Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Journal
- Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Volume
- 9 (1913)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1913)
- Article
- Inhalt
- Date
- 1913-01-01
- Page
- 1 (sequence 1)
- Language
- German
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Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden Berlin C. 2, An der Spandauer Brücke 15 Schriftleitung: Dr. Sflino B!au, Berlin. 9. Jahrgang Jax*\*ar 1913 Heft Nr. 1 INHALT: Die nicht von den Verfassern gezeichneten Artikel sind Arbeiten des Bureaus für Statistik der Juden I. A.2»l&a-Xkcl2AXX&gex&. Geheimer Sanitätsrat Dr. Louis Maretzki. — Regieruno-srat L. Knöpfel - Darmsiacit: Der Geburtenrückgang unu die Sterblichkeit bei der jüdischen Bevölkerung'. — Dr. occ. publ. J. -S egal!- Berlin : Die Kntwickelun £ der jüdischen Bevölkerung in Berlin von 1811 — 1910. — M a x i in i 1 i a n F a u 1 - S c h i ff, Wien : Austritte au.- dein iudentuiE in Oesterreich. II. Statistisches Arclliv, Armenetat in 57 jüdischen Gemeinden Deutschlands 1887 unu HUI. - Kheschliessungen in Amsterdam irn Jahre HUI mit Rückblick bis 1H0-L — Kheschliessungen in Frankfurt a. M. 1VU1. — Die rechtskraftig verurteilten Personen im Grcssherzogtum Baden räch der Religion im Jahre 190H. — Kheschliessungen in Victoria im Tahre 15U0. Iii. X^itesrat-ur. Nachdruck der Abhandlungen ist nur mit besonderer Genehmigung, des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet. Am 6. Januar vollendet Geheimer' Sanitätsrat in Berlin sein 70. Lebensjahr. j Obwohl der verdienstvolle Mann in j seiner Bescheidenheit sich alle Ehningen j verbeten hat, so können wir den Tag doch | nicht vorübergehen lassen, ohne dankbar seiner segensreichen Tätigkeit zu gedenj keii, die er als Vorsitzender des Kuratori-! ums des Vereins für Statistik der j Juden entfaltet hat. I Dieses Amt hat er inne, seitdem der i Verein in seiner jetzigen Form besteht, und I sein Verdienst ist es im wesentlichen, dass der Verein in dieser Gestalt begründet I werden konnte. Seiner Tätigkeit verdanken wir es auch namentlich, dass es gelungen ist, die grossen jüdischen Gemein- Dr. Louis Maretzki den und Organisationen für die Mitarbeit an unserem Werke zu gewinnen und auf diese Weise die Geldmittel zu beschaffen, weiche nötig waren, um das Bureau für Statistik der Juden ins Leben zu rufen. Es ist nicht verwunderlich, dass Maretzki, welcher neben anstrengender Berufstätigkeit sein Leben dem sozialen Hilfswerk auf den verschiedensten Gebieten gewidmet hat, die hervorragende Bedeutung der Statistik längst erkannt hat. Schon vor der Begründung unseres Bureaus beschäftigte er sich häufig mit statistischen Fragen und verwertete statistisches Material als Grundlage für soziale