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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1912-01-01 · Heft 1 (Januar 1912) · p. Seite 15

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
8 (1912)
Issue
Heft 1 (Januar 1912)
Article
Konfession der Schüler in den höheren Lehranstalten in den Jahren 1900 - 1910
Date
1912-01-01
Page
Seite 15 (sequence 2)
Language
German
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Hier Ist sowohl der absolute wie relative Rückgang schulen herausgreifen, die in Sieben- und Sechskursige beträchtlich. geteilt sind. Von den rixhtvonanstalten wollen wir nur die Real- \ Schuljahre Siebenkursige Sechskursige Schi? ier kathol. Israelit. Schuler evangel kathol. Israelit. im ganzen evangel. im ganzen; 1900/01 630 258 303 63 2218 1086 882 227 1901/02 693 299 329 60 2391 1189 951 229 1902/03 841 347 429 58 2904 1438 1166 259 1903/04 852 M70 426 49 3208 1553 1352 262 1904/05 837 362 418 53 3533 i 1622 1598 275 1905/06 1362 665 584 94 3663; 1512 1841 265 1906/07 1421 683 614! ioi 3722 1534 1879 265 1907/03 1372 534 771 i 61 3252 1488 U75 254 1908/09 1094 434 603 1 55 3360 1542 151U "l i> > 1909/'10 1317 462 784 j 66 3412 1624 1509 '2-!-J> Zahl der Juden im Grcgherzögtum Baden. Baden 1910. Die Statistischen - Mitteilungen über das Groß' herzogt um Baden, Neue Folge, Bd. iV, Ii Sonder* nummer, Jhg. 1911 enthalten die endgültigen Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1910. Die Gesamtbevölkerung des Landes betrug 2 142 -33 Personen. Hiervon waren 821 228 Angehörige der evangelischen Landeskirche, 1 270 782 Römisch-Katholische, 7821 Altkatholische, 25 896 Israeliten, mithin waren 38,32 Proz. evangelisch, 59,31 Proz. römisch-katholisch, 0,36 Proz. altkath., 1,21 Proz. israelitisch. Die Zahl der Israeliten ist gegenüber der Volkszählung von 1905 nahezu die gleiche geblieben (-!- 3 Personen). ~ ~~ r - - - Die Verteilung der Kon- 6ro§ßerzogtuni Messen. f€SsIonen im Grofjhzt. ■ ----:■ Hessen nach dem €rgebius der Volkszählung vom i. Dezember 1910. Wie im Jahre 1905 hat auch bei der Volkszählung von 1910 die hessische Landesstatistik eine besonders ausführliche Auszahlung der jüdischen Bevölkerung vorgenommen. Die Tabellen werden, wie in No. 921 der Mitteilungen desGrhzl. Hess. Zentralstelle für Landesstatistik mitgeteilt wird, demnächst erscheinen und werden bei uns den Gegenstand einer größeren Besprechung bilden Hier nur die kurzen Ergebnisse der letzten Volkszählung. Die Zahl der Jud-rn betrug 1910 24063, hat also gegenüber 1905 um 633 d. h. um 2,4 Prozent abgenommen. Seit 1861, wo man in Hessen 27390 luden zahlte, ist die jüdische Bevölkerung in ständigem Rückgang begriffen, ihr relativer Anteil ist sogar seit 1828 von 3,1 auf 1,9 Prozent gesunken. Im letzten Jahrfünft haben eine absolute Zunahme aufzuweisen von den fünf größeren Städten nur Offenbach und Giessen, und zwar um 4ft7 bezw. 122 Personen; in Darmstadt ist i*re Zahl unverändert au? 1998 stehen geblieben. Im übrigen Großherzogtum haben noch 121 Gemeinden um 459 Personen zu* und 240 Gemeinden um 1681 abgenommen Die starke Zunahme in Offenbach ist in erster Linie auf eine Einwanderung jüdischer Portefeuilier aus Rußland zurückzuführen. Provinzen Evangelische Römisch-Katholische Israeliten Zubezw. Abnahme <-) in % 1905 1910 1905 191ü" 1905 1910 Evang. R.Kath. Israelit Starckenburg .... 363228 264605 175399 391187 274524 182293 166558 24888 * 180457 183942 27038; 186569 9615 6788 8293 9740 6554 7769 7,8 3,9 3,9 10,4 1,3 8,6 , — 3,4 3,4 | - 7,3 Großherzogtum . . . 813232 848004 371903 397549 24696 24063 5,7 6,9 - 2,6 Beööikerungsbetüeguiig in Rumäi Rumänien. nlen 1909; 1910 mit Rückblick bis ' --=a 187i• Dem Buletinul Statistlc al Romaniei Serla III, IS. 4, 11—12 und 21 entnehmen wir folgende Angaben über die Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen in Rumänien in den Jahren 1909 und 1910, Wir geben gleichzeitig einen Rückblick bis 1871, da in der Veröffentlichung des Bureaus für Statistik der Juden, Heft 5 Die Juden in Rumänien, nur die Bevölkerungsbewegung seit den 90er Jahren zur Darstellung gebracht wird. Unter dem Einfluß der Auswanderung, die zu Beginn dieses Jahrhunderts einsetzt, ist die Geburtenzahl und Geburtenziffer der Juden stark gesunken. Gerade die Vorgänge in Rumänien zeigen, daß durch äußere Verhältnisse sich Wandlungen in der Fruchtbarkeit vollziehen können, die man in der Regel nur auf wirtschaftliche und psychologische Momente zurückführt.

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