu erlernen wünscht und mit den nöthigen Vorkenntnisstn versehen ist, kann sofort bei Unterzeichnetem eintreten. Für Knaben jüdischer Eltern wird bemerkt, daß an Sabbath und Festtagen das Geschäft geschloffen ist. Franco-Anfragen erbittet die lithographische Anstalt von I. Frankfurth er. Magdeburg. Färbergehülfen (Garnfärber), mosaischen Glaubens, finden dauernde Beschäftigung bei S. Beyth. Bleicherode bei Nordhausen. Für ein Tuch- und Modewaaren-Geschäft en dötail in einer kleinen Stadt wird ein tüchtiger Commis mosaischer Religion, am liebsten sogleich, unter annehmlichen Bedingungen zu engagiren gesucht. Das Nähere durch die Redaction d. Z. in Magdeburg. In meiner Tuch- und Modehandlung kann ein Lehrling, mit guten Schulkenntnissen versehen, sogleich eintreten. Frankenhausen (in Thüringen). C. Wahl jun. Empfehlung. Bei meinem jüngsten Aufenthalte in Prag besuchte ich daselbst Brisker's Gasthaus, (Altstadt, lange Gasse,) und fand mich darin auf's Angenehmste überrascht. Die Speise-, Kaffee- und Billard-Salons gehören zu den größten dieser Stadt, Comfort ist daselbst mit Reinlichkeit gepaart, zahlreiche in- und ausländische Zeitungen sind dort aufgelegt, die Speisen sind sehr schmackhaft und billig, die Bedienung ist prompt, und ich kann dieses Gasthaus Allen, welche koscher essen wollen, auf's Wärmste empfehlen. Ein Geschäftsreisender aus Derlin. Liepmannsfohn, S. L., Predigt am Z. Mai 1856 in der Synagoge zu Emmerich, nebst einem Nachrufe an den Kanonikus Ritter G. Lenstng, gehalten, gr. 8. 1856. In Comm. geh. baar */« Tchlr. Emmerich. Romen'sche Buchhandlung.