Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Journal
- Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Volume
- 4 (1908)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1908)
- Article
- Inhalt
- Date
- 1908-01-01
- Page
- 1 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- chapter
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2650397-3187703-3187705--1441-3191583- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
nnhpi Ml 61. (F [Erscheint monatlich. — Abonnementspreis — für das ganze Jahr 6,—M. für das halbe Jahr 3,50 M. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden Berlin-Halensee, Johann Sigismundstr. 3. Redaktion: Dr. Arthur Ruppin. Zu beziehen durch das Bureau für Statistik der Juden, Berlin-Halensee, Johann Sigismundstr. 3. 4. Jahrgang. Januar 1908* Heft No. 1. INHALT: (Die nicht von den Verfassern gezeichneten Artikel sind Arbeiten des Bureaus für Statistik der Juden.) I. Abhandungen. Dr. Arkadius Elkind, Moskau : Versuch einer anthropologischen Parallele zwischen den Juden und Nichtjuden. — Dr. Jakob Thon, Berlin : Taufbewegung der Juden in Oesterreich, II. Statistisches Archiv* Die Besteuerungsverhältnisse der in den Jahren 1873 -1906 in Berlin aus dem Judentum ausgetretenen Personen. — Fürsorgezöglinge in Preußen unter den Juden im Jahre 1905. — Juden unter den Hörern der Akademie zu Posen. — Ergebnisse der Volkszählung von 1905 in Oldenburg. — Die Konfession der Volksschullehrer und Volksschüler in Bayern. — Die Konfession der Lehrer und Schüler an bayrischen Mittelschulen im Jahre 1905/1906. — Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle in Bayern 1905 u. 1906. — Die jüdischen Richter im deutschen Reiche. — Der Hilfsverein der deutschen Juden. — Die Zahl der Juden in Rußland im Jahre 1836. III. Mitteilung. IV. Berichtigung. Nachdruck der Abhandlungen ist nur mit besonderer Genehmigung, des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet. Versuch einer anthropologischsn Parallel; Von Dr. Arkadius Die Anthropologie ist schon längst aus dem I Rahmen einer nur beschreibenden Wissenj schaft herausgetreten. Gegenwärtig hat die! vergleichende Methode in ihr überwiegende j Bedeutung erlangt. Die Anwendung dieser j Methode wird immer fruchtbarer, dank dem! unterbrochenen Wachstum des anthropologischen Beobachtungsmaterials in verschiedenen Ländern und an verschiedenen Völkerschaften. Die ausschließliche Beschreibung irgend einer Völkerschaft genügt jetzt nicht mehr, sie muß unbedingt durch verschiedene vergleichende Parallelen mit anderen Völkern, zwischen den Juden und IcM-Meti. Elkind, Moskau. die unter einander in irgend welchem Zusammenhange stehen, ergänzt werden. Die vergleichende Methode ist besonders bei den Untersuchungen über eine Nation wie die Juden unerläßlich, die so zerstreut in verschiedenen Ländern wohnt und die so mannigfaltigen Einflüssen durch die umgebende Bevölkerung ausgesetzt ist. Nachdem wir früher in dieser Zeitschrift1) eine kurze anthropologische Skizze über die Juden gegeben haben, wollen wir sie in den *) Jahrgang- II 1906, Heft 4 u. 5.