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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1843-12-04 · Heft 49 (4.12.1843) · p. Seite 732

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
7 (1843)
Issue
Heft 49 (4.12.1843)
Date
1843-12-04
Page
Seite 732 (sequence 16)
Language
German
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M2 setzt werden. — GeKl^mte Mverheirathete Individuen können sich unter B-k- Mung ihrer-Zeugnisse Ln portofreien Briefen bei Unterzeichnetem -melden. -7- Stettln im November 1843, 7 Der Obervorsteher der israel. Gemeinde Lewy. Anzeige. An der hiesigen mit'vier Lehrern dotirten jüdischen Schule ist die zweite Stelle vakant, welche sofort angetreten werden kann. Mit dieser Stelle ist .ein sixkrtes jährliches. Gehalt von 20V Thlr. verbunden. Fähige Subjekte wollen sich in frankkrten Briefen oder persönlich a# -dm jüdischen Schulvorstand wenden. Gnesen im November 1843. Danksagnttg. Am 21. September d. I. fand hier die Feierder -Grundsteinlegung der neu zu erbauenden Synagoge statt. Um diese Feierlichkeit auf eine würdevolle Weise zu .begehen, hat der Unterzeichnete Korporations-Vorstand den Herrn vr. G e b h a cd, Rabbiner zu W re sch e n eingeldden, solche durch eine Predigt zu verherrlichen. Derselbe hatte die Gewogenheit, die Einladung am zunehmen, und bewahrte durch die bei der genannten Feierlichkeit gehaltenen .Predigt (welche nächstens in Druck erscheinen wird) in Betracht der Erhabenheit der Gedanken, der blühenden, lichtglanzenden Sprache, so wie durch das herrliche, eindringliche Sprachorgan sich als einen der ausgezeichnetesten Redner unserer Zeit. /Die allgememste Anerkennung, sowol bei unseren Glaubensgenossen, als bei -den zahlreichen christlichen Hörern, wurde Herrn Rahhiner vr. Gebhard zu Theit, und es ist keine Uebertreibung, wenn versichert wird, daß hier Orts noch, keine Predigt,wie .diese so freudige, -versöhnende, noch lange : Zeit 'nachwirkende Erregung hervorgebracht hat. : Bei dem mehrtägigen Aufenthalt Hierselbst, durch welche Herr Rabbiner Dr. Gebhard uns erfreute, hat derselbe nicht nur als gelehrter Theologe sich die allgemeinste Hochachtung erworben, sondern auch seine seltenen geselligen Tugenden, seine in der vollsten Bedeutung des Wortes liebenswürdige Persönlichkeit, haben ihm die Herzen Aller gewonnen, die das Glück hatten in seiner Nahe zu sein. Möge dieser hochbegabte Mann bald einen andern: Wirkungskreis finden, der seiner liebenswürdigen Persönlichkeit, seinem gediegenen Charakter, seiner tiefen Gelehrsamkeit und seiner untzeheuchelten Frömmigkeit angemessen Ware. Diesen aufrichtigen Wunsch und den herzlichsten, innigsten Dank für die Ehre ' und die Freude die Herr Rabbiner Dr. Gebhard der hiesigen jüdischen Korporation gewährte, rufen wir ihm nus vollem Herzen nach. Gnesen, den 3. Oktober 1843. Der Vorstand der jüdischen Korporation. M. Ruffak. I. Heilbron. I D. Lasker. B e m e t u n ö e tt. Listen von Geschenken für das Hospital und die Schule zu Jerusalem sind eingegangen: von der Korporation zu Gnesen im Belauf von 43 Thlr. 15 Ngr. — Von Penzlin in M.ecklemburg 25 Thlr. — Das Büchlein ist uns nicht zugekommen« — Für die Uebersendung des danken wir dem Herrn H. R. in A. herzlich; es hat uns, wie der Verf. wüyschte, eine angenehme Stunde gemacht. Aber es zukn Druck zu fördern , fehlt uns die Gelegenheit. Wir müssen dies dem Herrn Vers, überlassen, oder ob er uns die Abschrift zu freundlichem Geschenke überlassen will. — Herrn A. L. in P. die Bemerkung, daß, da sein jüngster Art. nichts Faktisches enthielt, derselbe keinen Abdruck finden kann. — ' Druck von I. B. Hirfchfeld. (Hierzu zwei Beilagen.)

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