Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Journal
- Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Volume
- 4 (1908)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1908)
- Article
- Schulbesuch in Bulgarien
- Date
- 1908-02-01
- Page
- Seite 31 (sequence 2)
- Language
- German
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— 31 — Es betrug die Zahl der Volksschulen c <L> X> «J C C <u XJ o T3 :c$ S C C <ü 4) <L> X2 Ä O Ä C3 C :cS ^Sßfi Ö o .b T3 bJDCO §^ o <u w 53 a> S E cS CO 3 N im ganzen Fürstentum in den Städten davon sind israelitisch 246 50 9 58 37 4036 327 17 4440 415 31 Lehrkräfte Schüler 1 Lehrer 1 Lehrerinnen zusammen Knaben Mädchen zusammen im ganzen Fürstentum 5026 2129 7755 222409 18415 340824 in den Städten 977 820 1797 42467 34565 77032 davon sind israelitisch 88 43 131 2707 1778 4485 Sämtliche israelitische Schulen sind städtisch. Sie bilden 7,46 % aller städtischen und 0,70% (3,66 d. K.-Sch., 8,62 d M.-Sch., 0,41 d. gem. Sch.) aller Elementarschulen in Bulgarien überhaupt. Die 131 jüdischen Lehrkräfte machen 7,29% der städtischen und 1,69% aller bulgarischen Elementarschullehrer aus (1,56 d. männl. ue 2,02 d. weibl. Lehrkräfte). Aus diesem Verhältnis in Verbindung mit dem Verhältnis der jüdischen Schüler zur Gesamtzahl der Schüler (5,82% aller städtischen und 1,32% aller Elementarschulkinder überhaupt) läßt sich schließen, daß die jüdischen Schulen zwar nicht so überfüllt sind, wie durchschnittlich die städischen, jedoch mehr als die Dorfschulen. Was die für Schulen aufgebrachten Kosten anbetrifft, so sind aufgewendet worden in Francs für die Schulen seitens d. Staates seitens d. Kommune oder anderer Quellen zusammen im ganzen Fürstentum 4166528 3462583 7629111 in den Städten 980999 1267346 2256445 israelitischen Schulen — 148070 148070 Philadelphia. Jüdifcher Religionsunterricht in Philadelphia. Julius H. Greenstone, Ph. D., Instructor in Pedagogics am Grätz College in Philadelphia veröffentlicht „Statistical Data öi the jewish Religions Schools of Philadelphia for 1906-1907" (Philadelphia 1907). Greenstone unterscheidet 7 verschiedene Arten von Religionsschulen, nämlich: Z a hl der Durchschnitts' Besuch Schulen Schüler Schülerin. Schüler u. Schülerin. Schulen der jüdischen C\ £k*fi ex*f\ r\ dxi/% VJVliivuiuvu * . . » 5 624 650 1274 1093 Sonntagsschulen . . . 7 1084 1825 2909 1258 Religionsschulen der Erziehungsgesell- 4 86 159 245 190 Waisen-Schulen . . . 2 150 77 227 227 Talmud-Thora..... 4 935 50 985 875 Sonstige Schulen von Gesellschaften . . . 4 296 411 707 535 Privatschulen (Che- 12 362 5 387 327 zusammen 38 | 3537 | 3177 | 6714 | 4505 Der geringe durchschnittliche Besuch der Sonntagsschulen im Verhältnis zur Zahl der eingeschriebenen Schulkinder erklärt sich daraus, daß in den Sommer' monaten die Mehrzahl der Kinder dem Unterricht fern bleibt. Der Unterricht erstreckt sich in den Schulen auf Hebräisch, Bibelkunde und jüdische Religion; der Unterricht im Hebräischen ist nur in wenigen Schulen fakultativ, in den meisten obligatorisch. Das Lehrpersonal besteht aus 222 Lehrkräften (107 Männern und 115 Frauen), von denen 95 für ihre Lehrtätigkeit besoldet werden, während 127 in unbesoldetem Ehrenamt unterrichten. ehefdilieljungen in Heufüdsöales. In Neusüdwales kann die Ehe gesetzlich vor dem Geistlichen (Minister Keufüd wales. of Religion) oder dem Standesbeamten (District Registrar) geschlossen werden; tatsächlich wird die Ehe fast nur (in 97 bis 98% aller Fälle) vor dem Geistlichen geschlossen. Insgesamt fanden Eheschließungen statt: überhaupt darunter jüdisch 1897 8 813 20 1898 8 888 28' 1899 9 275 27 1900 9 996 27 1901 10538 25 1902 10486 36 1903 9 759 39 1904 10 422 23 1905 10 970 16 1906 11 551 24 Die jüdischen Eheschließungen machten in den 10 jähren 1897 bis 1906 nur 0,26% alller Eheschließungen aus, während der Prozentsatz der Juden unter der Gesamtbevölkerung 0,48% beträgt. Der Grund hierfür dürfte in der großen Zahl von Mischehen zwischen Juden und Christen zu suchen sein, die, wenn sie vor einem christlichen Geistlichen geschlossen werden, nicht als jüdische, sondern als christliche Ehen verzeichnet werden, (New-South-Wales Statistical-Register for 1906. Sydney 1907,) Aus dem Jahresbericht der Colonizafion Hffodation für 1906 heben wir im Anschluß an frühere Mitteilungen über die Tätigkeit der Gesellschaft im 1. Jahrg.,