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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-07-14 · Heft 29 (14.7.1856) · p. Seite 393

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 29 (14.7.1856)
Date
1856-07-14
Page
Seite 393 (sequence 7)
Language
German
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-W ihm (dies sicherlich^ nicht üLelnehnimlü- DvchGe-- scheidm ' wir ^uns, daß! Herr Arnheim das! Tetraitt besser! kennt, wir Juden sind?grundsLMch ^gewöhnt, den güten Willen,WM für die^ThütrpL UehMeM - In anderer Beziehung, über das Leben und BewegM MunserM MnMMH-WKuLw/ßu M Gnig zu berichten, weil über Todtes nicht viel zu sagen ist-. D-och-so.ll mein nächster Bericht-eine kleindÄusbeute bringen. - -R.-E. Mävk. ' Schrimm, 22. Juni. . (Priv atntitth.)/ Diehiesige Jsraelitengemeinde, die älteste und middi^zahlreichsie unserem Provinz,, welche in der letzten Zeit dürch 'das segmsreiche Eingreifen einzelner Mitglieder mit ver-- jüngjtw Kraft auftrat, und schaffte . befindet sich jetzt in: einer-traürigen Lage- ANfangsMai chrach hier die'Rinderpest, aus,, der zufolge die Stadt'gesperrt und jede- EolMNUnication. nicht -nur erschwert, sondern auch fast, ruNmöglich s wurde. In der (Besürchtüng), die Pest, möchte durch die. Menschen weiter verbreitet werden- Win der ganzen Umgegend ein Schrimmer nicht gern .gesehen und haben deshalb die angrenzenden Besitzer .sich, freiwillig abgesperrt. -Nun bestebt die hiesige Gemeinde mit geringer Ausnahme aus lauter Kleinhändlern mnd Handwerkern, die- .ihren Erwerb nicht im Oxte/;findend,^ ihn außerhalb, suchen müssen, was ihnen.: jetzt - eine Unmöglichkeit - ist.— Wohl haben die wenigen,Bemittelten, deren Geschäfte ebenfalls setzt daniederliegen, recht große Summen zur Unterstützung der Vielenvarbenden Familien h'ergegebendoch diese reichen nicht hin, die täglich steigende Noch zu beseitigen.. — Männer- Weiber,, ja sogar Kinder und Greise, haben inihM mißlichen Lage Zuflucht zur Chauffeearbeit genommen^ was aber das Elend nochsteigert, da die Leute/.-aMtzerartigeArbeit nicht gewöbnt und zu schwachum sie ertragen zu können, zum Theil» erkranken, Hiev-äst Mldige Hülfe von' vben ÄndausiewhierdringendtzMbthwendigkeit l —-; Tief gebeugt wendet sich die Gemeinde-. .die/sonst von allen ihr drohenden/Stürmen mit eigener Kraft sich bcfteit> jhAftflehend/ÄMshre Schwestergemeindensich tröstend mit den-Worteüunftvesi'WeisenMdpn^ Mi oito äM-74-Aus meine Anfrage, ob,wirklich ldieSeminarien den. JMen. verschlossen find,' würde Mir vom Königs POvinzial^Schttleollegünü W Posen am 2. November WJ. eröffneti -,däßSchulpräparänden jüdischen Glaubensbekenntnisses äls sogestannte Hospitanten bei dem Unterrichte -VN den Königs Schullehrer - Seminariett- Mgelaffett werden f&nrten. Sofern diese den ganzen vvrgeschriebeüen^Cursus des! Seminar äUnkevrichts absolviren, könnendieselben auch zu dem gewöhnliches Abiturienten!- EraMest«Melassen werdem Haben sie dagegen nur zeitweise! an dem SeminclvünWrrichte ThÄ genommenso köstüeN sieeben sd wie Viejettigin SchülümtSpräparanden/ welche sich außerhalb emeS SestW nars vorbereitet haben, an dett für diesen Zweck geordneten besonderen Lehrerprüfungen an deü SeMi^ narien Theil Nehmend Beidem im Frühjahre in hohem Aufträge sn! jüdischenl Schülzwecken - Vm Semi^ narien zu Posen! ustd Brömderg abgestatteten meht^ wöchentlichen Besuch fand ich in letzterem einen'Wischtzw Hospitanten, so> Wir zur ftlben Zeit der Herr Seminardirector Ritsche zsu Posen ängewiesett würdeeinem-jüdischenManna das HLspiiiren zü gestatten.^ llr Die chiesiger-jüdische ^Ptäparanden - Anstalt (Nr- 8^ 1855) erfreut sich sortwA-rendder huldreichsten Unterstützung der hohen Behörden-undwerden Jünglingedie sich dem Erzieherberüfv widmen wollen, unW annehmbaren Bedingungen ausgenommen- -! - - Das Wort pomelM beinelichscheint nicht, wie Herr Div Joel in Schwdrsinz! jagt (Jüd- Volksblätt Nr. 37. d. I.-), von-hergeleiker zu sein, da es nur bei- -den polnischest. Juden gebräuchlich war Änd ist, und deshalbi wohl aus dem -polnischenxomalir (langsam) gebildet worden. Die Laütvervrehung und Verlängerung beweisen. nichts dagegen-, da diese das Charakteristische 'der jüdischen Spräche sind > wie : chotschek (obgleich) von chociaz y täköscken von takze u. s. - 8. Aus dem GroMrzogHum Posen, 19. Juni. (PrivatMitthi)'i Herr MiEundw aüS Krotöfchin ist der erste Lehrer in dieser Provinz, der nach 28jahrigem segensreichen Wirket seitdem d." Mai d^ J. pensionirt ist. Daß Herr^GebhavVbisher zweiter Lehrer,-naw dtzffe-m,Stelle gewählt wurde, ist löblich, nicht aber, daß er zur Pensiow ftLnes VorgängcrS beitragen muß, da der Lehrer beil vck jetzigen Theuerung auch bei vollem Gehakt^ darben muß. Da nun die zweite Stelle durch Herrn Rackwitz besetzt'Wdürfte dieMloioschmev jüdische lSchule üüch ftrnev eiste der besten chaftlbst^stin. U'Jst^ZiwoAn ßvird-die jüdische.

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