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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-11-03 · Heft 45 (3.11.1856) · p. Seite 615

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 45 (3.11.1856)
Date
1856-11-03
Page
Seite 615 (sequence 11)
Language
German
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m MDrüerke W, W/wenn gleich Me Mi bis hiezu noch' keineswegeS officiell veröffevtlicht sind, mithin -er Hr Speciellität Derselben 'noch nicht genau -angegeben werden kann, indessen dieselben ihrem Hauptprincipe nach a l s »w a h r -z-u .bezeichnen sind. Nr. '1. ist bkS hiezu zweifelhaft, Was - SnH StaatHienst vMgndmHerben yb. .eine J bloße Zulassung zu demselben, oder auchinBerbin-! dmrgimit.- einem Nassen-Rang und Pensionsrechte, wie sosches-Hie Wistlichen Beamten genießen; in er- \ sterer Beziehung sind ' PeriitS' Seit einigen Jahren jü-! dische Individuen als Aerzte bei Stadt- .und Kriegs- . Hospitälern, als - Commiffaire Sei den verschiedenen Ministerien mnd den General-Gouverneuren und als Kronslchrer bei-den von der Regierung errichteten hebräischen Kronslehranstalten ic. zugelaffen worden, i ..^6 Nr. 3. ist.zu bemerken, daß nicht.gerade fünf i Deputirte aus allen Gouvernements nach der Rej fldenz im Laufe des September - Monats' d^ -I. .de-! lWt worden sind, sondern gewisse Personen aus ge-! Hissen 'Gouvernements, sowohl aus dem Stande der - Kabhinen.als Laien (aus Aiga istHr. Reumann Hj nannt). .Die: Zeit des Zusammentretens in M. )Pe-j tersburg äst MS hiezumochi nicht g-enauibestimmt. Die f Wtzhbchckm, Welche unser MergnädigW KAstr HuldvMIen Wräern mittelstAllerhöchsten Maniftstes 6.! .ö. .Moskau den 26.Äugust -1856 bei Gelegenheit der! -Krönung Huzmveisen geruht hat/swrrd--e.n. Lesern.der; Mg. Ztg. d. Jdth. "bereits wohl bekannt -sein, wa I SjestS erwähnte Gnaden - Manifest fast in allen^ aus-) ländischen Zeitungen wörtlich ausgenommen ist. . f Literarische Atachrichten. j ’ AuH Dänemark, im October. So eben hat eH Werk die Presse verlassen, das einem'längst gefühltenj Bedürfniß der dänischen Israeliten abzuhelfen bestimmt! ist und darum'hier allgemein mit Freude .begrüßt wird, j Dieses führt <den Titel: nb&n „Jsraelitisk .Bönnehog for hele'Äaret"-' oder um den ganzen Äitel gleich 'deutsch zu-geben.: Israelitisches Gebetbuch für das ganze^Iahr, übersetzt und Mit AnmerkmiKn und - einerSammlung -dänischer Gebete für die öffentliche' und Privatandacht begleitet von vr. Ä. A. Wölff, Oberrabbiner und Prediger, . Mtter v.. Da-nnebrog. ^Kopenhagen 1856, im Verlage der im Jahre 1853 errichteten Reli- - gionsschule. Für -as - wirklich gefühlte' Bedürfniß' ein es 'solchen Buches spricht schon der Umstanddaß. letzteres an seiner Spitzeein ^Verzeichnis »von 760 Subskribenten trägt-, eine in Wahrheiterfreulich -überraschende. Zahlengröße im Verhältniß zur Gefammtzahl wer. dänisch.redenden Israeliten. Schon der Namedes als--Theologe und Gelehrter - auch - in D eutschland rühmlich, bekannten Autors dürfte bei vielen Lestrn 'der Ztg: d. Aud.! einiges " Interesse - für di-ese'-«neue Erscheinung auf. -dem Grbiete -der jüdischen - Gebetliteratur rege machen-, und da das Merk selbst wegen derdLnischenSpracheMurden.Weyigsten.zu- "gänglich sein möchte,- so' wilb ich mir erlauben, setwas Näheres über -dessen Inhalt und Eigenthümlichkeit hier mitzutheilen. ' y:..\ .. Das Buch zerfällt in zwei Haupttheile> wovon der -erste auf- 428 zweispaltigen Seiten den gesammten ^0 ndrmn nebst dänischer- Ueberfetzung umfaßt. Außer den beiden ip^w üip'', dem v'-AN'iN 2« und dem vipovsirr ist Nichts von Dem ausgelassen, was sich iniden gewöhnlichen hebräischen Gebetbüchern vorstndet. Dagegen sind aus VemMachsor für -die nach'dänischem Ritus ausschließlich beibehaltenen Gebetstücke,-nämlich>nbsp> dr2und für 'N-iiN 'NNvw da-s-n^n ^nd« -gleichfalls in das Gebetbuch aufgenommen, worden. Was die Ueberfetzung betrifft, so ist sie eine Meisterhafte zu nenmen, da fik/ rohne das vighnchstmMe Deprage;-^s Originals zu verwischen, in: einer das-GemüLh .des Betenden ansprechenden Weife - den Genius der^dänischen »Sprache berücksichtigt. Austcht einer Ueberfetzung der talnwdischen ,Stücke.öiüs find entwrMenLe^B^mMuMy^nd Gebete in dänischer Sprache gegeben, wie auchdas.Gebetbuch mit einigen dänischen;Gebeten eitzgeleftefist. - . r; Der zweite Th«l, N 42Weiten -stark, enthält zunächst 21 längere dänische Gebete für Sabbath und Festtage, von dem Geistlichen nach der Predigt vorzutragen: - Darauf .folgen - in einer zweiten Abtheilung , 51 ,HgMe Gebete^,theils für-die,häusliche, theils für hie Hisse Andacht im GotteshMfe^ Mine dritte Abtheilung: endliche enthält' „Gelegenheitsgebet^^ für 'die verfchiedenstan Lagen ,des Lebens..' Bis aus.We^.Dsbett,. die nÄch'den priörss ü'un .ooeur ^israelite Sst^8^, bMrh^etHorden , sind diese Gebete sämmtlich original, mnd^zerchnen sich »diMben ^vvrsoöielM -äHnliWn--MzmgniffN der neuem Zeit vridürch so"vortheilhäst ^aütz daß: fie micht So sehr Sas 'Geprgge s' G em ä ch te n " an sich wagen., .sondern.daß sie bei ihrer Einfachheit, Natürlichkeit,

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