Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 39 (22.9.1856)
- Date
- 1856-09-22
- Page
- Seite 524 (sequence 2)
- Language
- German
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daß, wenn wir schon als Einzelne mit Zuversicht auf die Lenkung Gottes verbauen, wir sicherem der GelanguP'^r^HsrrschÄS Mm ähroneleine, unmittelbare Thah Giche^ A^lchr KWäyAWkA^eHeKHaWse^rI^ gründet, daß ein solches weit greifendes, ja nicht'llos für die eigenen Staatsangehörigen, sondern — bei einem. großen Staate — für die ganze menschliche Gesellschaft wichtiges »EreWiß WM ^hie Theilnahme: der^Religion' auch auf das Gebiet versetzt wird, wo der Mensch mit Gott in vollbewußtem Verhältniß lebt. In! J'> Aber gerade darum tritt die.-r„KchMNKMd.-SHH-tztz" < eines Monarchen als eine um so größere Verpflichtung, um so stärkere Mahnung an diesen Monarchen selbst, heran« v Wie ihm dadurch die Völker vor Gott auch're'iVgt öl Epstichtef'Mrden: so wird er dadurch vor Gott au ch xßl(giH,s°' .diefi'n Vhflkerrz'IerjrstichH,,/nnd/geMe' je, ' mehrihm'dabeindie Macht-izu Gebote steht;- -sich nöthi-/ gmfällö' Seri Gehorsam zu erzwingen?'^esty.' Höher , und", furchtbarer ist die Verantwortlichkeit, -die er damit vor G,ott^.und,Gottes lstichterstuhl -ühernimmt. Wer,,ist zS,jNM, her,, zu -saM - wagen Möchte, daß, hierbei ein, Unterschied Mischen. Herr..Religionsparteien und,Consessionen. staMndeöhgß: in. einem,,großen Staate,., wo verschiedene Mligiosren,.> utrd Kirchen,-ihren.Bestand haben, Mi wie, die föekenner.aster.Dieser dein- Fürsten gleich,,theuer verpflsthtei, stre^rden,-?nicht.auch^ der. Fürst, ihnen, zu.den..Grundsätzen^ her . -strengsten,, KIechtigkeih} in,. gseichep Meise,,ohne Untersch-ied. verpstichte.t; werde,, ... .. .,; Di^s . ist. ech- MS ,uns,. nichtallein.,alS Menschen, als Glieder. der großen -Völkersamilie , , sondern auch,als ^Juden mit höchstem Interesse aus: den ,,erhabenen. Act .der Salbung, und Krönung des -„Selbstherrschers aller--Reußen", chlscken,.läßt. . Ach , mitten in dieser-, außerordentlichen-Mlle. irdischer Herrlichkeit: sehen wireinen , Erdensohn vor Gott die unermeßliche Bürde einer Krone, auf sein,Haupt Malten, deren, Herrschaft-.übör .einen^Hewaltigen/Theil dieses.Erdballs sich erstreckt!. Innen im,Her- Mhegen wir den - aufrichtigen Wunsch,. daß es, i h m ge-? lingen . möge die vielen Völker, die seinem.Scepter-: unterworfen sind., zum Glücke, auf dem Pfade, der Entwickelung, her, ^Gesittung, der Gerechtigkeit, und.. der w a h - re n Frömmigkeit zu führen r— den, aufrichtigen. Munsch, daß i hm das. Glück verliehen werde/. einst deyrstthig, aber ruhigen- Bewußtseins vor das. Gericht-, Gottes , treten zu können — —r. damit aber mischt sich der besondere, heiße Wunsch:.d,ast Alexander II., a,uch,.seinen anherthal b MM io »en jüdisch en Untrrtha neuein gh-? 3 V rechter, streng gerechter Fürst werde!... Nein, keine Gnade, sondern nur Gerechtigkeit nehmen-Mir für Müsek^. (MstbensgHhstE Kn -MDHchA- Mir Haben erst^M HürM GeleHHeDAhW dAHrePMLu^ in welcher ein Theil jenK anderthalb Millionen schiMch- , tet, zu schildern, wir brauchen heute Bekanntes nicht zu wiederholen — . aber die SgWng,und Krönung des Kai- KÄ EHM^rrbtHÄH'HD WDKDiW einen Anspruch auf die Besserung ihrer Verhältnisse, ein Anrecht, "h'äßMsseN eine rechtliche und gerechte Stellung werde!! / pMtzdaß die Hand auch des größten Herrschers nicht hinreicht, um in seinem Staate glle Widerwärtigkeiten zu entfernen, namentlich wo das "Rer^so'ungeheuer, und wo anderweitige Staatsgrundsäße 13 schwer machen / Beschwerlm Mer Ungerechtt'gkei- ‘ JenündHstkesbMckußgsW DMM^nMer,HHMMsi,Jh- /stanM izU-Ttzge -zst fördern Mr^nichts, destv^weniger .M. Hr /len''Ine Änschauung ^tind'‘ dre 'Gefehlte M Czaren geben,-bisin die untersten Regionen des -Staates fühlbar und bestimmend.- -Und so sprechen wir es ntzKss.MWgl -.gM:- Möge .der Scharfblick! -.AleNnhdrs. H. das.dunkle!.- Gewebe n durchschauen; rmnd. ^möge-! sein: Herrsch eMslle/es'h.uMreißen/ in welchem seine' Wischen'. Unterthanen zu-ihrem Elend. und/zum Schaden und-Nachtheil des Staates gehalten werden!. So eben bringt das I. de St. Per. einen Artikel, worin die Gnädeüacte' des' Kaisers" {vt seiner Krönung aufgeführt sind. (§j$ /heißt darin:. ,,Die,,.Unterthanen Sr. Majestät, welche dem israelitischen ' Eultus angehören, sindgleichfalls MMsta'nd'-^he^chöchhWgeÄ' Milde des^K.aistth,-gewesen; - hex, geruht -Hat, sie hon< den,.,besonderen Leistungen., <wstche hie Recrutirung ihnen /hishex ausbürdettzbefreien^" Diese?-,Mo,rte lassenuns, über dem wirklichen Gegenstand der „Befreiung" .gänzlich in TmnLelund wir müssen uns heute..mit der Freude, begnügen, -die Juden in dem kaiserlichen/- Manifeste wenigstens nicht übergangen zu sehen. .; Zeitmrgsnachrichteu. : Deutschland. -.-'s,.'.-l--.Vj *'J 'UV! I-:/ .t:rr UV-ll 0} xi‘,Ynn'(i .; Worms,, lm.Ällgllst^ (Privatmitth.j „Kin^.höchstenEntschließung dhS, KöMgl^ bMrischen„..GtgMmlnisterLM^.Kes JWMrüG.r-MrcheW5.,Mtz2HchN^ angelegenheitefl,hom ly, H zufolge-;wu,He fstr heySh.nqg.0Ze.^ll,. Dipmstejy,. firnißf*