Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 21 (1857)
- Issue
- Heft 14 (30.3.1857)
- Date
- 1857-03-30
- Page
- Seite 190 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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190 Baea«z. An der israelitischen Gemeinde zu Celle (Hannover) ist die Stelle eines Schächters, Vorsängers und Lehrers an der dortigen ReligionSschüle erledigt. Hierauf Refleetirende wollen sich an den Vorstand wenden, und ihre Anmeldungen, so wie die betreffenden Zeugnisse darüber, daß sie einen Chor zu leite», Unterricht im Gesänge, so wie in den Lehrgegenständen einer Religionsschule zu ertheilrn im Stande sind, portofrei cinsenden. Celle, im März 1857. Der Gemeindevorstand. Lehrer-Bgcanz. Durch das Ableben des Religionslehrers Levisohn ist die Stelle eiMs Lehrers an der hiesigen israelitischen Religionßschnle vacant geworden und soll alsbald wieder besetzt werden. Mit derselben ist ein fixer Gehalt von circa 20,0 SfyaUm, ohne Nebenacejdenzien, verbunden. Hierzu geeignete geprüfte Bewerber wollen ihre Zeugnisse binnen' 3 Wochen anher gelangen lassen. Fulda, am 1. März 1857. Das Vorsteheramt der Zsraeliten der Provinz Fulda. H Epstein. S. Trepp. S. Oppenheimer. S. Hesdörster. Jüdell. Coneurs. Die hierortige israelitische Cultusgemeinde wünscht die erledigte Stelle eines Rabbiners zu besetzen und schreibt zu diesem Zwecke hiermit einen Concurs aus. Sie stellt folgende Bedingungen: indem sie talmudische und zeitgemäße wissenschaftliche Bildung voraussetzt, wünscht sie authentische Zeugnisse anerkannter Autoritäten über Befähigung sowohl, als über religiös sittliches Vorleben, und unbescholtenes politisches Verhalten. Dafür dotirt sie die Stelle mit Fl. 500. C.-.M. fixem Gehalt, freier Wohnung und allen sonstigen üblichen Rabbinats-Emolumenten. Die schon als Rabbiner fungirenden werden, wie billig, bevorzugt. Die Dauer des Concurses ist bis 15. Juli l I. anberaumt. Die?. T. concurrirenden Herren wollen sich.gefälligst in portofreien Briefen, mit gehörigen Dokumenten, an den hietortigen Cultus-Vorstand wenden. Eperies (Ungarn), den 15. März 1857. Adalbert Fritsch, Vorsteher. Bei der hiesigen Synagogen - Gemeinde ist die Stell« des ReligionslehrrrS, der gleichzeitig das Amt als Vorbetcr beim Gottesdienste zu versehen und auch die Schechita für den Bedarf Her Gemeinde zu besorgen hat, anderweitig zu besetzen, mit welcher ein jährlicher Gehall von Thlr. 30v. u>K>Ml-Äebet<eMo«imen von etwa Thlr. 100. verbunden ist. Gehörig ausgebildcte Leute, die auf diese Stell« restectiren, belieben sich unter Einreichung ihrer Qualificatious - Atteste bei dem Vorstande in portofreien Briefen zu melden. Stallupoenen, den 18. März 1857. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Die hiesige Cantor- und Schächterstelle ist zum Isten August d. I. zu besetzen. Restectanten, welche die Fähigkeit besitzen , den Gottesdienst mit Chor zu leiten, und Zeugnisse über ihre Fähigkeit zum Schachten Nachweisen khnneii, haben ihre Bewerbungen in portofreien Briefen beim Unterzeichneten Vorstand anzubruigen. Die Gesammt- Cinntthme dieser Stelle, verbunden mit einem Gehalt von 15v Thlrn. jährlich, beträgt circa bvü Thlr. Schn erd emühl, inr März 1857. Der Vorstand. H. Bornstein. Israelitische Knaben, welche eine der hiesigen trefflichen Unterrichtsanstalten besuchen wollen, (es sind hier: eine Handels- und Gewerbeschule, ein Gelehrtengymnastum, ein Realgymnasium, eine Ackerbauschttke u. s. w.) finden in dem Hause des Unterzeichneten unter billigen Bedingungen Aufnahme in Kost und Logis, Much wird den Aufzunehmenden Privatunterricht in den Religionslehrfächern, geeignete Nachhülfe in andern Lehrgegenständen, so wie Ueberwachung über deren sittlich religiöses Betragen zu Theil. Den geehrten Eltern diene zur Nachricht, daß zwischen dem 15. April und 1. Mai der Unterricht in den verschiedenen Lehranstalten beginnt. Wiesbaden, den 1. März 1857. A. Hemmekdinger, israelit. Lehrer. Restauration in Freiburg im Breisgau. Den verehrlichen israelitischen Reisenden aus und nach der Schweiz, eben so den Eltern, welche ihre Herren Söhne an der hiesigen Universität oder einer andern Lehranstalt studiren lassen, insbesondere auch Denjenigen, welche für ihre Töchter oder sonstige Angehörige eines der beiden hiesigen, ssehr zu empfehlenden weiblichen Lehrinstitute benutzen wollen, empfehle ich meine aufS Beste eingerichtete Restauration. ., Max Weil, Niebmarkt Rro. 675. Die unter Aufsicht deS RabbinatS stehende ivs Fleifchwaarenhandlung von Abraham Herzberg, Rosenstraße Nr. 29t in Berlin, eurpsiehlt zu den bevorftehenden Ostern außer allen frischen.Fleischsorten: Räucherffeisch, Pökelfleisch, Rollader, Schlagwurst, Leberwurst, Knoblauchswürste und Gänseschmalz zü den billigsten Preisen.