Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 43 (20.10.1856)
- Date
- 1856-10-20
- Page
- Seite 586 (sequence 10)
- Language
- German
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anstelle»,-M kleinsten., Dorf, w,o ^ehZ erwachsene JupM"-yrsKvssG'D.i.l!!>^eden/K^WE--Wd'Kd^ag>!^a^ law M Werktagen Meima'l.1in._Kr.MochK^aM---NrI Keittgen?Kchrist^^vvrgelesen.^ Aber., abgesehen davon, iji däs^'Lesen der"heiligen "Schrift^'das Studium derselben HT^eher l,kine ni^uÄerlastMe ,undmit dem j^f fet Sltfet -gehegte Kligion^stiW ^^Judm.^ Der"zwei^ -von Hm - angeführte >Punkt': muß gleich-' falls ailf einer Äystification beruhen. Denn wenn die Juden in Jerusalem an einem heiligen^'Wer-' Früchlichen'Gesetz festhalten, sein - Mädchen unter zwösf. ^Jahren..-zuvorehelichen, WwMen sie' doch" duffelbe., wohl nicht umgehen und ^m nächsten^ Flecken dasselbe dvr WeWWtMnÄ-'doch-'vMhelichen.;''^Jn ''den''mei-'1 stm.Han.dern bestehen gfwiste Werbote in Bezug-auf" l WrwandtschtzstsgMe^ iHllein einige^ >davon sind dispePsabeb gegen ^ine gewisse WdrM Äv.nnte' nun da ein fremder Uneingeweihter nicht auch hierin eine Gesetzumgehung erblicken, s wentr' er HfäM"dast ^gewisse .verbotW"Gdade Zgegemdie DWtel^ablösbar sind Ob abe^ in Jerusalem Diejenigen / die ein Mädchen' doch unter zwölf!Jahren verehelichenwollew, eine Sportel.hiefür zwentrichten haben, hat^der Herr BischofrüMerichtett'vedgHstn. ^ZwbemAittew Punkte "übergehend, daßWe j^deEhe Äne Mahl Sünden tilge, und je öfter Einer sich'scheide,''desto gerechter, werde er, so läßt sich kaum begreifen, chiecher!herr Gobat dazu kommt, solches vor seinem Publikum zu behaupten. Die Ehe, die seit Jahrtausenden dem Judenthum ein heiliges j vom GöMiirgefetzteS? Institut G - und den Juden seitherals.ehrwürdige,'-göttticheOin-! Dichtung gilt/ daß in den früheren Jahrzehnten eine j .jüdische Scheidung. zu den Seltenheiten gehörte, wird - von einend - andern Gesichtspunkt angesehen, als Herr Gobat glaubenmachen will. - Die Scheidung wird; im Judenthum zwar zügelaffen, aber, dieselbe ist so erschwert und mit so viel minutiösen Observanzen um-: geben, daß sie so: leicht nicht, am wenigsten ckuS den - .'voü -Herrn.Gobat angeführten Motiven zu bewerkstelligen- M Wir! halten es nicht für nöthig,: die Stellen derheiligen Schrift.und' des Talmuds -hier Wort-; .lich auszuziehen, nur auf Maleachi (2,16),wollen wirverweisen: „Ich Haffe die Ehescheidung re/<, und. eine aus dem Talmud : ,,Wer sein Weib verstößt,-über den: vergießt der Altar Thränem" , Der Ebder Eben Ezer, der: daS> Eherecht.der Judewenthalt^ weiß:nichts von °deM"Gobät'fchen Motiü der Ehescheidung;, und - wir j , glaube.y-odFxsetbe würde sich vergebliche Mühe machen, Mrstive^Scheidun^ NlögeHeÄ Gdvät'gMüben,. daß die Juden, auch )in ^Jerusalem das Alte Te- "stament nuht' aus' hem' astgeMri^n^ Grund le^. M Lesen der ^elligen^Schrist.'ist^ihnjW" heilig« Beruf- Md' '^lbstzwecks! MdAWMD^MuMMW^- " geü m^gen "sie sich ledsglich rm Stande der Nokhwehr derjenigen Waffen bedienen, die in einem Geisteskampf jedem redlichen'Kämpfer'- zu Gebot stehen. Wir glauben,, hier -u^ssre Entgegnung sine ira ed stusiio,Wie- ‘ gegen Abwesende" erfüllt zu MW nung) dästdckS' Publikum^WlchdS'WeB BKicht gehy.rt und. gelesen,... unserer ,vo.n .WSrheÜSliehe. dictjr- ^MntgegnutzgMÄHstüng WagÄrMiM - ) 1 Diese Entgegnung scheint -aüHM F^er'eineS' unserer Rabdinen geflossen zu sein, dem wir dafür zu Dank verpflichtet sind. — Nr.' 237. des schwäbischen l£>«n^r«aBn-Ö;j Stuttgart. ^Se^MajeMt der ħnrg habenHsr israelitischen Waisenanstalt Wilhelmspflege einGeschestk von 100 Fl. gndbiöp: t>«iiticfgefuM^ - 3Sanf^ e$cfur£§^0^011 ßar6rirtgi \); s v Der Vorstand: Adolph Levi. .^ vi-.^Schwabacher, unser Landsmann, Rabbiner in ' 'Landsberg, ist nun zum Prediger in Lemberg erwählt; derfelbe hielt bei seinem Besuche in der Heimath seinem früheren Lehrer tit. B. Maison-Frankfurter, nachdem der würdige, Rabbiner. Gabriel Mler-,gesprochen hatte, eine Leichenrede, die ihn würdUMLchyÜn einer der größten israelitischen.Gemeinden von heiliger Stätte aus das göttliche Wort'zu verkünden. Wir wünschen, als biedern Schwabengrüß, der Gemeinde,Glück;Mihrer Wahl und-dem Prediger Krast:und Ausdauer -in (seinem neuen Amte. In Ellwangen wurvelein Israelit : am Neujahrsfestezu „siebenjähriger^ - Zuchthausstrafe vor den Asfiffen wegen Betrugs und Meineids verurtheilt,- welche Verbrechen er - in Gemeinschaft mit -,sieben" -christlichen Mitangeklagten verübte.... Der SchwurgerichtSpräsident verwies: in - dem Resumebesonders darauf hin, daß bei den Israeliten Wurttem- : bergS solche Verbrechen zu ben höchsten Seltenheiten gehören.-? - Münchenj-im Oktober. (Privatmitch^): Das hiesige: Institut für israelitische^ Volksschüler, des Herrn