Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 15 (7.4.1856)
- Date
- 1856-04-07
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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;7 zu Nr. 15. der Allgemeinen Zeiüiyg des Judenthums. - Vom JnPtÄte Wh WrderMg der tsMWWky KWMr. Es ist ,yyy .Hm Lei^ry .des Instituts. beschl^ffen.Worden, obgleich.Wchr ..als-: 40ll Hlbonnenten zu einer zweiten Auflage ber^Wriften M er st en 'Jahres si<h gemeldet haben : PörlÄWfig'eine soM reicht zu veranstalten, vielmehr vorher die Theilnähmr am »zweitem -Jahve sich! aüssprechey, zu fassen, ,Md» «vst>/wonn so viele neue Abopy^ntey zum zweiten Jahre, sich gemeldet,^daß für diE..hsis'.KsdürfyH -eines, zweiten Auflage der Schriften des ersten 'Jahres'sich' Herausstellen würd'e,' 'daEt vorzugehen. 'r;"!;• “1 Auffordtxuug zqm zzueidetz Lahre, (1. Mai 1836 — 1. Mai 1857). u /- . / .A« div ökOsch -lesenden Mmelstem 'Als im vorigen Jahre die Aufforderung zur Gründung . . des Instituts zur Förderung der israelitischen KiteratM erging)' nahm das geehrte Publikum sie mit größer Warme, mit Vollem Vertrauen' auf, und 'die-als Minimum festgesetzte Aahl von 400 Abonnenten schwoll bald zu 250O an. Jetzt liegt das erste Jahr (Mai 1855 —- Mai 1856) ahgeschlöflen hinter uns. Wir glauben dem Vertrauen entsprochen zu haben. Eine'Anzahl Schriften, theils historischen,theils schövwiffenschastlichen, theils praktischen Inhaltes, von -167' Bogen Umfang wurde den Abonnenten fürtim; 3fl^rc§6eitrff^ öou nur |n»ci geliefert. ' Die allgemeine Stimme chat entschieden. Die Masse von AböttNenten, die 'sich schon nach der Versendungder ersten Schriften nachträglich meldeten, und dieuzüm Theil abgewiesen werden mußten, sprach die Befriedigung der Theilnehmer aus. Das doppelte Ziel/ 'das dem Institute gesetzt ist, die israelitische Literatur zu fördern und ihr ein großes Publikum zn schaffen, ist in einem Maße erreicht, wie es von einem kaum begonnenen und binnen Jahresfrist durchgeführten Unternehmen nur erwartet, nur gefördert werden kann. Mer es ist noch einer außerordentlichen Ausdehnung fähig, es muß mit aller Macht dahin gestrebt werden, immer bedeutendere Werke durch dasselbe ans Licht zu schaffen, und immer größere Massen als Äbonnenten an sich zu ziehen. Nur sso würde es die fchöne Idee ausfüllen, welche ihm zu Grunde liegt, nur so das leisten, wozu es hefähigt ist, nur so den unsäglichen Anstrengungen entsprechen, welche zu seiner Gründung und Verwirklichung yerwertdet worden. ' 7 •*'; - - i -; - richten daher an das verchrliche Publikum die Aufforderung, uns mit Verdoppeltem- Nachdruck in der Fortführung des „Jnstitutö^ zu unterstützen. Wir wenden uns zunächst nn unsere bisherigem Agenten, welche so rühmlichen Äfeit' Entwickelt'haben>;-uns nicht alleiri die bisherigen Theilnehmer zuechalten, sondern neue, immer mehrere zu gewinnen; wir wenden uns dann an alle Diejenigen, welche der guten-Sache zu nützen'im Stänide sind- Agenturen zu übernehmen; wir wenden m,st. vor Astem an all^ Mbvnnentm, auch in diesem Jahre uns zu verbleiben, durch ihre Verwendung aber-neue Freunde des Instituts zu erlangen. Wenn in der Förderung jedes anderen Zweiges der Literatur ein Verdienst für die Entwickelung und Ausbreitung von Bildung und Wissenschaft liegt, so kommt bei unserem „Institute" hinzu§ daß das Wirken für dasselbe und die Theilnahme an demselben zugleich ein religiÄfes Berdttnst^eine veMgiKsö That ist, denn nichts tst, namentlich in unserer Zeit, für das Judenthum nützlicher, fördernder, unentbehrlicher,' erhaltender als-die Literatur, —- haben wir doch vermittelst dieser Zahllöse für unsereHeilige Religion-witddr sichinteresstren, ja begeistern, für Religion, Sittlichkeit und Geistescultur -wieder gewinnen 'sehen j —- so kommt 'beiunserem^ „JnstKutr" hinzu, daß es eine Literatur unterstützen heißt, welche bis jetzt niemalsünterftützt ^vddtzen-,u welche ckeine Akademieen, keine Preise, keine staatliche Förderung zu ihren Diensten hat, welche,-sso-'seht! WH-aüch leine "der ehrenvollsten Stellen in der Mitte aller Literaturen einzunehmen berechtigt ist, doch an äußeren Mitteln völlig arm und nur auf den schönen, warmen Eifer unserer Glaubensgenossen angewiesen ist! Ja, wir rechnen mit Sicherheit auf eine verdoppelte Theilnahme. '7; -