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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1913-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1913) · p. Seite 99

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
9 (1913)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1913)
Article
Die Entwicklung der jüdischen Bevölkerung in Kurhessen
Date
1913-07-01
Page
Seite 99 (sequence 3)
Language
German
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— 99 — c) Provinz Fulda. Jahr Kreis Zahl 0/ /o 1852 Fulda 416 0,88 1855 433 0,92 1858 408 0,86 1861 370 0,78 1852 Hersfeld 326 0,90 1855 310 0,88 1858 302 0,88 1861 311 0,89 1852 Hünfeld 1443 4,92 1855 1306 4,84 1858 1319 4,94 1861 1322 5,01 Überhaupt 2085 1,86 2049 1,87 2029 1,87 2003 1,84 1852 Hanau 1998 3,28 1855 1984 3,40 1858 1926 3,24 1861 1914 3,11 1852 Gelnhausen 1276 3,85 1855 1200 3,76 1858 1169 3,69 1861 1108 3,50 1852 Schlüchtern 1211 3,77 1855 1148 3,74 1858 1209 3,97 1861 1208 3;99 Oberhaupt 4485 3,61 4332 3,58 4304 3,54 4230 3,42 1852 Regierungs-Kommissions- 336 1,20 1855 bezirk Schmalkalden 337 1,26 1858 338 1,25 1861 335 1,21 1852 Regierungs- Kommissions¬ 414 1,12 1855 bezirk Rinteln 382 1,07 1858 394 1,10 1861 391 1,07 Gesamtzahl 18 623 2,47 58 117 2,46 18164 2,50 18 186 2,46 Zu diesen Zahlen gibt die erwähnte Quelle noch folgende Erläuterung: Das numerische Verhältnis der Juden zur Gesamtbevöikerung von Kurhessen hat nach den Ergebnissen der Zählungen von?852 bis 1861 zwischen 2,46 bis 2,50ü/0 geschwankt, beträgt also ca. V\% Prozent. Kurhessen gehörte hiernach zu denjenigen deutschen Ländern, in welchen Sick verhältnismäßig die meisten Juden befanden. In früherer Zeit war die relative Anzahl der Juden in den Hessen-Casselschen, nachher Kurhessischen Landen geringer. Nach den Zählungen betrug sie i 795 1,62% 1798 1,68%;800 1,71 „ 1802 1,74,, 1804 1,77,, 1805 1,8» , 1817 2,3 „ 1827 - 2,2 „ Bei der Vergrößerung der relativen Zahl der Juden seit 1802 und noch mehr seit 1817 ist der Zugang der Bevölkerung neu erworbener Landesteile, worin die Juden stärker vertreten waren als im Althessischen, von Einfluß gewesen. Denn in dem 1802 hinzugekommenen Fürstentum Fritzlar und Stadt und Burg Gelnhausen betrugen die Juden 1802 im Hessen-Casselschen nur 1,68% der Bevölkerung, wie sie im Jahre 1798 betragen haben. In den \ 8 \ 6 hinzugekommenen größeren Fuldaischen und Isenburgischen Gebietsteilen betrugen die Juden 2,5 resp. 4,7% der Bevölkerung. Die Anzahl der Juden in Kurhessen im Jahre 1817 berechnet sich auf 13100. Der auf die Provinz Niederhessen und die Kreise Ziegenhain, Hersfeld und Schmalkalden fallende Teil dieser Zahl (=6771) beruht auf Zählung. Von dem übrigen Teil ist der Betrag für die Hanauischen und Isenburgischen Landesteile durch Berechnung nach der Zahl der im Jahre 1816 aufgenommenen Familien und der Anzahl Personen, welche auf eine Familie im Durchschnitte zu rechnen waren, und für die Kreise Marburg, Frankenberg, Kirchhain und Rinteln, sowie für die altfuldaischen Landesteile durch Reduktion aus einer im Jahre 1818 resp. 1820 stattgefundenen Zählung nach dem Verhältnisse der von da bis zur Aufnahme von 1827 eingetretenen durchschnitt-

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