Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 10 (1846)
- Issue
- Heft 46 (9.11.1846)
- Date
- 1846-11-09
- Page
- Seite 663 (sequence 7)
- Language
- German
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der berühmte Maas stttHaSdigemLä-helo «ad «itlriM* »oüe« Lchselzackea H-rr» sollte» auch die jüdisch« Presse stricht »o, thw,HaM»akt-«ft ihm. Schul« Mose« ist auch 4tin Lörsenwana, de« «« «. goad einmal gelungen sei, die Papiere zu unerhörter Leu»« «der düstre,zu bringen. x - Schul« Mose« chal kein verbotenes Such geschrieben sich wette,« kaue» kaum jüdisch-deutsch schreiben), hat also frintn Preßprozcß gehabt, hat auf keioer Festnog gesessen swroa auch oft t« Cachol) — und doch eia bekühmire PagMerk ^i«.fft zu verwundern. / . * „ -Schal» Mose« hat zwar sein Lebcolaug Lu deutschen Kammern gagebracht, ^»ber Doch nicht tu deutschru Stände, hW»era. -^-,-uud Loch beuühmtl ^-jLoch^lirbrr Schul« Mose«, wir wollen mit Deinem Moade stiura Scherz lreibra — t« wäre doch nt» »eia seiger ScheV,^«r-wich, den Urheber, am Tiefsten ver. WAdfu «üche 7-^«ad - gerade herau-sagea : Du -bist, jetzt« D8chch«ch :<i» Deutscher Jude, «ad^dizst.chelbr« B«g«^ M^eu dachten Dei»e» «usäglicheu. Jammer chrrbej, »uh H^ju AiMlocher - Jammer, de«. D« att Deutscher Jude -er« DW^d^r-hatDich bädL-«t gemacht. x»Sv bedurftest ^i»er^ha«»taZahrhtwdtrtS« tst dir? ÄW»^:SrrÄochOk-:H<ttäbos8-7?«N«l«> de« tsch<« AM chEMi»«.Mfa* -»sanfter heuisch«' O^ß>«MsiÄMÜ-rr»v'^:-rk': - -n- - - ,jWW»«lA»-r>Ws,zD, getzorea OurdeS, »» - Srtz>?t«l.M«ckk Ä.a Lei« deutsche« PolizeibDch WMiM»)rO'assiDasjdir-L-u«SeD«iurSU«gl«ck-. Zwar ,MitW Mhpxt. 2er,,dkalschen Hpds uqhee VMo Mn deren, t «in -Schooßkind her deatschea MM g^>dkp« D«.warbest hinter 7 ester -Hecke geboren-—; M ckftchdeutsch« .Himmel chatte Dich früher *1«,sei« t^uh Hecha^h gtt di« Miste« andere» Deutschen — .denn Dzt-zvurdest unter „freiem" Himmel-geborea: -dennoch ver? stMueteuDich ha« Ntckchm deutschertzrdeuud daS-Püakt» Mp jhsutschea KiwmfjS»weil Kich -ftin deutscher Polizei- PkHt;hu.seiu Buch eingetragen ,hatt«, der ja viel mehr ch^ubtgt M als .die deutsche strde s«nd der deutsche Hiw- ^ef^- ,dtk -Du 'M -ehrlicher deutscher Sprache als. Deine L>^tz »u«tW.^ Wak «lcht^geutig, daß mau Dir ätschte, .haß Du chch!»r««:Leitßß-.Ma« konntest Du mchy PchMMs ü3«,?b«§«auDstgstubtr, daß DuiuDentschstHh ^geboren,- weil D« --doch deutsch., sprachest -s- «wpy« ««ch,-Hrstsh »«r, »st -wider hie Grammälik. D« kouateft durch keinen Geburtsschein erweisen, daß -Du 1« Flechsen- . Kl>Sip, fnSchvPprastSdt oder in Krähwinkel geborenseirst: «ad tat war Dein Knglück, de« $u nun Deinen Ruh« »erdankest. -,*• r-y s-'.r^ Vfck. < <• Doch wärest Du kein Jade grwtse^Dann hätte «an Dich großmüthig in irgend einem deutschen Land« advptirt^ Du wärest ein deutscher Findling gewesen. Aber «in Jude! und ein Jude ohne Legitimation! eia Jude ohne Matrikel! Das war zo viel. Run wurdest Du SV Jahre lang von einer Grenze zu der, andern iranSportirt, au« einem Lande oder Ländcheu in da« andre geworfen. Und da Do doch immer wieder kamst,-denn Do mußtest unglücklicher Weise doch irgend wo fein, wurdest Du «st genug mit Prügeln bestraft, und io'S Loch gesteckt, bei Wasser und Brod — und da« war oft nicht Deine schlimmste Zeit — und da Da gar die Frechheit hattest, ohne -Legitimation Ftzm «ad Kinder zo haben, auch st hinter der-Hecke geboro«, wie konnte da« ungeahndet bleiben!! .- : Zwar ehrlich warst Du, man konnte -Dir in -SV Jahren leinen .'.Betrug und keinen Diebstahluachweifeo — stuft hättest D».ja auch Häffe gehabt -- ab» Duhattest Frau »nd-Kiadrr -und keinen 'GeburtSschein/.-ulldwalst «tu .Jude —- da« war zu viel iw drntschen-Laierlande. i.r:M«o, «ach SV.Jahre» Wanderung,:iLrauw»ktatiön, Prügeln «ad Gefäogniß, chat man Dir, dem stechenStbttt stird der deutschru Polizriordnung^- riotge Thal» gesammelt,,undDtchauf ei»-'Schiffgesetzt, »uad -iuach Amerika gesendet, dort ohne Paß und Geburtsschein' «in-Laterlatw. za finden. Sei dankbar! Du bist berühmt/geworden und kommst Lei^uach Amerika, und Alles, weil Du ein deutscher ^^e§H«huMMttz»^bvecketdtu-»' werther! ' ' ' Würd' ich nun/ wst Schülm MfM, auf dem Schiffe stehen, und von Deatschländ nach Amerika fahren, so wLrd'' ich jenem -ul- Abschied,FolgrabeS>zur«f«a: --- £ ,^rellich, .Deutschland, zuckst du die.Achseln über den andseligeu7Juden/de» .du anSstößest! Ab»., jirhei tch Habr-Rtcht« -»erbrochen,- um das d« da« Recht hättest^ mich auSzustoßellk. Und wenn daher «rine: Lippe sich nicht hergebcu wird, eia Fluchwort auSjafpreched : - st kann ich »rS^hr-doch nicht verwehren, einem Seofzer» einem schwerH, tiefen Seufzer-kaum zu geben, unddiestr Seufzer iistEriue Anklage gegen dich, Deutschlauh, ma« schwere, tiefe Anklage,- di« aus dir.lasten-bleibt..'^'. LiWcr diese- Anklage erheben rwikd: da - mit dem . gottseligen Grmürhc, dn -mit der innerlichen Innerlichkeit,,da biü>erbeS Deutschland, du weißt:e«, äch auch — denn «S ist mein Gott!.... Siehe, vvtt meiner Zukunft red' ichnicht: aber von meiner