Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Journal
- Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Volume
- 15 (1919)
- Issue
- Heft 1-3 (Januar 1919)
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- Inhalt
- Date
- 1919-01-01
- Page
- 1 (sequence 1)
- Language
- German
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Die Jahrgange 1917 und 1911 werde üalWglichst nachgeliefert! Brscheini monatlich. Abotinemantspreis für das -ganze'-Jahr 10,— M., für das halbe Jahr 6>— M. m m Zu beziehen durch den Verlag Max Schildberger, Inhaber Arthur Schlesinger, Berlin W. 62, Schill- Strasse 3 oder durch sämtliche Buchhandlungen Herausgegeben vom Bureau^ für Statistik der Juden Öerlin W„ Steilitzerstr. 5. 1 % '. / '•Schriftleitung.: Drs Bfimo Bku,> Berlin. ' * 15. Jahrg. Januar/febru§l/pärz 1919. Heft #r. 1» 2, 3. «g="""^=^---Wr-^^ ' ~|-^^^~=*^™^"M^^ SIN MALT : Die.nioht von dan Verfassern gezeichneten Artikel sind Arbeiten des Bureaus für Statistik der Judan I« Ähtiaiidinngen s Henriette Fürth, Frankfurt a.Main: Ejtwerbstätigkeit und Berufswahl der jüdischen Frau. — ' Dr. oec. oubl. Jacob Segall, Berlin:- Gebrechlichkeit der Juden in Groß-Berlin. — Sanität srat Dr. 4 Wilhelm Hanauer, Frankfurt a, M.: 2! ur Mortalitätsstatistik der Juden. — Dr. Tennen bäum, Wien: Die berufliche und . soziale Gliederung der Juden >.m Oesterreich. —- Dr, I. Sa n d er s;"Ro tt er d am :-Krankheiten und Sterblichkeit bei den Juden und Nicht]uden in Am sl Warn. - ila Statislisahas ÄrohSvs Eheschließungen von Juden in. Amsterdam 1911—19.15. HL Literaturs -Snpwman, Jewish Eugenics. Naßhdruak der Abhandlungen hi nur mit besonderer Genehmigung, des übrigen inhaits nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet -ErverlistttIgkett~viid~Beri[ Von Henriette F ü 1 Auf den herzbewegenden Bildern, durch die Oppenheim das jüdische Familienleben verherrlicht hat, ist der Frau, der getreuen Schaffnerin und Gefährtin des Mannes, der sorgendliebevollen Mutter, ein Ehrenplatz zugewiesen, so wie sie ihn in der jüdischen Familie von je einnahm. Sie ist es, die mit heiligender Hand dem Sabbath den Willkommengruß bringt, indem sie segnend die Sabbathlampe entzündet. Sie ist es, die, wiederum ein Wort des Segens auf den Lippen, den landgehenden Hausvater bis an die Schwelle des Hauses geleitet. Ii 11 der jüdischen Frau. Ii, Frankfurt a. Main. Es liegt so viel ergreifende Innigkeit in alledem. Hier ist dem landflüchtigen Ahasver die Statt des Friedens bereitet, in die Leid und Ungemach der Welt nicht zu dringen vermag. Die Welt brandet da draußen. Draußen hetzt ihn die Fron des Tages und oft sind Haß, Verachtung und Verfolgung auf seiner Ferse. In seinem Hause aber ist er König und seine Königin ist sein Weib. War das Weib, Denn das Paradies des von den Stürmen der Welt unberührten, von der Mutter gehüteten Heimes ist für die Meisten von uns ein verlorenes. Verloren zumindest