Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 16 (14.4.1856)
- Date
- 1856-04-14
- Page
- Seite 210 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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des Dr. I, A. Adler,Aeil.)^sr^ Pred. zuHZo rms , am 8. J^an? 18567 vM Pr? ^. Mw y so hu , P^ed.id. israel. Mn>Dr'RMmcs^ - Sdlstn'enthält eine Ärarrede eine so gediegene, sinnreiche Eregese, wie die vorliegende. ' An Ps. 15, 1. knüpft der Redner ein wahrhaft geißreiches Cha-u k raktergemälde -des Verftorbenen. 'Wer,;wie wir, den Verklärten auch -ptztsöRich ^kärÄte uüd^sch ätztet juhltstch' von diesem würdigen Denkmal doppelt berührt. — „T)as Mutterherz. Predigt am 2. Tage des 'Hüttenfestes, von vr. Ad. Jellinek, Pred. d. ifr?GeuiU:zu^erpztgs^ Z^ip^ zig, 1856." Wenn reinste, correcteste und dabei'schwungreiche Sprache, das innigste Gefühl und .tiefer- Gedgnke, i veOunden^mit,„klarer Form, , eine Predigt zw einer .vorzüglichen stempeln, fp: ist es diese über-das .„Mutterherz", dasr„zart-und weich"/ dgs „fest und stark", das „immer frisch ustdjung" unb „überall von-., gleicher Kraft". Es . ist eine der wenigen Predigten, die auch gelesen ihren Eindruck nicht verfehlen, ein sonniges Bild, ein reizendes, aber tÄfwaMs Gedichts— Vh;,i ' ' -- /Mrsrttt ^äs Md' MM. - Eiüe' wissenschaftliche -Ver-' gleichung?deb?'äüf dstfen Pentateuchabschnitt' in der Wälton'schen Polyglotte enthaltenen Uebertragüngm mit" Bezugnahme'auf' einigeneuere-'Uebersetz'üngen,' E' L:-'V o - den HMm e r y' Corlsistvrial - Ober -'Rabbiner. ''' Cre'feld, ,1856:^ 'M'Ml'-Forschung- und-Bearbeitung 'der''Heiligen' ^christ^stberhaupt intemäls stille stehen''kann und darf,' so - stnd'''es inso'nders^ gewisse'' Stücke, welche'imuier vöst Müem dürchgeätbeitek'werdest müssen?:■ And1 wer''rechnete' hierzunicht den ünsteibltchen Schwaüengesang Moschih's^ den der' veMenteuVerft^obtger Schrift iw dieser trefflichen- Monographie behandelt? Ed übernimmt eigentlich das Amt des^R^MenteN/' gikbt zw-jedeM' Verse'''die Mberiragüngen der 8eMj ^üIZijl der ^Largümim/ des' Arabers rtnd' Per-' sers, der engl., franz. und italien. Uebersetzung.' Mer indern zugleich diese Übertragungen je nach dem Werthe ordnet/'ste--inMt^Erklärüngsweise jeder betreffenden Stelle nach jhrer Verschiedenheit ^gegenübeistellt'ünd in kurzen M-' gdn ^charakterisirt,- dann die -Änßcht'-der' bedeutendsten''jüdischen l älteren l Eommentätoren ' 'hinzüftlgt-, wie- Raschr's/ Jbn Esra's, Rambam's u. And., - versieht er jedes' Äört des Liedes mit einem kritischen Apparat, der dieses Werk für den Erklärer des, Liedes fortan unentbehrlich macht. Schade, daß der'Äerf/ nich^t'au^ aüf die besten deutschen Nebersetzungen gerücksichtiD'hat, wodurch das Werk rwcht övllstäMger" seinen' ZwM--erreicht -hätte.'HöchstanevkettttettMerth! ist! die' rühiK' Dbjöctivität/' nüt welcher der M Vers, jede Meinung abwägt, und die bedeutenden Sprachkenntnisse, die M dabei entwickelt. Sehr nützlich wäEes, wenwHerrModenheimer nuch^ die gleiche: Bearbeitung' der TestaMnte^JakM's und'Moscheh's (1 Mos.- 33;) unternähme. — 11 Rabbinato e i Rabbini. Eine vortreffliche Eröffnungsrede in. .daszu ^Pä^ua^ * Khal^ew^am^i^Äoöembet ^^Sdö^onv Prof. Rabh.^L,elio della Torre. Padova, 1856. Della Torre nimmt den schönen Standpunkt ein, mit der Ver- -vgaüWheit'MichtMbrvchen'^ühaben und in die Neuzeit mit ganzem Herzen hineiuzugehören. Daher eben so viel ,'Herz wie Perstand, eben so viel Gefühl für die Größe unsrer^Geschichte, wie. Einsicht in die., Schöpfungen..der Gegenwart .und. in - die.! Bedürfnisse: der Zukunft. Von dem richtigen Grundsätze ausgehend, daß das' Rabbin a t. „nich t: "et n Priest erthum, n.ich t. ein.Ap o stolat/ nicht'eine hierarchische Macht, sondern i einfach ein Lehramt ist" — erörtert er dessen Urs sprung, dessen Geschichte/ Wechsel-der Aufgabe, Leistunj gen ' ündPsttchteü durch' 'Me Perioden' bis^Vut Peüzeit j in edelster, unbefangenster Weist... -.Vom, italseyMen Rabr binas sagt ..er,. daß es -weniger?der Reform bedarf,. weil j es /niemals? sich.-, so »weit Ivön .der Zeit'und-Wissenschaft \ entfernt habe, wie anderswo,-aber'daß es größere Vele- \ bung und Energie erwerben müsse. Wir empfehlen das j Schriftchen drmgend züri LeetüD für Zedermann.! ‘pftw ^2212, herausg. v. M. E. Stern, 21. Heft. «Wien, 1856. Wwfreuen uns','Herrn Stern für seine \ uneru-lüdliche ßrystrengung^ fortdauernd Dank'fage^ zu müf^!sen. Doch wollen wir nicht, verhehlen, daß wir strengere j 2luswahl wünschen. Da jüngst mehrere Rivalen auftau- > chen/ i!würdödäs^AnternehmeN zuletzt sich auch 'weniger! Güüstbewahren-'!'Herr"Skern!giebt ^l^B? zü ÄM lob- \ hudelnde Gelegenheitsgedichte. Da kommt'züerst -ein Ge-'! dicht'auf'Rachel-Marpürgö? dannein' sÄ«- auf! Salömon v. Rothschild,' dänw noch' ein: Traüergeüicht auf - diesen- -und - d'entfch' auch, dann 'ein Bericht zü-' Ehren Al- . bert Cohn's, dann ein langes Gedicht'aus Montestore'/! dann ein TraukrßedichtäuMeHsiiis,'! 'däüü ''MWillkymimsi gedicht an- Sir Moses ünd'^Lady 'ZUditffMontHöre/ und' / Vasdeutsch 'auch/ dann 'ein'TMmrgedich'L'äÜf^ChäjelS und' \ noch mehr. Dies ist zu viel auf' vinmali' ^Däß 'außer--' \ VMr ' noch -vieles' Gütef> an ‘ PödtifchentEregeüschem S undeini^M 'Mterar - Histörffchem^HMw^nthalL'in"ifi^ er-! kentteN! wit- Mnkbar an? ' Ich ''weiß^-Heit Stern wikd^die-' - fen ssreündlicheik Ä!ink Äicht übel"deuten.-''" i '- - ♦Ö 1# , o ü i ‘i heraus: „Die Heimkehr. Trauerrede, gehalten am Grabe tfP-j 1 l 1