Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Journal
- Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Volume
- 7 (1911)
- Issue
- Heft 9 (September 1911)
- Article
- Inhalt
- Date
- 1911-09-01
- Page
- 121 (sequence 1)
- Language
- German
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■PiidMIderJilL Erscheint monatlich. —Abonnementspreis — für das ganze Jahr 6,— M. für das halbe Jahr 3,50 M. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden Berlin C. 2, An der Spandauerbrücke 15. Zu beziehen durch das Bureau für Statistik der Juden, Berlin C. 2, An der Spandauerbrücke 15. Begründet von Dr. Arthur Ruppin. — Redigiert von Dr. Bruno Blau. 1. Jahrgang. September 1911. Heft No. 9 INHALT: (Die nicht von den Verfassern gezeichneten Artikel sind Arbeiten des Bureaus für Statistik der Juden.) I. Abhandlungen. Dr. Sara Rabinowitsch-Margolin, St. Petersburg: Zur Statistik der jüdischen Schulen in Rußland. — Horator: Die jüdischen Gemeindeeinrichtungen in London mit Angaben über die Kriminalität und die Todesursachen der Londoner Juden. IL Statistisches Archiv. Berufsgliederung der jüdischen und nichtjüdischen Bevölkerung Amsterdams. — Die Zahl der Juden in Polen. — Schülerselbstmorde in Rußland 1905 bis 1909. — Die Entwicklung der jüdischen Bevölkerung in Irland von 1861 bis 1901. Nachdruck der Abhandlungen ist nur mit besonderer Genehmigung, des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet. Zur Statistik der jfidisc Von Dr. Sara Rabinowits« Die Gesellschaft zur Verbreitung der Bildung unter den Juden in Rußland hat den glücklichen Gedanken gehabt, für die von ihr unterstützten Schulen statistische Angaben über die verschiedenen Seiten des Sehullebens jährlich einzusammeln und zu veröffentlichen. Die Angaben für das Schuljahr 1908/09 beziehen sich auf 40Schulen. Es sind dies die Mädchenschulen in Balta, Bobruisk, Gron, Tokmak, Belaja, Zerkoff, Winniza, Golta, Eiisabethgrad, Schwanetz, Kowel, Kowna, Mohileff a. Dnjeper, Mohileff a. Dnjester, Orgejeff, Pinsk, Proskuroff, Radomisl, Rjeschtscheff und Sebastopol, die Knabenschulen in Bairumtscha, Bogopol, Hömel, Derbent, Druskeniki, Schwanetz. Schmerinka, Kowna, Mohileff am Dnjeper, NikolajefT, Raschkofi' und Stanislawtschik und 10 gemischte Schulen in Wertujany, Dombroweny, Maikuleichty (drei Aekerbaukolonien), ien Schulen in Russland. h'Margolin, St Petersburg. Liosno, Lubawitschi, Mur, Kurilowtzy, Orscha, Rutschany, Frauenburg und Jurjeff. Obwohl diese Angaben eine nur kleine | Anzahl von jüdischen Schulen umfassen, \ haben sie für uns dennoch ein bedeutendes; Interesse. Einmal deshalb, weil die Gesell- I schaft zur Verbreitung der Bildung im allgei meinen nur die besten Schulen unterstützt, die sich auf dieselben beziehenden Angaben \ also den Zustand des Schullebens gerade in den besseren Schulen beleuchten; zweitens; aber, weil sie uns die Tendenzen der Gesellschaft zur Verbreitung der Bildung zeigen,; die einen großen Einfluß auf das gesamte : jüdische Schulleben Rußlands hat. Überdies | wird die geringe Zahl von Schulen, auf die | sich unsere Angaben beziehen, durch ihre l Vielseitigkeit kompensiert, da wir sowohl über das Schulbudget, die Schulhygiene, das Lehrpersonal als auch über den Inhalt der