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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1912-01-01 · Heft 1 (Januar 1912) · p. None

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
8 (1912)
Issue
Heft 1 (Januar 1912)
Date
1912-01-01
Page
None (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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IRI
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3DE Gesellschaft für jüdische Volkskunde zu Hamburg, E. V. Es ist eine noch unerfüllte Pflicht des Judentums, die Reste seiner rumreichen Vorzeit, die Schöpfungen seines Kunst- und Kulturfleißes sowie die mannigfachen Aeußerungen des jüdischen Volkslebens in einem jüdischen Museum zu vereinigen. Die Gesellschaft für jüdische Volkskunde zu Hamburg ist seit einem Jahrzehnt bemüht, die Bausteine zu einem solchen Museum zu sammeln. Sie hat durch ihre viermal im Jahre unter der bewährten Leitung des Schöpfers der wissenschaftlichen jüdischen Volkskunde, des Rabbiners Dr. Max Orunwald-Wien, erscheinenden hochinteressanten „Mitteilungen" bereits weite Kreise für diese Kulturtat geworben. Der Gesellschaft sollen nun in dem neuen staatlichen Museum für Völkerkunde zu Hamburg eigene Räume zur würdigen Aufstellung ihrer Sammlungen zur Verfügung gestellt werden. Da ist es eine ernste Pflicht des Gesamtjudentums, daß diese jüdische Abteilung des Museums dem Judentum zur Ehre gereicht und der unermeßlichen Bedeutung des Judentums für die Kultur der Menschheit gerecht wird. Die Gesellschaft für jüdische Volkskunde plant hier ein Werk, das ein Anrecht auf das Interesse des gesamten Judentums beanspruchen darf. Sie richtet daher an jeden Juden die Bitte, sie durch Jahresbeiträge (Mindestbetrag fünf Mark, für welche die „Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde" frei geliefert werden) und durch Ueberlassung von Gegenständen, die zur Erklärung des Lebens und der Kultur der Juden dienen, in ihrem Vorhaben zu unterstützen. Helfe bei der Durchführung der großen Aufgabe jeder, der sein Judentum liebt und zur Ehrung des jüdischen Namens beitragen will! Hochachtungsvoll L A der Gesellschaft für jüdische Volkskunde. Dr. E. Fink. Rabbiner Dr. Lowenthal. Prediger Dr. Rieger. Spenden und Beitrittserklärungen sind an den Kassenwart, Herrn S. Leibowitz, Hamburg, Sedanstraße, zu richten. Das Inkasso für Berlin hat die Verlagsbuchhandlung Louis Lamm. Berlin, Neue Friedrichstraße 61/63, gütigst übernommen.

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