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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1843-02-11 · Heft 6 (11.2.1843) · p. Seite 88

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
7 (1843)
Issue
Heft 6 (11.2.1843)
Date
1843-02-11
Page
Seite 88 (sequence 16)
Language
German
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88 Bei Feilsche und Sohn in Deßau ist so eben erschienen:^ Die Judenfrage von Bruno Bauer näher beleuchtet von Dr. Gustav Philippson. Preis geh. 5 Ngr. (4 gGr.) Anzeige. Die hiesige israelitische Gemeinde beabsicht, zu Ostern oder Johanni d. I., an der hiesigen Gerneinde- und Armen- Schule, neben dem bereits angestestten Lehrer, noch einen jüdischen Lehrer anzustellen, der zugleich das Rektorat an.der Schule.übernimmt, auch von ßcft zu Zeit Predigten in der Synagoge hält und den Unterricht sowol in der jüdischen Religion als in allen.Elementarwissenschaften zu ertheilen hat. — . Das Salair ist bei freier Station auf 500 Mark Courant oder 200 Thlr. Pr. Crt."jährlich bestimmt. ' Diejenigen welche hierauf reflektrren, haben ihre Zeügmffe, welche ihre Qualifikation beurkunden, spätestens bis zu - lö"^ fiS in portofreien Briefen einzusenden, an den Vorstand der hiesigen israelit. Gemeinde. Rendsburg im Januar 1843. Au n""i 1843, ist die hiesige Schächter-, Vorbeter- und Lehrerstelle mit einem fixen Gehalt von 50Thlr: Pr. Crt. nebst Nebensporteln, vakant. Hierauf Reflektirende welche sich einer-Prüfung des Land-Rabbiners vr. Holdheim unterziehen müssen, wollen sich recht bald in portofreien Briefen an' den' Unterzeichneten wenden.. Neu-Kalden in Mecklenburg im Januar 1843. H FreudenH-al/ ' . Vorsteher. Ein Wohllöbl. Synagogenchor -Kommitte zu München wirb freundlichst gebeten, eine Kopie des von Herrn Rabbiner vr. Lilienthal von Odessa aus dorthin gesandten *p732 *]\Ni, compouirt von Leonhard Gold, an die WinklerscheBuch- und Musikalienhandlung zu Paderborn zugeheu zu lassen. Sollten indeß neue jGesangpie<;en außer den drei erschienenen Heften vorfindig sein, so wird um deren Zusendung ebenfalls gebeten^ Erklärung. In der Rheinischen Zeitung vom 8. Januar führt ein bekannter Caffler Scribent, als Autorität für ^den Landrabbinen Hofmann, die des sel. Landrabbinen vr. Rowk'nn zu Cassel an. Dieser „dessen Strenggläubigkeit Nicmänd in Zweifel ziehen wird, habe einem Familien-i vater, dessen Sohn das Gymnasium besuchen sollte, auf die Frage: ob derselbe am Sabbat schreiben dürfet geantwortet: Da der Knabe einen Lebensberuf ergreife, wel-. cher es nothwendig wache, daß er später doch schreiben müsse, so dürfe er auch schon als Schüler des Gymnasiums am Sabbat schreiben rc." Der Ruf des verstorbenen Landrabbinen, bedarf wohl kaum der Vertheidigung-gegen so schmähliche Anklage; das einfache, .mit so, vieler'Zuversicht hingestellte Faktum dagegen, wird von Unterzeichnetem, als damaligem Schüler und Hausgenossen des sel. ^Landrabbinen vr. Romann, förmlich als unwahr hindurch bezeichnet. > , Altona, Januar 1842. I)r. Gnoch. \ y .;' B e e r k u n g. . : Wir müssen unsre geehrten Herren Mitarbeiter'und Korrespondenten ersuchen, in ihren Ausendungen wie überhaupt, so insonders das Hebräische recht deutlich zu schreiben. Denin da uns oft die Zeit nicht bleibt, die Ma-- rerialien kopiren zu lassen, wir aber die Korrektur' der Zeitung nicht besorgen können:, so können-wir füc . Jrrungen und Druckfehler nicht einftehen. / ., Die.> Ale-ak^y.N. -;-: ... Druck von I. B. Hirschfeld.

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