Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 40 (29.9.1856)
- Date
- 1856-09-29
- Page
- Seite 541 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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541 n *t-i -m ^ie^Inddjpenäance beige vom 18. SePtMepe/bxingt das MönunAÄäniE'j)es Kaisers Wörtlich, - so^ wie Me Mrhe v-ir,ÜÄsen^^ welche He Gnadeyacte ausführlich be-, spriAm^ ,^Ä''.^er'.Kyleitmig ^dMft ty* HehactiM.dje^eK hHädM.'an,,'bajjfunjH H. dessey spalten .zuerst veröffentlichtes Eemoire eine große Einwirkung geübt, haH. 3nde^en'^ieL^ guch fse den die Jftaeliftn HcheffendG-NkaS noch nicht, HK wir'wiM noch iyrmef Hst, daß aste exceptton'Mn ^Ma^regeln^ bei der Uecrutixung für die ansäft, skgen Juden aufgehoHn sinH also z. B. dieHushebung von Knaben und deren Transportirung Hach.dem,ZnMN Rußlands auf Nimmerwiedersehen. Hoffen wft,. Hald,,ftn, Besitz des Wortlauts des Ukases zu, sein. Das auch ist sicher und befriedigt wenig, daß die auf obige Weise bis jetzt ihren ^Mdische'M Eltew«itzogenen und zuv,Taufe gezwungenen Knaben jenen ni<^ t.wieder ^rückgegeben werden. ^m'O ji^t,vrfjpi^rftfaarti ’ " Hach^ in diesen, Tagen in eiyer EöttWnHnHaüs Nom folgende VZorte? ^T>ie Geschichte der'Änden 'im modernen Rom füllt ein dunkles Blatt dex^ chEichtti- M«an1iSt./^'Zu Änsimg des jetzigen Uonti- . AH'da auf einige Coneessto^en M'KinH der' MittftlM^!'dM^Mv«schchaK., MGs' MM SchrvkeAg'keiten^' die sich Hem ÄerMr der Audey. güf; HM Massigste aber/ darünteH Mü sich Hr hallsirchH Jffflelit,. sobald' er em Dyrf^ od^s. ein fM&fl.MDfärrer/^u begeben hat, damit VerselbH Ms ÄH Anzeige hin die. Sbirren be^ Vicarjäts M'MÄk üMwachung des Habenden uöthjg/ erach--^ M? KWütkiotfen M Vpllmflch'ten 'pMeht. M Meinf demnM Hätt furchte 'Proftiytenmachexer vpn dieser Mite her. 'Die^ wird denn aber wohl in diesem Lande einem JüÄffw'äHßyftig nicht eisifallen." y'\. Bi^lö-unfter'Äser" Wten wohl nicht geglaubt, dctz E. MH EuröPas ' in unsrer Zeit noch solche Praktik eigenen .Staatsangehörigen bestes. Uns ahw ^sEikel FÜ einem'Aufsatze in. einehr. so ehen epsttzWnÄÄW Mr GheÄ und bw Men H Aom^'h DÄselVe Md Ä nuotz Äd eMen JahM in ddr Aügsh. ''-U'ch \)tMgAiÄrMlVjMhch Leb'^ -und! ScenÄio aM 3ßBen.Mo^FMtt«ch Gr/e.gt0.roÄtch SL^LejvM; 'LSLS// AllgoOeit.'- und hübew wft'bamals '-schön' Auszüge ddL von in diesen Blättern gegeben. - Der Verfaffer' leidet zwar u an ' dem gÄvöhttlichen Nebel -der " Touristen - gern pikant und geistreich ffein zu wollendabei an der'Dberfläche und äußeren Erscheinung , stehen zu bleibenum ihr eine interessante Seite abzugewinnen — hingegen hat er den Vorzugdie Dinge nicht als Ptoduct des TageS, sondern in' ihrem, geschichtlichen Zusammenhänge anzusehem Er spricht - - zuerst /Hber den- Titusb ogen : aüf' deck Forum , beschreibt den Triumphzug' des 'TituS- «ach-rFossephus, und läßt sich 'dann deS Breiteren über! die« Wun-° derbarkeit der Forteristenz dieser Judengemeinde; aus! Er sagt: ---Bedenkt'' man, --daß--es -Rom -ist, -wo dieses Juderi^ Volksich-.nun 1'8Ä0 .--Jahre. lang - behauptet -hat, so > erregt seine WiderstandSkraftMvstau'nen-' undes mbchte fast^ächselhaft erscheinen, daß eine so-mißhandelte Menschensictewenn auch erneut -und .erkvaftigtdurch ftischen-'Zuwachsso - doch meist aus einem und demselben Familiengeschlscht undin' -einem - und demselben engen Sttaßenwinkek,l W einer und derselbenverpesteten Luft-sich don Glied -zu- Glied Jahrhunderte hindurch fortzeugend -k als ein -individuelle- Ganze und alß ein lebendiger Organismus hat erhalten können/^Ihm, bemuVerfassers ist diese „Kraft im Dulden -- so merkwürdig,. daß er' gestehtwie - er sie Hch nichterklären kann.^ Wir glauben, es ihm wohl- 'denn für Diejenigenwelche ihr Judenthume den Alles' besiegenden Charakterzug der Wahrheit, im Juden, die Alles überwindende Energie einer-festen--Ueberzeugung nicht erkennen wollen, wird diese große Erscheinung immer ein Räthsel bleiben.' Der Verfasser giebt daher eine Geschichte der Juden Roms, aber er . vermag natürlich nur eine Geschichte der äußeren Facon zu geben, und mühsam die Kettevon. Bedruckungen, Beschimpfungen-sind zeitweiligen-' Erleichterungen , welche' unsA Glaubensgenossen. ,«r Rom mit standhaftester Beharrlichkeit, -in. ihrem Glauben erftrhrm, aneinander: zu fädeln. Ev^ beginnt -mit -Pom^, pejus, giebt Auszüge aus 'der Schrift über -Philols Gesandtschaft, Juvenal's Satyren, während er schnell.über die Verhältnisse der Juden/unter den späteren rLmifchen Kaisern hinwrggeht. Ausführlicher, zählt er. pro Juden auf, welche als päpstliche Leibärzte in Ehren stundenwobei wirden Verfasseriselbst' von Judenhaß:unv einem gewift sen -Bxotneid nicht, ftri -sprechen Wnnen, welchem ^jedes Verdienst-eines. Juden - ein-Verdrängen von Christen. erscheint. Die Reiheidsr Däpstt, wMebald unerträglich-hart,^bald Wutfelig' mild gegen die Juden .verflchr-en, wird.durchgegangen, Md -mt ganz besonderem.Wohlgefallen idieffchiuv'