Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1913-06-01 · Heft 6 (Juni 1913) · p. 81

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
9 (1913)
Issue
Heft 6 (Juni 1913)
Article
Inhalt
Date
1913-06-01
Page
81 (sequence 1)
Language
German
Belongs to
chapter
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2650397-3187730-3187736--3900-3193145
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Erscheint monatlich. Abonnementspreis für das ganze Jahr 6,— M., für das halbe Jahr 3,50 M. Zu be2iehen durch den Verlag Max Schildberger, Inhaber Arthur Schlesinger, Berlin W. 62, Schillstrasse 3 oder durch sämtliche Buchhandlungen 'Bl i Ii Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden Berlin C. 2, An der Spandauer Brücke 15 Schriftlleiiung: Dr. Bruno Biau, Berlin. 9. Jahrgang Juni 1913 Heft Hr. 6 INHALT: Die nicht von den Verfassern gezeichneten Artikel sind Arbeiten des Bureaus für Statistik der Juden S. Abhandlungen: L. Horwitz, Cassel: Die Entwicklung der jüdisefen Bevölkerung in Kurhessen. — Dr. Bruno Blau, Berlin: Die Kriminalität der Juden in Preußen im Jahre 19 U). — W 1 a d. W. Kaplu u-Ko gan, Cöln: Jüdische Kreditgesellschafien auf Gegenseitigkeit in Rußland 81. Statistisches ÄrcSiivs Die Kriminalität der Christen und Juden in Deutschland in den Jahren 1907/08 und 1909/10. — Ehescheidungen im Jshre 1911 in Bayern. — Selbstmorde im Jahre 1910 in Bayern. — Die Entwicklung der jüdischen Bevölkerung in Krakau von 1787—1910. — Jüdische Kür?chnerarbeiter in Paris. — Ergebnisse der Volkszählung 1910 in Ungarn. — Ergebnisse der Volkszählung 1911 in Neu-Seeland. HL Mitteilung. Nachdruck der Abhandlungen ist nur rr.it besonderer Genehmigung, des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet. Die Entwickisns der jüdischen Bevölkerung in Kurhessen. Von Lehrer L. Hör w i t z, Cassel. 2) Kurhessen — Regierungsbezirk Cassel — hat seine jetzige Gestalt erst seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Grafschaft Schaumburg, Provinz Hanau, Fulda und Hersfeld wie Teile aus Kurmainz sind durch politische und verwandtschaftliche Abmachungen hinzugekommen, sodaß es fast unmöglich!) Benutzt sind: Akten des Königlichen Staatsarchivs zu Marburg O. St. S. 7526, Akten der Casseler jüdischen Gemeinde; Metz: „Die Juden in Hessen", Cassel 1896; Mitteilungen der kurfürstlichen statistischen Kommission, Cassel 1864; Hessische Beiträge zur Gelehrsamkeit und Kunst, Frankfurt a. M- 1785. Die in dem Aufsatz erwähnten Listen und statistischen Zusammenstellungen eignen sich wegen der kleinen Zahlen und wegen des geringen Interessentenkreises nicht zur Veröffentlichung in der Zeitschrift. Sie stehen den Lesern auf Wunsch handschriftlich zur Verfügung. ist, ein auch nur einigermaßen vollkommenes Bild über die in diesen Gebieten wohnhaft gewesenen Israeliten zu liefern. Die Quellen versagen fast ganz; nur aus den Stammteilen Kurhessens — Ober- und Niederhessen — Bezirk Cassel und Marburg — ist einiges Material im Königlichen Staatsarchiv Marburg vorhanden. Aus den Steuerlisten sind uns die Namen seit fast 260 Jahren gegeben. Die Listen dürfen Auspruch auf Wahrheit und Richtigkeit machen, denn der Fiskus war bemüht, sich keine Steuer entgehen zu lassen. Doch fehlen in den Steueriisten die Namen und Angaben der in der Familie sich befindenden Personen; der Fiskus hatte eben kein Interesse daran zu wissen, wie viel Personen zu einem Hausstand gehörten, wie

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.