Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 9 (1845)
- Issue
- Heft 3 (13.1.1845)
- Date
- 1845-01-13
- Page
- Seite 40 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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40 In -em Verlage des Unterzeichneten ist früher erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Arnheim, H., Vollständigstes Gebetbuch für Israeliten für das ganze Jahr. Uebersetzt und mit einigen Anmerkungen versehen. (Preis 25 Sgr.) -Der Pentateuch, hebräisch und deutsch, mit erklärenden Anmerkungen nebst sämmtlichen Haftarah's und den fünf Megilloth versehen. 1—5 Lfr. Preis I Lhlr. 26 Sgr. 3 Pf. Miro, H., Allgemeines Gebetbuch für gebildete Bekenner der mosaischen Religion. Zum Gebrauch bei der öffentlichen und häuslichen Andacht. Nach vorhandenen alten Gebeten bearbeitet. Fünfte vermehrte und verb. Ausl. (Preis 1 Lhlr.) Glogau im Januar 1845. H. Fransnitz. Anzeige. Die vierte Lehrerstelle an der hiesigen jüdischen Schule ist vakant, und sofort zu besetzen. Das jährliche Gehalt ist 150 Thlr. Qualifizirte Subjekte wollen sich in portofreien Briefen an den Schulvocfteher, Buchhändler Russa k wenden. Gnesen im Januar 1844. Anzeige. Die hiesige Gemeinde sucht zum 1. April 6. einen geprüften Religionslchrer der gleichzeitig den Kultusdienst und das Schächteramt zu versehen hat. Qualisikationsfähige haben sich dieserhalb an den Unterzeichneten in frankirten Briefen baldigst zu melden. Gommern bei Magdeburg den 2. Januar 1845. Der Vorsteher Z. Fließ. Anzeige. *o*Ein wohlerzogener Jüngling, der Lust hat die Gerberei zu erlernen, kann bei mir eine paffende Stelle finden; zugleich kann derselbe auf Verlangen Kost und Logis in meinem Hause erhalten. Das Nähere hierüber ist auf portofreie Briefe zu erfragen bei Moritz Gottschalk, Gerber und Lederhändler in Esten a. d. Ruhr Regierungsbezirk Düffeldorf. Anzeige. Unterzeichneter wünscht einen Bassisten welcher unverheiratet ist, eine gute Baßstimme und Kenntnisse der Musik besitzt, sogleich zu engagiren. Solchem wird außer neben Akzidcntien, ein Fixum von 200 bis 250Thlr. jährlich zugesichert. Darauf Reflekrrrende würden gut thun, mir Zeugnissen ihrer Führung versehen, der Probe halber auf eigne Kosten persönlich bis spätestens Ende Februar herzukommen und die näheren Bedingungen zu verabreden. Königsberg in Pr. den 1. Jan. 1845. H. Weintvaub, Kantor der hiesigen iscael. Gemeinde. Erklärung. Im Israel, des 19. Jahch. No. 50 giebt ein Korrespondent von der „mährischen Grenze" einigen Worten in einem Briefe von mir an den Herrn Rabbiner Fasse! zu Pcoßnitz die Deutung, als zweifelte ich an den talmudischen Kenntnissen des Herrn Landrabbiners Hirsch zu Emden. In meinem Schreiben, das mit der grösten Hochachtung von Herrn Hirsch spricht, findet sich keine Erwähnung über dessen talmudische Kenntnisse, und laßt es in keiner Weife eine solche Deutung zu. Ich versehe mich daher zu der Rechtlichkeit des Herrn Rabbiners Faffel, daß er dieses Schreiben veröffentliche und zugleich die Gründe angebe, die ihn zu der weitern Mittheilung eines an ihn gerichteten pcivatlichen Briefes veranlaßten. Dresden im Januar 1845. Oberrabbiner Dr. Frankel. Bemerkungen. Die Einsendungen des Herrn D. O. in Lk. sind unfrankirt willkommen. Die Einsendungen des Herrn 1. E. in N. W. sind unfrankirt willkommen. Für die Schule und das Hospital in Jerusalem sind neuerdings eingegangen: durch Herrn Distriktsrabbiner Beitel in Dittenheim: 28 Fl.; durch Herrn Leo Lesser 18 Thlr.; durch Herrn Lehrer Asch in Tirschtiegel 10 Thlr. 25*/2 Sgr.; aus Deutsch-Eylau durch Herrn Blum 18 Thlr. Verzeichnis aus Karlsruhe 62 Fl. 39 Kr. Vom Anonymus und dessen Familie 4 Thlr. Vom Anonymus und dessen Familie 10 Thlr. (Derselbe kann direkt nach Braunschweig an die Herren Aeltesien der israelit. Gemeinde senden). Die Redaktion. Druck von I. B. Hirschfeld.