Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Journal
- Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Volume
- 11 (1915)
- Issue
- Heft 4-6 (April 1915)
- Article
- Zur Statistik der Juden in Budapest
- Date
- 1915-04-01
- Page
- Seite 59 (sequence 6)
- Language
- German
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— 59 — Konfession der Lebendgeborenen hr Römisch | Griech. Katholik. Kathoi. Prot. A. K. Reformierte Israeliten Gesamtzahl Rom-. Kath. Griech. Kath. Pr A. )t. K- Reform. Israel. Gesaratzahl ISS5- -1890 114 82 955 1 192 2 858 16 533 32,1 1 X ,6 34,2 12,1 28,7??91- -1895 134 35 145 1499 3 560 19 704 32,3 1 .1 31,2 11,3 28,2 1896- -1900 14 700 | 225 1268 1 880 4 508 22 700 30,9 45,3 2: 2 30,3 12,2 27,2 1901- -1905 14 175! 224 1 119 2 062 4 415 22 228 30,8 45,9 2 1 30,2 12,0 27,1 13 645 j 241 1009 2 153 4 095 21 382 30,2 48,1 3l s 39,9 11,7 26,8 1907 13 653 | 229 1940 2 214 3 971 21 260 30,3 42,8 21 2 30,6 10,8 26,6 VM 13 770 j 238 1001 2 348 4 016 21 654 29,0 41,2 21 J 29,6 10,2 25,7 Prozent de: Illegitimen unter den Lei .i-ndgeöorenen Zweierlei fällt uns bei der Betrachtung dieser Tabelle auf, einmal, daß die Zunahme der Geburten seit 1885 in viel stärkerem VaOe vor sich gegangen ist als in der vorhergehenden Zeit und zweitens, daß seit 1900 ein Rückgang der Geburten zu beobachten ist, der sich bei allen Konfessionen ml Ausname der Reformierten deutlich zeigt. Der erste Umstand ist darauf zurückzuführen, daß in der Zeit von 1869 bis 1880 die jährliche Zunahme der jüdischen Bevölkerung ofo betrug, in den folgenden 20 Jahren durchschnittlich jährlich 9^. Erst von da ab läßt der Zustrom und der natürliche Zuwachs bedeutend nach. Das jährliche Wachtum sank auf 2?6. Die zweite Erscheinung — der Geburtenrückgang — läßt sich fast in allen Ländern und Großstädten Westeuropas verfolgen und beginnt allmählich auch in Mittel- und Osteuropa sich bemerkbar zu machen. Die Zahl der unehelichen Geburten ist bei den Israeliten weniger als halb so groß als bei der Gesamtbevölkerung und nur Ys so stark als bei den Römisch-Katholiken, Protestanten und Reformierten. Auch hier muß darauf hingewiesen v/erden, daß infolge der sogenannten rituellen Ehen die Zahl der illegitimen Geburten bei den Juden nicht den tatsächlien Verhältnissen entspricht. Es gelten nämlich die Kinder aus den nicht standesamtlich vollzogenen Ehesär.eßungen gesetzlich als illegitim, und werden infolgedessen auch in der S gitimen Geburten gez; Wirklichkeit als ehelic trachten sind. Wie die Eheschließ die Geburten des Jahres wichtigen Gesichtspunk worden. Zunächst na Es waren totgebore Röm.-Katholiken Griech.-Kathohk. Prot. A. K. . . . Reformierten . ♦ Israeliten .... Gesamtbev. . . . Der Prozentsatz der den Juden viel niedrige Konfessionen, eine E: gens durchaus nicht all« ist Im großen und wie die Statistik viele Vitalität der jüdischen der Gesamtbevölkeruni Kofessionen nicht sonc In diesem Zusamm wähnt, daß die Vitalitii ehelichen Geburten hinter dem Durchschi unerheblich zurückblei Interessant ist eine burtenzahl in den einzel itistik zu den iüellt, während sie in e Geburten zu beugen so sind auch 1908 nach mehreren n hin unterschieden Ii der Vitalität bei in G/0 der Geburt überh. [88 3,4 19 5,5 32 3,1 06 4,3 _19__2,8 762 3,4 Totgeburten ist bei als bei den anderen;cheinung, die übrimiein zu beobachten •anzen ist nämlich, Länder ergibt, die jeborenen von jener und der anderen erlich verschieden, mliang sei noch er- ■ der jüdischen uni,06< beträgt und itt von 4,3^ nicht )t. Betrachtung der Geien M o ii a t e n des