Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 11 (1847)
- Issue
- Heft 49 (29.11.1847)
- Date
- 1847-11-29
- Page
- Seite 726 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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726 Rabbinatsbezirk. Kirchengemeinden. Oberamts- Seelen- Rabbiner. bezirk. zahl. 3) Lauchheim mit den Israeliten daselbst und zu Ellwangen 136 Regelsweiler - 14 4) Pflaumtoch Neresheim 234 XII. Stuttgart 1) Stuttgart mit den Israeliten daselbst und zu Stuttgart 234 Maier Möhringen - 3 2) Aldingen mit den Israeliten daselbst und Ludwigsburg 118 Ludwigsburg * - 180 3) Eßlingen Eßlingen 120 4) Hochberg Waiblingen 267 XIII. Wekkersheim 1) Weikersheim mit den Israeliten daselbst und Mergentheim 133 Mainzer Landerbach * - 145 2) Ailringen mit den Israeliten zu Künzelsau 34 Hohebach, 150 Hollenbach und 32 Mulsingen 41 3) Archshofen mit den Israeliten in Mergentheim 144 Crainthal 5 Creglingen 97 Waldmannshofen 21 4) Niederstetten Gerabronn 217 Sonstige Notizen über einzelne Israeliten des Landes erhalten wir noch folgende: In der Rubrik „Dolmetscher" Behufs der Uebertragung der bei den Gerichten einkommenden, in fremden Sprachen verfaßten Urkunden: Heß in Ellwangen, Vorsteher der israelitischen Lehranstalt daselbst; für die neu heb ratsche Sprache. Im Verzeichnisse der Advokaten sind folgende Israeliten: Pflaum, Oberiustizprokurator in Ellwangen, Jordann in Stuttgart, Kaulla in Stuttgart, Kallmann in Heilbronn, Heß in Ulm, Ellinger in Mergentheim und Wallersteiner in Buchau. Im Verzeichnisse praktischer Aerzte: Dr. Essinger in Oberdorf und Dr. Einstein in Buchau. Beide sind Wundärzte erster Abtheilung. Anzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen iViNgr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Zeile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische, merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Bitte. Am 16. September d. I. ist derfleißige und brave israelitische Handelsmann Jeremias Rosenblatt von hier auf freier Straße von ruchloser Hand überfallen, auf entsetzliche Weise ermordet und seiner sammtlichen Habe beraubt worden. Derselbe hat eine Wittwe mit noch 4 unmündigen Kindern in der dürftigsten und traurigsten Lage hinterlasten. Da unsre kleine Gemeinde größtentheils aus unbemittelten Mitgliedern besteht, wie auch nicht minder durch die große Noth des verflossenen Jahres sehr in Anspruch genommen worden ist, so kann die Unterstützung für genannte unglückliche Familie, trotz der aufopfernden Mildthatigkeit unsrer Gemeinde, nicht hinreichen, ihr nur die allernothwendigsten Lebensbedürfnisse zu verschaffen. Daher wendet sich der Unterzeichnete an die Wohlthatigen und Mitleidigen in Israel mit der ergebensten Bitte: doch ihre gütige und mildthatige Hand nach Kräften dieser tief betrübten und elenden Wittwe mit ihren 4 Waisen wohlwollend zuzuwenden. Der Allgütige, der Vater der Wittwen und Waisen, wird gewiß jede Gabe reichlich belohnen.*) Barchfeld in Kurhessen, 18. November 1847. Der Synagogenälteste. L. M. Lefor. *) Zufolge des Gesuches des Herrn Lefor sind wir bereit, Unterstützungen anzunehmen, und sie weiter zu fördern. Die Redaktion. Au Ostern k. I. sind an der öffentlichen Schule der hiesigen jüdischen Gemeinde die erste und dritte Lehrerstelle zu besetzen. Für die erste Stelle wird ein theore-