Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Journal
- Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Volume
- 10 (1914)
- Issue
- Heft 4 (April 1914)
- Article
- Inhalt
- Date
- 1914-04-01
- Page
- 49 (sequence 1)
- Language
- German
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Erscheint monatlich. Abonnementspreis für da« ganze Jahr 6,— M., für das halbe Jahr 3,50 M. Zu beliehen durch den Verlag: Max Schildhergcr, Inhaber Arthur Schlesinger, Berlin W.62, Schlllstresse 3 oder durch sämtliche Buchhandlungen i Deippi und Statt der Juden. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden Berlin C. 2, An der Spandaoer Brficke 15 Schriftleitung: Dr. Bruno Blau, Berlin. 10. Jahrgang Äpril 1914 Heft Hr. 4 INHALT: Die nicht von den Verfassern gezeichneten Artikel sind Arbeiten des Bureaus für Statistik der Juden I. Abhandlungen: Regierungsrat Knöpfel, Darmstadt: Die gegenwärtige Sterblichkeit der jüdischen und christlichen Bevölkerung des Großherzogtums Hessen nach Geschlecht, Älter und Todesursachen. — Dr. Bruno Blau, Berlin: Die Zahl und Verteilung der Juden auf der Erde. — Dr. S. Weissenberg, Elisabethgrad: Die russisch-jüdischen Studeaten an den deutschen Universitäten. — Jüdische Sterblichkeitsstatistik in Jerusalem für die Jahre 5654—5658. IB. Stattetisches Arohiv: Zahl der im Jahre 1912 zur evangelischen Landeskirche übergetretenen Juden im Großherzogtum Hessen — Die Auswanderung aus Ungarn und Einwanderung nach Ungarn in den Jahren 1909, 1910 und 1911. III. Mitteilungen: 10jähriges Bestehen des Bureaus für Statistik der Juden. Nachdruck der Abhandlungen ist nur mit besonderer Genehmigung! des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet. Die gegenwärtige Sterblichkell der jüdischen un Hessen nach Geschlecht, Von Regierungsrat K Inhalt: i 1. Einleitung. 2. Der Altersaufbau der Juden und Christen. 3 Die gestorbenen Juden und Christen nach Geschlecht und Alter. 4. Die Sterblichkeit der Juden und Christen ohne Unterscheidung nach Geschlecht und Alter. 5. Die Sterblichkeit der Juden und Christen nach Geschlecht und Alter. 6. Die Todesursachen der Juden und Christen. 7. Die Sterblichkeit der Juden und Christen nach Todesursachen. 8. Schluß. I. Einleitung. Die Sterblichkeit ist, wie bekannt, von äußeren Verhältnissen in hohem Grade abhängig. Die wohlhabendere Bevölkerung hat eine niedrigere Sterblichkeit als die ärmeren Klassen. Viele Berufe üben einen [ chrisflichen Bevölkerung des GroßHerzoglums liier und Todesursachen. i ö p f e 1, Darmstadt. ungünstigen Einfluß auf die Gesundheit aus oder sind bis zu einem gewissen Maß lebensgefährdend. Welche Bedeutung dem Wohnungswesen zukommt, ist schon lange erkannt. In der Stadt ist die Sterblichkeit im allgemeinen größer als auf dem Lande. Berücksichtigt man alles dieses, so ist es klar, daß die Gesamtbevölkerung aus Personengruppen besteht, die verschieden große Sterblichkeit besitzen. Wird aber die Sterblichkeit, wie dies gewöhnlich der Fall ist, für die Gesamtbevölkerung berechnet, so erhält man Sterbeziffern, die nach obigem für manche Bevölkerungsgruppen zu hoch, für andere wieder zu niedrig sind. Die Sterbeziffern der Gesamtbevölkerung können lediglich als Durchschnittswerte gelten.