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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1843-06-26 · Heft 26 (26.6.1843) · p. Seite 386

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
7 (1843)
Issue
Heft 26 (26.6.1843)
Date
1843-06-26
Page
Seite 386 (sequence 10)
Language
German
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386 22h T2 22isa iNiüiirT 225>h' titjhö 2"ö"d i'by jfrihb bbi2h 1^2 >'i2Ä ’jiawn *7122 *>nb2p t'b töw s^ab« "2 22b» p'fo'hb bbi2h p mwnh 2722 W : -na i02i-na ■‘ph öibuttb wnH 2890 . . . . . . . . . . .- . s"22 182b 12M22 ^b2PÄ b'bh 30758 ..... 22O2 2dri2>22i ite atHn biba «*rm2 •'^bhn 21N 2a\ü2 Hb 2307 .. . . frs ii»»b ib -p^b 2'Sn 228 2ä>'h:na tV2itort' ur-,2233065 (Fortsetzung folgt.) Berlin, im Juni. (Eingesandt.) Ihre warme, beredte Ermahnung am. Schluffe des leitenden Artikels in No. 21 zu Gunsten unserer Glaubensgenossen in Palästina, veranlaßt mich auch meinerseits einen langst gehegten Wunsch auszusprechen. Es scheint mir einleuchtend, daß zur Erhebung der Gedrückten vorzugsweise die Sicherung ihres materiellen Wohls förderlich sein müßte, besonders indem die Liebe zur Feldarbeit und zu Handwerken geweckt würde. Würden so an die Stelle des herben Mangels gesicherte Nahrungszweige treten, müßte nicht nur ihr Muth und ihr Einfluß gehoben, sondern es würde dadurch erst die Empfänglichkeit für eine höhere Zivilisation erregt werden. Denn wer wird eine erhebende Gesinnung von einem Volke erwarten, dem der Dämon der Nahrungssorge die beste Kraft des ganzen Menschen immerfort verzehrt? Welch' eine heilige, beglückende Mission würden also junge, unabhängige Männer, die ein tüchtiges Handwerk erlernt haben, erfüllen, wenn solche mit dem festen Entschlüsse nach Palästina gingen, ihre Kenntnisse der dortigen Jugend beizubringen! Nun hören wir seit Jahren, daß eine Menge junger Handwerker unserer Glaubensgenossen nach Amerika auswandert, warum wird ihr Weg nicht nach Palästina geleitet? Die Reisenden erzählen z. B. daß man in dortiger Gegend gar sehr den Mangel an den Erzeugnissen der Gärtnerei empfinde. Könnte es nun einem Gärtner wohl so schwierig werden, daselbst zu seiner segensreichen Aufgabe ein Stück Land zu pachten oder solches sich gar zu erwerben? Ich glaube kaum, daß die Mittel hierzu schwer aufzubringen seien. Dieses würde auch das geeignetste Mittel sein den Weg zum Ackerbau, dieser primitiven Bestimmung unsers Volks, dieser sichern Grundlage der Unabhängigkeit, zu bahnen. Wahrlich, ein solcher Gärtner würde an dem gedeihlichen Fortgange seiner Pflanzungen, ihrer Blüthen und Früchten ein augenfälliges, reizendes Bild von der segensvollen sich in's Unendliche wiederholenden Aussaat haben, die er unter seine gedemüthigten Brüder ausftreuete. Selbst wenn es einem solchen Handwerker für die Dauer daselbst nicht gefiele, würde schon die Wirksamkeit einiger Jahre genügen, um sein ganzes irdisches Dasein zu heiligen. Könnte nun ein, von einer solchen erhabenen Mission begeisterter, junger Mann vor den Schwierigkeiten zurückschrecken, die ihn anfangs vielleicht erwarteten? vr. Schönberg. Artzeiger. In demselben werden Annoncen aller Art gegen Ngr. (1 gGr.) Gebühren für die gespaltene Seile aus Petit-Schrift oder deren Raum sowie literarische merkantile u. a. Beilagen ausgenommen. Die Verlagshandlung. Anzeige. Eine jüdische Gemeinde in der Nähe von Bernburg sucht einen unverheiratheten Lehrer für den! gewöhnlichen Unterricht in der Religion und dem Hebräischen. Etwaige Befähigung desselben auch zum außerhebräischen Unterricht wäre desto erwünschter. Das Einkommen ist 60Thaler nebst freier Station. Die hierauf Reflektirenden haben sich mit portofreier Einsendung ihrer Zeugnisse zu wenden an den Bernburg. Landesrabbiner vr. Herxheimer.

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