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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1908-11-01 · Heft 11 (November 1908) · p. 161

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
4 (1908)
Issue
Heft 11 (November 1908)
Article
Inhalt
Date
1908-11-01
Page
161 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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ittfalMkiSiti Erscheint monatlich. —Abonnementspreis — für das ganze Jahr 6,—M. für das halbe Jahr 3,50 M. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden Berlin-Halensee, Ringbahnstrasse 128. Zu beziehen durch das Bureau für Statistik der Juden, Berlin-Halensee, Johann Sigismundstr. 3. Redigiert von Dr. Arthur Ruppin und Dr. Bruno Blau. 4. Jahrgang. November 1908. Heft No. 11. INHALT: (Die nicht von den Verfassern gezeichneten Artikel sind Arbeiten des Bureaus für Statistik der Juden.) I. Abhandlungen. Dr. Elias Auerbach, Berlin: Die Sterblichkeit der Juden in Budapest 1901—1905 (Schluß). — N. W, Goldstein, New-York: Ein Beitrag zur wirtschaflichen Geschichte der polnischen Juden im Mittelalter, — Dr. Rudolf Wassermann, München: Kritische und ergänzende Bemerkungen zur neuen Literatur über die Kriminalität der Juden. II. Stattstisches Archiv. Juden unter den Hörern der Akademie in Posen. — Juden unter den Abiturienten der höheren Vollanstalten. — Die Reichsgehörigkeit der Juden in Dresden im Jahre 1905. — Die Wiener Kultusgemeinde im Jahre 1906. — Ehescheidungen in Wien. — Zur Statistik der Juden In Italien. — Die jüdische Auswanderung nach New^York. — Die Fruchtbarkeit in Mischehen, III. Literatur. Joseph, Max: Das Judentum am Scheidewege. — Krenberger, S#: Zionismus von heute. — Coblenz, P*: Jüdische Religion. — Bettex, Fr,: Aus Israels Geschichte. Nachdruck der Abhandtungen ist nur mit besonderer Genehmigung des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet. (Schluß.) Die Sterblichkeit der Juden Von Dr. Elias Au II. ' Die Todesursachen. 1. Die Sterblichkeit nach Krankheitsgruppen. Am häufigsten populär behandelt wird das Verhalten der Juden gegenüber einzelnen Krankheiten, Grade für diese in der Tat höchst interessante Frage gilt zwar die bereits eingangs erwähnte Einschränkung für uns, daß wir nur die Krankheiten hier verfolgen können, welche Todesursachen darstellen, sodaß z. B. fast das ganze enorm wichtige Gebiet der Geisteskranheiten außer Betracht bleiben muß, aber wir werden dafür in der Lage sein, an einem großen und zuverlässigen Material manche Angabe als Märchen zu erweisen, andere auf ihre wahren Ursachen zurückzuführen. in Budapest 1901—1905. erbach, Berlin. Die Budapester Sterblichkeits-Statistik gliedert ihre Angaben der Todesursachen folgendermaßen: Krankheiten des Nervensystems, der Kreislauforgane, der Atmungsorgane, der Verdauungsorgane, der Harn- und Geschlechtsorgane, der Haut, Muskeln, Gelenke , Knochen, Konstitutionskrankheiten, Infektionskrankheiten, andere und unbekannte Krankheiten. Wir werden dieser Einteilung folgen, jedoch mit einer nicht unwesentlichen Abweichung. Die Apoplexie, der Gehirnschlag, ist in unseren Quellen zu den Nervenkrankheiten gerechnet. Da aber diese recht häufige Todesursache, der Bluterguß ins Gehirn, auf das Bersten einer krankhaft veränderten Gehirnarterie zurückzuführen ist, erscheint es unzweifelhaft richtiger, sie den Erkrankungen der Kreislauforgane zuzurechnen.

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