Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 46 (10.11.1856)
- Date
- 1856-11-10
- Page
- Seite 626 (sequence 10)
- Language
- German
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Sommer 1099 nach unsäglichen r Strapazen, und j junge» , HÄM ÄÜuMff Jerusalem eröbert^^att^ '.richtete eß nicht j liur ein ^HreÄiche^ Blutbad unter.' den Mübamedanern j M', sondern-auch die Juden 'wurden auf's Grgusantjie j ennordet, indem Man sie in' ihre Synagogen.trieb und j mit denselben 'verbrannte.; ' ' 't •' .. I '; Kaiser Heinrich .stichle die deutschen Judett einigermaßen zu schützen'mtd den Beraübienihr Eigenthum zurück zu verschaffen ^'sirne^ erf^ätte. er auf dem Reichstage zu Regensbü^g ''affe Ztvangstaufen für ungültig. . p' Halten "wir bei unsrer Rundschau auch einige Minuten' siel denlHildnisse Konrad^ Ül. ^1137 —1152) an, \ des ersten HöhMstäüsen, msi welchem die glänzendste Pe- | rio^e m W deutschen Wschichte beginnt. — Ms sich auch! wahrend des "zweiten.Krchz§u^e8,Mrfolgüng'.'m.nd' Tod, [ besonders"bmch iie" stlnregung ' des''Äö'nches Rudolph, I zunächst' Met' die 'Juden 'der Rhemgegend. ergoß,. da'suchte sie 1ÄönM zff schirmen^' indem^ er' sie unter des Reiches Schutz'stellte; 'Ob der'.j Kaiser has'schöne. WorH^welches J er'MMeinsSejtz tzestwoMnl aLfeMöH^d^l { Ütan nicht drehen n ö ch sicut'etn! *J auch immer auf | unsre Giaubensgenöffen anivandte, darüber schweigt die j Geschichte'. " ’ \ " Wir kommen setzt zu Kaiser Friedrich Barbarossa | (115Z—1190); dein, hervorragendsten' unter den'. Hohenj staufett, dem Liebling aller Sagen und Dichtungen. Seine Männlich''schönen ZuHe, ^rne HMHe mit dem - mächtig Mchchie Brustheräbwallenden^ rochen Barte ses-! seln natürlich unsren Schritt.' Alsbald'naK voffzogeW ner Kröstitng schwur der Kaiser feierlich,, ein. Rächer, aller! Missethät, "ein Schzrm und Schutz aller Bedrängten sein : zu wollen Utid' er hat seinen Schwur auch gegen die Ju- ’ den gehalten)' denn altz beim Beginn des dritten Kreuzzuges 'die fanätisirte Menge sich abermals gegen die Juden wandte; W : trug der Kaiser Sorge für kräftige Beschützüng der Äehrlosen.. Er ist.auf classischem. .Blöden ^gestorberN' .. \ \ Wir' wenden uns'zu 'dem Enkel des .großen Kaisers, zu 'Friedrich Ü.' (12i5 — 1250). Nicht minder anziehend ist'das Bild dieses schönen, feingebildeten jungen Fürsten'^ Äs' das "vorheriges, dieser Kaiser zeigte.; seine ' Vorürtheilslosigkeit gegen die Juden, .als man.eines, neue, : großes Elend' unter' denselben verbreitende Beschuldigung gegen'sie'erhob/"Es war der.Borw.ms, der auch heute zur Schmach' der . Menschheit noch, nicht ganz versiWHtD ist, der'-äuch/in unsrer ^esi;zuweilen noch sein giftiges Haupt' erhebt. ff)ie BeschuldigunguLmsich hgss.Judfn . ,MsteHnPer^t^,teiePsjUMideM Blut/ zu^gmießenL Als d.rei/ttod.te„KinW von MMe^m,! Heist Haust Ms Juden in„Hagengu ay ^ezr .Mottor.,g^uch)ssn hah^-.tza antwortet?')perWe:, man M bg s,i ftl begrab en. ...M thgt, ahexr-noG.mehr; r -denn als sich gKMM,Aeue,.HMagN.Utzsex^Ar^-DWW, Lorderte; siorselb.e',M Kechtsgutachstn d?rs^he.oho/geAlM die, Juden,, wirklich? hrrrch. irgxud^eifl: ReligioHgefttz sMerransaßt_lpürhen,daß-BMpo.n MrLsienkindernvWigonj^- ß.M'/ )väs , diese,, per^einten^). Friedrich j wies;-daraus: die HnschuÜigungen,.zurück.,,; \s,yiinrt xrMvyJ Bei, dem..Mdniffs- Adolph.s, .jvqn, .1298) .erinnern,.wir uns, daß «ip^nich.tz:.grtf Mr-irMchKe Meise, ,M AUÄMSl Sengte ■, Muh da,er zUj.arm war, Krönung chestrejten.f;jf können, Mqllte .sN die J^uden^ in, Frankfurt besteuern; p;.m MudssN-! Besitz dess,.nötchigen/,GAdes7 zu,.gelangen, dochMidersetzG ,se,m Mnsinnew;der: ,Kath, dieser Mfolg.i t>y? 7,Dagegen.,zwgng „dieser Kaiser ^die, StM)Bern,^wtzlche die^Juden.^.aus .ihreMs,Gebiete w.egen,-ähnlicher: Beschuldigungen Wie,.hie obigen, ^verjagt, hqtte,durch WMygtjwaft,zur,.Wiederaufnahme derselhem! i(lt. n-.-finii ... Kaiser Ulb^echt!./.(!29^77-, 1308)^ , dessen? tragisches Ende.zrusro Theiluahrue,,. erregh.h egNiNN siigejRegwrung damithaß .er. m Muken; wo,. man wegenuangeblicher Entweihung, einer Hosiiejsaft.alle.,Juden.umgebrachtuhtttto, strenge, ,GMechtrgke,it, chbte, .Damals, stand. ein) neuer.'Feind derselb.en- ,ip. der.KersMein.es/^.helui.annes,. Namens Rindsieisch auf,„der MjhMnM^Mch wachsendem Anhänge zur surchtbareu.,Geißel .der,Juden ward. „Ganze! Gemeinden^ namDtlich,.in-Bayern, wurden.durch, diese. Rotten .nieder?- gemetz^lt^,,oder.jdem .Feuer.,Preis, gegeben,-,bis )d?r Kaiser endlich, .diesinr Upwesen-.ein Jude,machte, und die Rädelsführer,, Hinrichtun g ließ. - Den - entsioheiM, Juden gestattete er, die..R-ückkehr../D.qch,„Alles,dieses chals,nichts.-/überall hatten sie die grWichsten.Verfolgungen„zu?.erdulden.. Auch die,Bewohner.won.- F uld a erschlugens,damals,-kurz,nach dem Tode ,des.Kaiserß,, aAe.-Judeg. der..Stadt,!;600 an der Zahl, - ,.0 r.-iü Da steht Kgisexj^grl U, ,(1-3Kßim vvllckr .Kaiserschumcke „ -mit, Kroire; Mantel, und .Seepfeynn^.der ■khaäßtf^fM^ noldne Busse,". „haltenp>^ ,Jn. diesem) von ihm e der: Kaiser -den Mursürsten ° ' *) Wir'' ÄiffM W itti:1 ^irchenze!- EMng',- '-Seh. BrllMer'ln'Wüssder 'aüs's'''Mue-1 diesen ^lten.Sauerteig, mü^uwnhlen'i beginnt; liaüf'dieses-kGUtgchtewMweM.^..)'ll)L um ih :vi'u r.hiW