Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 20 (1856)
- Issue
- Heft 5 (28.1.1856)
- Date
- 1856-01-28
- Page
- Seite 64 (sequence 10)
- Language
- German
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64 ryachen- und -der sie zületzt selbst verwirbeln' Wird abev eS? ist -doch nothwcndig .daß. unsren Eaübens- Denossm ' in - Europa zur---rechten eit /Keuntnzß r von dem frechen'? Spielgegeben:! wird-: weWsi hiMsM dem altehrwürdigen Judenthum getrieben wird. Bis jetzt hat der einzige sv?NEiy^orn in Baltimore die Mannhaftigkeit gehabt, dagegest' aufzutreten, aber es wird Weiteres .nicht .auSbleiben^ - Wir werden nicht unterlassen - Ihnen stets das Nähere, zu. berichten. Literarische Notizen. : (Sitttngen; 1. Januar. Es ist mehr als bekannt, daß Prof. Ewald: herbe und; scharf/ in 'feiner Kritik überhaupt: j.und, nicht sehr.freundlich gegen die jüdischen. Gelehrten der Jetztzeit gesinnt! ist.--Am so erfreulicher ist es, daß einer derselben, A. Je ll-iue/L nämlichvor-dessen.fti* tischem! Tribunal Gnade - /gefunden:: hat. Ewald: .schreibt nämlich .inuftinem neuesten -,Jahrbuch /der biblischen Wissenschäft", über Jellinek's 8eL HaäMidrasch.1: „Dieses Werk giebt. eine - sehr nützliche'?Samrnlung,. .die wir auch wegen der genaueren wissenschaftlichen. Erkenntnisse des gelehrten Herausgebers und?Erklärers: sehr empfehlen können.":- In depEwald / eigenthümlichen Terminologie ist dieses.Urtheil von besonderer Bedeutung. ' Frankfurt am Main^ Januar.> -i-'-dia, das Herr Kirchheim in Nr. 51. für Galerius ausgiebt, bedeutet an allen; Stellen- . wo es - vorkommteinen römischeniKrieger, nichts, weiter. •-;,ii: . . Vx, I. M. Jost. - Berlinim November.': Bon' einem sehr bedeutenden Philosophen,),der dey Israeliten, nicht' blos.zugehört,^son- Mn! wahrhaft religiös istuund selbst das Ceremonialgesetz treu, .beobachtet, ist -.eine: höchst -interessante' Schrifterschienen.:? Sie /führt den) Titel: ,-Das,Leben der- Seele in Mö^- nographien 'über! seine: Erscheinungen und - Gesetze, . von' Df. MLLm-z aru s! ---'Berlin. 1856! u Der*>erste Band verbreitet sich.üher'l-,Bildung und Wissenschaft; Ehre und Ruhm; der Humor-als -psychologisches Phänomen.^-! Der Verfas-- seri wird bald-eine: Schrift.über-Spinoza erscheinen lassen. ' Leipzig^im Decembex. ^Zü' 2 Mos. 22, 4. bemerkt PhilippsoU' in seinem Commentar: ^6o6^ Ssmsrit. hat dönSchluß des-V. .nach, >iI-in so:'.'innwa übiö*’ Dbtb asa^T* Wa*;-Vs -v«i rthKiana ,hbxa% iv^a '.undi. wörtKch rgeuäu-überfttzm.-sv bk %>* twgg.^Ju Eslsist-rtmhrsalS'twahrMeiyUch^ -tzqß Hievgrkk chffchd und die fümKritamsche. Ueherfttzüng - folgMdftr FM vor. sich, hatten öder wenigstens) ihq.ssos s-ftn rry«.'i^cha)^a^^y?s>a,-rirr aV^f smmrtiiw W# -Sie hüben--nämlich/ öb,mfür Muer,; für-und:. endlich - das:-K e ti 6 t-rn!^at|ifl,eTetc,nj/x ■ unb Letzteres, analogderiMadir ^a -in ^a-»,/ iy.'der Beideutung „daS-Abgeweidete" genommen,! - <Sir hiMew diese Leseart für plausibler/, weil die. Schwieftgftit des/.n^Äi n^'-sa ri« in die Augen fällt und: auch/ von -dey talmudisch -halachischen: Deutung,-urgirt wird. 5..jJel!lsn.e.h,j:; . . .MfttfM",,).."..„'.'.'“i > MokneuRelsen in Mußtand. - ri nr./'ji' ■ ‘ 4 . Bon ssr/Jili e'nth ab i rb^lneinnati. i . j lAuS ttrv Israellte.) .. . - ,, ■ ’- jj r.l i-j )< 1;; i , 11 J) /Xvi' | i: i,;'!"3i6 Doch' ausi wie - angenehme Art -ward - ich-enttäuscht, als kurz nach meiner Ankunft der Präsident und ein Comite von der Gemeipdel mir 'H^en Besuch machten, um mich herzlich willkommen zu heißen. Sie trugen europäische Kleidung-- sprachen geläufig. Deutsch/Und" entzückten mich durch ihre lehrreiche Unterhaltung./?! Später »erfuhr ich,-daß die meisten der-'-Rigä-mnsäMemiZwden, sowie auch viele ihrer Glaubensgenossen in.'Mitau, der Hauptstadt von. Kurland, deutscher Abkunft 'find -und ihre deutsche Fracht beibehalten-haben. -Diejenigen den, welche in. den-' Vorstädten -vÄk! Riga-'wvhAen^ sowie auch ein großer Theil kurländischer Juden tragen meistens . die polnische Kracht; ] DZspSomits forderte mich auf, die Nacht in dem Gasthof zu bleiben, da sie mich Mt/foWÜdön/Morgen in'mMne^WöhnüMführen/'würden', 1 diei Üüs '>'eirilm' Theift d'eSl Wort - dess OenleiMe "gtz- -mi^-Ml:Schülhü'üses:chestdhr- Licu ‘iAm.n's .CJi mo -? Am' lnächsteni Morgen btigäb ich Mich' Uach dewEchillrgebäude' 'ich - -würde an- > 'der1 Thür dürch ' dmu Küster Gemeinde\ einen - ehrwürdigen- Grtis.:. von -i 68rJahren, eempfangert', - -der sich mitseiüeit besten^ Mertägskleidevn geschmückt hatte.- - Aus seiner - ganzen HMung sprach-öine Herzlichkeit, wie '.sie -nur - aus Äähr'er - undu inniger Frömmigkeitentspringt^ undals'/ M uliv> -du. -Hand! / drückte, fühlte uch/ daß - weder- Heuchelei noch' ein - gegen mich -'ge-