Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 9 (1845)
- Issue
- Heft 10 (3.3.1845)
- Date
- 1845-03-03
- Page
- Seite 144 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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144 Vakanz. Durch das anderweitige Engagement unseres bisherigen Kantors, ist die Kantor- und erste Schachte rstelle in hiesiger Gemeinde schon zum 1. April d. I. vakant. — Mit derselben sind außer bedeutenden Nebeneinkünften und Sporteln ein sixirtes Gehalt von 200 Thlr. jährlich und freie Wohnung verbunden. — Musikalisch gebildete und sittlich religiöse Individuen, welche einen geregelten Gottesdienst leiten können, mögen sich unter Einreichung von Befahigungszeugnissen zur Uebernahme des qu. Amtes, in frankirten Briefen oder persönlich zur Probeleistung bei uns melden. — Reisekosten werden nicht vergütigt. — Stettin im Februar 1845. Der Vorstand der israel. Gemeinde, (gez.) Letvy. Anzeige. ^Unterzeichneter wünscht einem Bassisten welcher uuverheirathet ist, eine gute Baßstimme und Kenntnisse der Musik besitzt, sogleich zu engagiren. Solchem wird außer Nebenakzidentieu ein Fixum von 200 bis 250 Thlr. jährlich zugesichert. Darauf Reflektirende würden gut thnn, mit Zeugnissen ihrer Führung versehen, der Probe halber auf eigne Kosten persönlich bis spätestens Ende Mni herzukommen nad die näheren Bedingungen zu verabreden. Königsberg in Pr. den 17. Februar 1845. H. Weintxaub, Kantor der hies. israel. Gemeinde. Anzeige. ^*Die hiesige jüdische Gemeinde wünscht zum Monat Ir dieses Jahres neben ihrem schon fungirenden Vorsänger und Schächter, auch noch einen Relrgionslehrer, der sowol in der Religion, als auch in allen hebräischen und deutschen Elementargegenständen gründlichen Unterricht zu geben vermag, zu engagiren. Das Gehalt ist auf 120 bis 150 Thlr. festgesetzt, und dürfte die Stellung des hier blühenden Gymnasiums wegen eine sehr angenehme sein. Examinirte Lehrer mit guten Zeugnissen wollen sich in frankirten Briefen an die Unterzeichneten Vorsteher wenden. Neustettin im Februar 1845. Die Vorsteher der jüdischen Gemeinde. M. Lehmann. Ely. Bohrend. Au israelitische Eltern. Auf Ostern können einige Zöglinge, welche die hiesige israelitische Realschule besuchen sollen, in meine Pensionsanstalt ausgenommen werden. Dieselben erhalten in unserer Schule Unterricht in Religion, in der deutschen, französischen und englischen Sprache, itz den kaufmännischen Wissenschaften, in der Mathematik, Geschichte, Geographie, Naturgeschichte u. ss. w. Außer der Schulzeit stehen meine Zöglinge unmittelbar .'unter meiner Leitung und erhalten Nachhülfe in allen Unterrichtsgegenständen. Ihre Echolungsstunden werden durch Spaziergänge und sonstige körperliche Uebungen auf eine zweckmäßige Weise ausgefüllt.' — Diejenigen, die sich dem Studium widmen sollen, werden durch Unterricht in der lateinischen und griechischen Sprache und in den übrigen Gymnasialfachern zum Besuche des Gymnasiums oder der Universität vorbereitet. — Für Kost und Logis, so wie für liebevolle Pflege wird aufs Beste gesorgt. — Die Bedingungen auf frankirte Anfragen. Dr. Hermann Zirndorfer, ordentl. Lehrer an der israelit. Realschule in Frankfurt am Main. (Recheneistraße Lit. A. No. LIX-.) Im vorigen Jahre ist in' unserm Verlage erschienen, und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: * Saron. Gesammelte Dichtungen von Nr Ludwig Philippson. Zwei Bände. Broch. 2 Thlr. Magdeburg. Albert Falckenberg u. Comp. Heiraths - Gesuch. Ein wissenschaftlich gebildeter junger Mann von 33 Jahren, aus sehr achtbarer Familie, und im Besitze eines mobilen Vermögens von 25,000 fl. sucht eine solche eheliche Verbindung zu schließen, wodurch ihm ein bestehendes solides Geschäft ganz oder theilweise übertragen würde. Selbst religiös, wird auf religiöse Erziehung und Geistesbildung der jungen Dame besonders reflektirt. Am geeignetsten für eine einzige Tochter. Näheres unter Zusicherung strenger Verschwiegenheit bittet man auf portofreie Briefe mit Lit. S. K. an die Verlagsbuchhandlung der Allg. Zeit, des Judenthums einzufenden. Druck von 3* B. Hirschfeldi