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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1851-12-08 · Heft 50 (8.12.1851) · p. Seite 600

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
15 (1851)
Issue
Heft 50 (8.12.1851)
Date
1851-12-08
Page
Seite 600 (sequence 1)
Language
German
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600 Vakante Predigerstelle. Die hiesige israelitische Religionsgemeinde beabsichtigt recht bald einen Prediger zu engagiren. Derselbe muß zum Predigeramt durchaus befähigt sein und genügende Zeugnisse sowol über seine Tüchtigkeit und Qualifikation als Rabbiner, als über seine wissenschaftliche Bildung überhaupt beibringen, wie auch sich über seinen tadellosen, religiösen Wandel gehörig ausweisen können. Diejenigen Herren Rabbinen, welche auf diese Stelle reflektiren, wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse, in portofreien Briefen, bis spätestens Ende Dezember d. I. an die Unterzeichnete Stelle wenden, die ihnen auf Verlangen das Nähere mittheilen wird. Köln, 3. November 1851. Der Vorstand. Für die hiesige Gemeinde wird zu Ostern k. I. ein approbirter Religionslehrer und Vorbeter gesucht. Auch muß derselbe deutsche Vorträge halten können und den Chorgesang zu leiten verstehen. Hierauf Reflektirende wollen sich Ln frankirten Briefen bei Unterzeichnetem melden. Malchow im November 1851. Marcus M. Löwenthal, Vorstand. Konkurse. In der hiesigen israelitischen Gemeinde ist von den nächsten Osterfeiertagen anfangend die Stelle eines Kantors, der gründlich musikalische Kenntnisse und die Fähigkeit zum Gesangsunterrichte haben, endlich den Chor förmlich abrichten und leiten müßte, mit einem jährlichen Gehalt von Fl. 450 bis Fl. 500 in Konventionsmünze, nebst freier Wohnung und Stolagebühren bei allen Funktionen, zu besetzen. Ferner ist ebendaselbst die Stelle eines Bassisten, der ledig sein und nebst feinen musikalischen Kenntnissen, nöthigenfalls den Kantor substituiren müßte, mit einem jährlichen Gehalte von Ft. 300 in Konventionsmünze nebst freier Wohnung zu besetzen.' Wünschenswerth ist's, wenn sowol der Kantor, als auch der Bassist, sich über die Fähigkeit zum Unterrichte in der deutschen und hebräischen Sprache mit Zeugnissen genügend ausweisen könnten, weil in diesem Fall bei möglicher Verwendung ihre obigen Anstellungen mit einem bei Weitem größern Gehalte verbunden werden könnten. — Bewerber, die die Nachweise ihres moralisch-religiösen Lebenswandels liefern können, wollen ihre diesfalligen Offerten bis 31. Jänner, längstens 15. Februar 1852 bei dem hiesigen israelitischen Kultusvorstand einbringen. Bielitz, k. k. Schlesien, am 2. November 1851. Die hiesige israelitische Gemeinde beabsichtigt zum 12. April k. I. einen unverheiratheten Religionslehrer, der zugleich Vorbeter und Schächter ist, bei einem Gehalte von 150 Thlr. Fixum, nebst freier Wohnung anzustellen. Bewerber wollen sich in frankirten Briefen wenden an den Vorstand der israel. Gemeinde. Eisleben, den 28. November 1851. (Handlungstehrling.) Ein Sohn anständiger Eltern, der hinreichende Schulkenntniffe besitzt und die Handlung zu erlernen wünscht, kann in meinem Tuch- Manufaktur- und Eisenwaarengefchaft, welches am Sonnabend geschlossen bleibt, placirt werden. Selbstgeschriebene Offerten werden erbeten. Egeln bei Magdeburg. M. I. Blumenthal. Literarische Anzeigen. In Baumgartners Buchhandlung zu Leipzig ist soeben erschienen und an alle Buchhandlungen versendet worben: Minnesang. Von Alexander Erbach. Mit einem Stahlstich und verziertem Titel in Buntdruck. 22 Bogen in 16. Elegant geb. mit Goldschnitt. 1 Thlr. 21 Ngr. Dieses elegante Buch enthält 184 neue lyrische, theils gefühlvolle, theils launige Dichtungen und eignet sich wegen seineangenehmen Inhalts sowol, als auch wegen seiner äußerst eleganten Ausstattung, zu einem willkommenen Toilettengeschenk. S i r a ch. Das Buch des gefeierten Weisen in metrischen Formen. Ein Fest- und Weihgeschenk für Jung und Alt. Mit einem Stahlstich. In gr. 16. Elegant geb. mit Goldschnitt. 1 Thlr. Der Name des unschätzbaren Sittenlehrers ist allgemein bekannt. Die Schätze seiner praktischen Weisheit find hier im Schmuck fließender Dichtungen wiedergegeben und wie das Innere, schön geschmückt, ist es auch das Aeußere des allerliebsten Buches, welches bester als kein Anderes zu einem wohlmeinenden Geschenk für Jedermann paßt. Verlag von Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Mit einer literar. Beilage, empfehlettSwerthe Jugendschristen enthaltend, von Baumgartners Buchhandlung in Leipzig.

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