Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 7 (1843)
- Issue
- Heft 3 (21.1.1843)
- Date
- 1843-01-21
- Page
- Seite 44 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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( Au Preußen.) Ein von der Könkgt. Preuß. Schulkommission zu Potsda m geprüfter Lehrer, der dabei zugleich Kantor, und approbkrter Schächter ist, ist erkotkg^ Nächste Ostern^ eine convenirende Stelle anzuneh-- men. -MMe Anfragen,, mit dem Aachen T. 6. versehen., besorgt vor der Hand ( Herr Elkahn zu Furfferiberg im Mecklenburg-Strelitzschen. (Für st ent hum Pyrmont.) Ein junger Mann, der in einem Spezereiwaacengeschäft aufgewachsen und in einer Manufakturwaarenhandlung en §rv8 zum Geschäftsmanne nusgebildet ist, auch als solcher schon in mehreren größeren Hausern servirt hat, und sein moralisches Verhalten wie seine Tüchtigkeit durch empfehlende Zeugnisse darthun ckann, möchte wohs, sei's sofort sei's zu Ostern, seine Dienste einem Geschäfte en Zros oder äetail als Reisender oder als Commis widmen. Geneigte Briefe, unter dem Zeichen M. B., besorgt einstweilen: die Gsellius'sche Buchhandlung zu Berlin, Kurstraße No. 51. (Fürstenthum Pyrmont.) Ein junger Mann, der mehrere Gymnasien und Universitäten frequentirt hat, und gegenwärtig an einer Anstalt als erster Lehrer wirkt, ist bereit, auf eine andere ähnliche Anstellung einzugehen. GeneigtL Briefe, die mit der Aufschrift M. Bendip versehen sind, besorgt bis Ende März d. I. die Gsellius'sche Buchhandlung zu Berlin, Kurstraße No. 51. (Aus Preußen.) Ein junger Mann, der bereits seit acht Jahren in verschiedenen Schnittwaarengeschäften, und unter anderen auch in einer der größten Städte Deutschlands als Commis gestanden hat, auch über seine Brauchbarkeit und sittliche Aufführung empfehlende Zeugnisse vorlegen kann, ist bereitwillig, jetzt oder zu Ostern in ein anderes Geschäft einzutreten. Portofreie Briefe, unter dem Zeichen M. S., besorgt das Postamt zu Alt-Strelitz. Dffene Stelle. Die Gemeinde zu Barby sucht einen Lehrer, Schächter und Vorsänger zu Ostern 1843. Die Bedingungen sind auf portofreie Briefe vom Vorsteher zu erfahren. Bei dem in unsrer Gemeinde seit längerer Zeit taut gewordenen Wunsche, unsere religiösen Zustande so bald wie möglich zu verbessern, haben wir nicht allein einen prachtvollen Tempel aufgeführt, an den jetzt.eben die letzte Hand gelegt wird, so wie ein ähnliches Schulgebäude ebenfalls fertig dasteht: sondern wir sind entschlossen, einen zeitgemäß gebildeten Rabbiner anzustellen, der auf gemäßigten Fortschritt bedacht, Klugheit, Frömmigkeit und Kenntnisse mit. wahrer Aufklärung zu verbinden weiß, der durch die Kraft seines Wortes, (dessen er im hebräischen wie im deutschen gleich mächtig sein muß,) den erkalteten Eifer für unfern Glauben belebe, und durch nützliche Einrichtungen, als: Schulen, Tempelordnung, Konfirmation u. s. w. uns in den Augen Gottes und unsrer Mitmenschen hebe. Durch Gemeindebeschluß vom 25. November a. p. ist der Gehalt des Rabbinen (mit Wegfall der bisherigen Geschenke) auf sechshundert Gulden Cönventions -Münze festgesetzt, nebst freier Wohnung und angemessner Stola, welche Summe bei der Wohlfeilheit aller Lebensbedürfnisse, in unserem, einer besonders glücklichen Lage sich erfreuenden Orte, eine bedeutende genannt werden kann. Die Herren Bewerber müssen längstens bis zum 1. April 1843 ihre Zeugnisse, als der philosophischen Studien und moralischer Aufführung, dem hiesigen Gemeindevorstande einschicken. Uebrkgens hat uns der Herr Redakteur dieser Zeitung gestattet, alle, die nähern Aufschluß über die hiesige Stelle erhalten wollen, an ihn zu verweisen, so wie er auch.bereit ist, für Männer, die es unbequem fanden, sich unmittelbar an uns zu wenden, das Vermittleramt anzunehmen. Die Vorsteher der Israeliten- Gemeinde in der königl. Freistadt Szegedin in Ungarn: Simon D. Polak. Salomon Deutsch. Carl Koben. Jakob Schlesinger. Moritz Sziner. Herrmann Markusfohn Bauer, der hies. ehrs. isr. Gemeinde Notar. Druck von I. B. Hirschfelv.