Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 9 (1845)
- Issue
- Heft 42 (13.10.1845)
- Date
- 1845-10-13
- Page
- Seite 644 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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644 Ein unverheiratheter Religions- und Elementarlehrer, der zugleich Vorbeter und Schächter ist, wird zum 15. Februar 1846 gegen einen jährlichen Gehalt von 150 Lhlr. Pr. Krt. ohne Nebeneinkünfte, freie Wohnung und Beheizung gewünscht. Bewerber um diese Stelle wollen sich durch portofreie Einsendung ihrer Zeugnisse melden bei I. M. Güdemarur, Vorsteher. Bolzum bei Hildesheim. Ich suche einen jungen Mann, als Hauslehrer, welcher sogleich bei mir antreten kann, mit 50 Thlr. Gehalt und freier Station. I. Crarner in Wettin bei Halle. Vakanz. Im Unterzeichneten Landrabbknate sind mehrere Lehrerstellen vakant. Portofreie Anmeldungen werden baldigst gewünscht vom Landrabbiner Hirsch. Emden, Oktober 1845. Empfehlung. Einem geehrten reisenden .Publikum mache ich hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich meine Gastwkrthschaft aus der Kölnstraße nach der Peterstraße No. 594 dahier verlegt habe. Da ich durch dieses neue und geräumigere Lokal und dessen gute innere Einrichtung jetzt in Stand gesetzt bin, den Anforderungen der geehrten Reisenden mehr zu entsprechen, so empfehle ich meine Gastwicthschaft zu geneigtem Zuspruchs bestens. Aachen, den 1. Oktober 1845. S. Bruch. Literarische Anzeige. Im Verlage von I. Urban Kern in Bretzlau ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Volkskalender für Israeliten a«f das Jahr 5««« (1846) herausgegeben von K. Klein. Fünfter Jahrgang. 8. geh. 12^ Sgr. Ferner sind zu haben: Jahrbuch des Nützlichen und Unterhaltenden für Israeliten. Heransgegeben von K. Klein. 1—4s Bändchen (1842 bis 1845). 8. geh. jedes zu 5 Sgr. Berichtigung! Wie Herr vr. Philippson Werke von Autoren, die nicht beliebt bei ihm, oder Laien sind, beurtheilt, möge man aus seiner unmotivirten Herabsetzung meiner „Geschichte der Israeliten" entnehmen, wo er als Beleg seiner Meinung anfühct, daß Meyecbeer S. 483 zum Franzosen gestempelt wäre. Hätte er aber auch S. 540 gelesen, so würde er gefunden haben, daß Meyerbeer als Preuße genannt wurde. Das wird genug für den Leser seines Blattes sein. Wahrlich eine solche Rezension muß dem Werke mehr nützen als schaden. __ vr. I. H. Deffarrer.*) *) Wir nehmen es dein Herrn Vr. D. durchaus nicht übel, daß er mit unsrer Kritik seiner Geschichte nicht zufrieden ist. Desto schlimmer, wenn Meyerbeer S. 483 ein Franzose und S. 54V ein Preuße ist. Man braucht nur auszuschlagen, um auf Fehler zu kommen. Z. B. wie nennt Herr vr. D. den Erfinder des Abdrucks von Oelgemälden? D. Re da kt. Berichtigungen. Die Leser meiner „Lesestücke aus der Mischnah" bitte ich, einen Jccthum, welcher sich daselbst S. 9 Z. 16 und S. 132 Col. 1 A. 1V v. u. eingeschlichen hat, wonach das bedeute, was man auf dem Felde abzuschneiden vergessen, dahin zu berichtigen, daß es das bereits Abgeschnittene bedeutet (an letzterer Stelle heißt' es auch wirklich: „die Garbe"), das man aufzulesen vergessen. Geiger. Dem Korrespondenten in No. 39 gegenüber, erkläre ich, daß ich meine Unterschrift der Addresse an den Herrn Oberrabb. Vr. Frankel freiwillig und mit voller Ueberzeugung gegeben und bisher noch keinen Grund habe sie zu bereuen. Breslau, 30. September/ L Feder. Druck von I. B. Hirschfeld.