Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 16 (1852)
- Issue
- Heft 24 (7.6.1852)
- Date
- 1852-06-07
- Page
- Seite 286 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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unfein: eigenes Spital. -Jmi Ganzen ist noch -ein 'strengeres: Zusammenhalten --unter den: Portugiesen: als den .Aschkenastm.zu: finden, und .find viele Männer unter' ihnen üAN;-tlefem/und -umfassendem Geiste und -edlem WohlthätigkeitSfinne. - j . < » 4 5 >7?,W-Kep LüH unter den Aschtenafim geschieht: deS Guten sehr - vielwerden jüdische Schriftsteller sehrt freigebig unterstützt.; und., somit manch: ,-schöneS wissenschaftliches: Pröpuht< zu Jage.- geförderte: Much - unter ihnen , noch mehr alS/lbei, den Portugiesen', /werden Wohlthatigkeitsanstalten gegründet und unterhalten durch, milde und .reichliche Spenden. ..... So werden blinde Juden untergebracht und versorgt. So ist eine Gesellschaft unter der Patronage der edeln Lady Rothschild Baronesse für arme Kindbetterinnen. ES zieht eine; eigeneAbtheilung für Juden in einem , hiesigen Spitale. In einem nächsten Aufsatze sollen weitläusiger zwe.ir.Stiftungen besprochen werden von den Herren Joel Emanuelr und -MoseS. - Vielleicht daß mir bis dahin noch andere:schöne -Anstalten, bekannt werden...... - Die' Gebete für. jüdische Frauen von. Herrn M.. H. Brrßlau Haben: hiev; sehr großen Anklang -gefunden und werden vermuthlich bald eine zweite Auflage erleiden. :>■»i Von einer Dame in Birmigham, Frau; Merthheimer, sind letzter Tage '.ebenfalls Gebete für jüdische Frauen erschienen./ Der'-Ruf dieser DaMe verspricht: nur-GuteS; Leun/ste: soll tine ausgezeichnete Damejein in jeder Beziehung. ' ' : -Wn ÄndereS Werk istvor einigen Wochen! erschienendas bemeHenswerth ist.; Die Redaktion 'der JöwisH Ghrö* niel«: stellte nämlicheiüert Preis^sürl die zwei' besten Arbeiten über nachbibtifche Geschichte. /Ein Herr; Henry Bärend/ ein junger .Arzt in Liverpool/und -ein Herr Herz ben PinhaS lieferten Arbeiten ein und erhielten die Preise *); DVser Letztere schreibt inkognito. ' Seine -Arbeiten find die Beliebtesten in den Blättern/: aber Niemand/kennt ihn. Er soll ein ausgezeichnet; wohlthätiger Mannsein und /jüdische- Literatur, auf's . Wärmste, beschützen und be - förderu^^>Kr-?DD/..M .--/l nn-yz.;,/ ' > - -Beiträge:!zur; -talmudischen Spruchkunde von - Leopold Dukes. - Viele talmudischeSprüchwörllr'werden darin erklärt 'und mit denen anderer Nationen verglichen. Der Herd-Verfasser-zeigt hier-nicht-nur seine große Bekannt-- schaft mit dem Talmud und den Midraschim, sondern auch; - *) Beide sollen die Preise, nicht ungenommen haben/ mit - der Literatur: und > den Sitten -vieler älteren und neueren Nationen« a: iny:: o«/ mty £ kt* si.- Ein andkremjüdischer^Gelöhrter/zHexLBeMGöWerg, ist vor: einigen Tagen ebenfalls nachMrford^Ureichund arbeitet sn.scher Vödleian -BLbliothek, um Manuskripte: äbzuschrciben/s-THerr-Goldbrrg ist^ ein/^MannZvon uvitlem rabbinischen Wissen und höchst origineller Auffassung. Wenn Herr G. nurDfil-AtzWelMid»'-unterstützt würde, daß er mit Muße dort arbeiten kann, so ist nicht zu^zweifeln, daß ' sein Fleiß 'verhnNden mit seinem'- stkevfamen Geiste und'gutem Willen etwas Gediegenes dl!r^ Well übergeben wird'-und unserni"Volke ' einen Schatz verösseNtlkchen wkrd7 der so fange schän in dieser'Bibliothek vergraben liegt. Es ivird eine geheiligte Pflicht 'etfüllen, die allen Juden 'obliegt,t>ic Sgroßen Geister, welche v'or vielen hundert JähreU"geltht find für ünS geschrieben' haben, Üns Und der Welt - besannt ' zu machen. -.t 1 1 ES ist vielleicht in Deutschland 'KÜch^'nöH^nichi-KeL. kannte daß 'zchei jüdische Aerzte am'' Hiesigen'deutschen Hospital äü^estellt sind. W' sind die zwei' angesehenen Äerzte Her't"-Vr. Ludro üüd "Herr Dr. Hess/'' Letzteres' ist der Sohn des liteÄitsch' rühmlich äuS Frankfurt am Main. '". 3/.^.-.. Den 6/;Maft p ‘ Herr DK Schiller, Prediget in' Manchester, chöÜte'die ' Neuerung' einführen, 'die ÄäVchen'' zw lönfirmkren^!‘ '«(J’eVr Dr. Adler, Oberrabbiner, protestirte dagegen (!) und verlangte von Herkft DK'Sch? folle^stach "London kommen, um sich prüfenzu. lassem,, -/ob er> befähigt .fei^alS^Habbi zu fungiren. . «Dieser ^erwiderte::- da^.er^ine rWDYk n^r^i vorgewiesen Hahe^ bevorer-nach Manchester. als Pr.ediger gegangen,/ und/diese von.dem»Herrn.Oherrabb.iner.alS^ giltig angesehen worden sei,,, so werde/sie^s cwol «jetzt-iguch /noch «sein. Wenn ..ihn 'übr-igeu^jHevr.^-Dr.M ^rüfen-woüe^so möge er nach Manchester kommen. Letzten Sonntag den 2. Mai reisten Herr Dr. Adler und Sir MoseS Montefiore dorthin. Am Montag ward die Gemeinde versammelt und die. Majorität, stimmte, gegen henzHerrn Oberrabbiner., ' " * - Dr. Weil. uc ., > B.reSlau, -iy; Mai.. - < Ani 6/-April d. -I. wurde allhier eine schöne- Anstalt eröffnet und feierlich eingeweihl.'-Durch-'das Testament