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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1843-09-04 · Heft 36 (4.9.1843) · p. Seite 544

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
7 (1843)
Issue
Heft 36 (4.9.1843)
Date
1843-09-04
Page
Seite 544 (sequence 16)
Language
German
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544 Anzeige. Von I. Urban Kern m Breslau ist zu beziehen der so eben erschienene . B e i t r «r g zur Beantwortung der'von Seiten der K. hohen Behörden vor kurzem an sämmtliche israelitische Gemeinden des Preußischen Staats gerichteten, den jüdischen Kultus betreffenden Fragen. Von G. S. TiktLn, Rabbiner. 1843. gr. -8. geh. Preis 5 Sgr. Hiesige Gemeinde wünscht zu Michaelis a. e. einen Kantor .und. Schächter .mit einem Gehalt von 50 Thlrn. außer dem Sporteln, und freier Station zu engagkren. Derselbe.muß das Staatsbürgerrecht, besitzen. Treuenb riezen./ ' ^//;• ' S.' Reinhold, Vorsteher. Erk l ä t u tt g. Es Lhut uns leid, schon wieder die Eifersucht eines .Kollegen, nachdem wir schon mehre Male seine erbärmlichen Angriffe mit Stillschweigen übergangen, zurückweisen zu müssen. Es ist dies Herr Cahen in Paris, Redakteur der Areliiv68 Israel. de; France. Im Augustheft theilt er „Briese eines Reisenden über die deutschen Israeliten" mit, die, leicht geschrieben, durchaus nichts Bedeutendes enthalten. ' Hier'sagt er: „die Allg. Zeit, des Jud. beeifert sich keiner großen Delikatesse, denn sie :giebt öfters unter der Rubrik Pcivatmittheilung Artikel/welche ich in den 'Areülves gelesen, und sie maskirt dies, indem sieandere als den ArMves entlehnt bezeichnet, um glauben zu machen, daß die anderen ihr direkt zugekommen sind."/— Wir erklären dies. hiermit' für eine schüamlose Lüge. Jeder Artikel, den wir den Arcli. entlehnen, wird 'so' bezeichnet, jede, direkte Mkttheilung als „Privatmittheilung." Der Brief ist A........ unterzeichnet, üsth demnach vom Schachspieler Herrn Alexandre, der jetzt.in Deutschland reist. Derselbe war vor. ungefähr vierzehn Tagen auch bei uns, entlieh sich'.zwei bis drei Nummern unsrer Zeitung, mit der Bemerkung, er habe sie seit Zährennicht gelesen. Die ganze "Phrase ist demnächst . vom Herrn Cahen. selbst'eingeschobem Wir fordern daher Herrn Cahen auf, uM seine Invektive zu erweisen. Wir werden dann die NaMem unsrer Korrespondenten in Stcaßburgundanderen SMten-; des Elsaß aüfführen. Der Kürze wegen führen wir aber, nur an, wo die Pcivatmitth. in No. 34 aus Sträßburg in den Archives gestanden? wo die Pcivatmitth. in No. 30 aus-Mühlhausen in den Areüives gestanden (es ist wol ein kurzer Art. aus dem l'Iüdustriel alsaeien im Aprilheft der Arch. gestanden, aber durchaus nicht die Thatsachen, die.wir brachten)? wo die Pcivatmitth. in No. 28 a'us Straßburg gestanden? u. st st -ü/st st' Wir erhalten regelmäßig von unseren Korrespondenten l’Alsaee, TIndustr. alsacien, le Courr. du Las-Rüm ff. zugesandt, sobald etwas uns Jntereffirende in ihnen vorkommt. Herr Cahen hat schon öfter seinen Aerger darüber aüsgelasse'n, daß wir trotz den Aroli. französische Korrespondenten haben —er wird es aber dabei belassen müssen.— In demselben Hefte macht sich Herr Cahen lustig darüber, daß wir in No. 30 am Ende der Anmerk: über die Beschneidung unser Bibelwerk ziticen. Er macht dabei feinen Lesern weiß, als hatten wir nur eine Uebersetzung der Bibel gegeben, und findet es lächerlich, auf eine Uebersetzung zu verweisen. Oder Herr Cahen hat unsre Bibel noch gar nicht gesehen, und meint, M wäre nur eine Uebersetzung. Wer sieht aber nicht, daß wir urffern Kommentar zitirt haben/ und das wird Mns-^doch wol erlaubt sein, da sich Herr Cahen-erlaubt,- sehr oft, ^imb-Wflimfelben .£efte @. 479 seine Noten kzür Bibel zu zitiren! — Jndeß wollen wir dem Publikum den Grund seines Aergers geben — weil wir noch keine Rezension seiner Bibel gegeben. Und-warum nicht?' Weil es außer den,'nicht von Cahen verfaßten», angehangten Abhandlungen keine nichtssagendere, meist aus den Scholien von Rosenmüller gezogene Arbeit über die Bibel giebt, als das Werk des H. C., wir aber bitter» Tadel gern zurückhalten. . Die Redaktion. Bemerkung. Abermals wurde eine Liste (die fünfte) von Geschenken für das Hospital und die Schule in Jerusalem vom hochw. israel. Konsistorium zu Crefeld'eingesandt, im Betrage von 51 Thlrn. 11 Rgr. (worunter eine Gabe von 25 Thlrn» von Herrn Simon Harff in Dülken.) Drück von I. B. Hirfchfeld-

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