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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-08-25 · Heft 35 (25.8.1856) · p. Seite 482

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 35 (25.8.1856)
Date
1856-08-25
Page
Seite 482 (sequence 14)
Language
German
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ling eintreten. Auch kann ein Lehrling in das Leder-, Tuch - und Herrengarderobe - Geschäft meines Bruders Magnus Jacoby unter selbigen Verhältnissen sogleich placirt werden. / Louis Jaeoby m B elgavd i/Pokn. ' Ein israelitischer Jüngling, der die nöthigen Borkenittnjsse m der^deutschen,.sMzösischen WdMglischen Sprache besitzt, sucht in einem Handlungshause oder einer Fabrik eine Stelle als Lehrling und' wünscht im Hause des Principals Kost und Logis zu erhalten. Derselbe kann gleich eintreten, reflectirt aber nur auf eine solche Stelle, wo er den Vorschriften seiner Religion pünktlich Nachkommen kann. Franco - Anfragen unter V. W. XX po.ste restantc Peddenberg bei Wesel am Rhein.; . Für die bevorstehenden jüdischen Festtage empfehlen wir, außer unseren bekannten hebräischen Verlagsartikeln, namentlich den frommen Jüdinnen ha«, bei uns binnen einigen Wochen erscheinende und durch alle Buchhandlungen (Leipzig: Heinrich Huuger) zu beziehende . o Vs ' „Kelch des Heils". Ein Andachlsbuch für /rauen und Jungfrauen jüdischen Maubens zum Hausundj Synagogen-Gebrauch yon G. Hecht. 10 Bogen 8. auf Velin - Druckpapier. broch. 6 Sgr. — in Pappb. geb. 7>/r Sgr. ■ ggg* Parthieen - Käufer und Subscribenten - Sammler er halten n ich t u n b e d e u t e n d e n Rabatt. ' Das Merkchen, dessen Verfasser sich in der Literatur bereits einen Namen erworben, enthält Gebete für Frauen und Jungfrauen, für Wochen- und Festtage und alle Lagen des Lebens, ersitzt die älteren ischinoM-Büchlein vollständig und eignet sich zu einem paffenden Gelegenheitsgeschenke. Für geschmackvolle typographische Ausstattung, ist gesorgt. Brilon lWestphalen), im August 1856." Ät. FrLedländer's hebräische und deutsche Verlagsbuchdruckerei. R e g e n sb u r g, den 28. Juli 1856. In unserer Zeit, in welcher der Gott der materiellen Interessen seinen Scepter schwingt, in welcher die/Meisten in der gebildeten Geftllfchstft^ftlbstsüchtigen Zwecken nachjagen, ist der 'edleMd unbeArenzte Wohtthäiigkeitsstnn eines Mannes,' der still'und".gerauschlos'die'.MMMchen und Leidenden aufsucht, und ihnen ohne Unterschied der Confefston Erleichterung und Hülfe bringt, eine ivohMende Erscheinung^ die nichf mitStillschweigen übergangen werden därf^ ürid rn'Vieftn Maltern um so ^nW eine Erwähnung^ verdient, als' der edle Md uneigennüW MeMestfreund, der unermüdete Wohlthäter' hiesiger Äkmen hem mosaischen Bekenntnisse angehört, und für , dies zahlreichen christlichen Einwohner dahier, bei 'denen er' ich der! ungetheiltesten Achtung steht, als ein nachahmünstswerthestHuster wahrer, achter Menschenliebe gilt. ' ' 11' Herr D av iP Rö ch^" Äfföeis des HandlungshauM G e b r. K o ch dahier, verwendet nicht nur sein eigenes Vermögen zur Unterstützung der Hülfebedurftigen, sondern er weiß auch anvereMenschenfreunde zur chätigen Mitwirkung zu bestimmen, und vermag dadur^ in vielek Fällen ausreichende Hülfe zu schaffen. Aber das ist seinem nie ermüdenden Eifer nicht genug; er, der in den Wohnungen des Elends und Jammers Heimische, kommt nicht unselten in die Lage, Erkrankte und Preßhaste zu pflegen und umzubetten, wobei dessen außerordentliche Gewandtheit und liebevolle Geduld für Jedermann ein Gegenstand der Bewunderung wird. Alles in seinem Leben, selbst das anscheinend Geringfügige,steht in unmittelbarer Beziehung zu seinem Wohlthätigkeltssinne; und. es ist erfreulich, : wahrzunehmen, wie der für sich sesbft ganz uneigennützige Mann doch niemals und nirgends der Ärmuth vergißt. Herr Koch ist im Besitze eines ficher und schnell wirkenden Geheimmittel gegen die heftigsten Zahnschmerzen, aber er hat für seine zu jeder Zeit bereitwrlligft gelieferte Hülfe noch niemals für sich' das Mindeste in Anspruch genommen, während er es Jenen, denen er " Hülfe gebracht hat, überläßt, eine kleine beliebige Gabe zum Besten d er A r m e n in eine versiegelte Büchse zu werfen, deren Inhalt allmonatlich an würdige und verschämte Arme zur Bertheilung kommt. "Solche Züge aus. dem Leben und Wirken' des edlen Menschenfreundes, der während der Carnevalstäge, in denen sich Andere der ungemessensten Lust und Freude überlassen, als Pilger verkleidet, mit einer von dem Magistrate und Armenpflegschaftsrath amtlich versiegelten Büchse ist allen Gastwirthschaften und öffentlichen Gesellschaften..um Gaben für die Armen anruft, und mehrere hundert Gulden als Resultat'seiner mühevollen Sammlung einliefert, könnten gar viele mitgetheilt werden; aber^eS" wird genügen, zu dem Vorstehenden den liebevollesEharakterßcines Mannes gekennzeichnet zu habendessen Bescheidenheit und Anspruchlosigkeit eben so groß find, alS seine MeNschenliebe. — .v) MdWes BöMM M M Das bunte Haus. lFortsitz. ü. Schluß.)-— ' Wäs^ ist für das Jüdenthum am meisten zu fürchten! UV. —.Notizen des Taa'eS. p.i'.u-:.-.--, - Die Kläger des'Sabbatb.' ■ NB. Durch alle Buchhanvlungen und . Postämter -zubeziehen^ Jährlich:. 1 Thlr. BieMjLh.r.ig...>-Thlr.^..,«.^.^^.^.-^ — Verlag böst:BaumgrrtstttSBuchhüMLüM in Leipzig. Druck von I. B. Hirschfelh.'^ *! r;; ■ ,■S8^«iinÄbomfS^w'■;0leWteür:‘■ Ä# Sl’dBe*

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