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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1856-01-07 · Heft 2 (7.1.1856) · p. Seite 27

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
20 (1856)
Issue
Heft 2 (7.1.1856)
Date
1856-01-07
Page
Seite 27 (sequence 15)
Language
German
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27 scha verstorben, der' in. düsen'-Blättern Erwähnung verdient, da er für^unsere Glaubensgenossen ein wahrhafter Vater war. . Er . war es, der sie zu allen Aemtern zulüß, zu dew höchsten Würden erhob und alle Mißhandlungen von ihnen abwandte. Wahrend der Cholera nn Jahre 1850 ließ er ein besonderes Hospital, mit allen Bedürfnissen reichlich ausgestattct, für die Israeliten errichten. Während der Hungersnoth 1 854 gab er der Gemeinde für 25,000 Piaster Getreide, und außerdem 25,000 Frcs. zu den Mazzoth der Armen. Unter seiner Regierung trat eine Anzahl Männer und Frauen, die wider ihren Willen zum- Islam bekehrt waren, zu ihrer väterlichen Religion zurück. Was den großen Schmerz der Israeliten mildert, ist, daß sein Vetter und Nachfolger, Mohamed/ von derselben Gesinnung beseelt ist. Er hat sänimü liche israelitische Beamte, Bestätigt. und auf. das Gesuch tzesi.. rsraelitischen Äaufmann!s Simion. Natas, dem, .er den -Orden des. Jstihar vcrliehm, den jüdischen Schneidern / welche oft für den kärglichsten Lohn im jBeylik arbeiten mufften, "gestattet, in ihrön Häusnu und zu schr^ angemessenen Preisen zhre.Llrbeü zu fertigen. . Änz eigen. Prediger-Gesuch. Die E m a n u - E l - T e m p ei g e m ei n d e der Stadt New-B ork sucht einen Prediger, der bei gründlichen Gelehrsamkeit ein Redner' ersten Ranges sei, und seinen Predigten den Zauber des Belehrend-Unterhaltenden,' so wie .das Erhebende der Andacht-, zu herleihen. .versieht. Der.Gottesdienst, im Tempel ist in zeitgemäßer Reform^ mit Orgel und Chorbegleitung. Kandidaten, die-obgenannte Eigenschasttw mit Ken ntn iß der englische rr- S p rach everbinden, würden.bevorzugt. - D er Gehwlk istwicht' weniger^ ä 10; 1500 hr.' Th allen pro Jahr; Ausnahme auf' drei Jahre vorerst/^ und sodann DfIäisgerh'Mft. Die Herxew!-r. PhtllPpfton in Ääss d ehu rg und -Stein' in K'ran kfurft sa.. M. -werden,, aus -Anfragen-.nähere Auskunft,, crtheilen,. Copien von'Zeugnissen können gesandt.werden an folg ende Adresse: Herrn ^^Me1ie1dLvLer',-..ü^M^Lo-nL. Zu" Ostern 1856 soll die hiesige Stelle eines'Vorbeters,. LehreÄ und -'DHKHU?- ändÄPeitig' LLsetzt werdem Es wird.ein.,talV^difch'-.'gM.Wex..' Mann -Yon streng orthodoxer Richtung gewünscht.-!^ A, Wriezen, im December. . ■ ' M Fabian, Vorsteher.. -,. Zu bevorstehendem Ostern 1856 wird in der hiesigen, verbünden mit der D o b e r a n er Gemeinde die Stelle eines Neligiolislehrers, Vorbeters und Schächters: vacant; die hierzu qualificirten Personen bitte' ich, sich baldmöglichst in portofreien-Briefen oder persönlich bei mir zu melden. : : - ■ •■■ ■ - Cröpelin in Mecklb.-Schw., 18. December 1855. I. Levetzotvals Vorsteher. Die Synagogengemeinde Gronau bei Hildesheim sucht auf Ostern 1856 einen' tüchtigen Lehrer, Schächter und Vorbeter, der sich nöthigenfalls der vorschriftsmäßigen Prüfung mit gutem Erfolge unterwerfen kann. Die Stelle bringt neben völlig freier Station jährlich incl. Sporteln circa 150 Thlr. auf. Reflektanten haben ihre Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand franco einzusenden'. /! H. Oppenheimer,' Vorsteher. Die Gemeinde zu.Goldberg in Mecklenbürg sucht, einen Re^gjonsletzrer, Vorbeter und Schächter, der seine Stelle gleich oder bis Ostern antretey : kann. , Bei freier Wohnung, und Kost beträgt das Salair 100 Thlr. außer'.dem Schächtgelde.,^ welches von B ela pg. .Kann er 7>uch wissenschaftlichen- Unterricht ertheilen, so erhöhen sich seine Einkünfte bedeutend. .Die Prüfung hat er hei dem Herrn vr. Lüpschütz zu mahhen.. Pefleetirende wenden sich an den - o -Vorstand .-Saul. Bernhard. Für den hiesigen Synagogenverband wird zum 1. Mai ein unverheiratheter Lehrer und Cantor gesucht, und wird ihm ein1 Salair von 90 Thlrn. und Nebenverdienste nebst-freiev Station gewährt. Hierauf Reflectirende be-? lieben ihre Zeugnisse, baldmöglichst einzusenden.- O e strich-,??/2 cMÄle^vomIserlLhn»': - . . Der Vorsteher; - . \:i M Hirfchfeld. . ‘ ' Am- 1. Schteniber 1856 wird 'die hiesige'Lehrer-'und; Eantorstelle vacan^^die ndhWfieiP' Kofi^ uW Wohnung i 100 Thlr. 'Einnahiii^ gewäHM'üDl'e Zähl^derjfchülpfkich-- i tigen -Kinder''-beläuft ffch'",KW"aüft fünft ^'Reflectirende-! wenden sich'M-^^'- viwiö> .^öWettstieln'i'1 ]l[ \ Levern berüPr/'Minderi:^" ^' ’?,Jii;.. _ .. ..... , ... .Ml-, 'Ein : Unterricht ertheilen/kann,-findet hier^. gegen einen-jährlichen Gehalt von 200 - '250. Thlrn^ eine,^sofortige Anstellung, i Restectanten belieben. slstftin^a^lÜrten, mit abschriftlichen ' Z'eü'gmffen^ belegten Ppüfen'zu Henden: An den Vorstand; der Gemeinde, öder an den.Cantor Dresdner, ii^ .Dir- '.fchau.. B.emerkt^wstd., daß die .Stelle'rn.'Zukunftwas -Doppelte einbringew.dürste,'!wenn.dieLeistungen des Lehrers, zufriedenstellend sein werden.

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