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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1911-05-01 · Heft 5 (Mai 1911) · p. 65

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
7 (1911)
Issue
Heft 5 (Mai 1911)
Article
Inhalt
Date
1911-05-01
Page
65 (sequence 1)
Language
German
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ttUkDfflnUySüitderJii. Erscheint monatlich. —Abonnementspreis — für das ganze Jahr 6,—M. für das halbe Jahr 3,50 M. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden Berlin C. 2, An der Spandauerbrücke 15. Zu beziehen durch das Bureau für Statistik der Juden, Berlin C. 2, An der Spandauerbrücke 15. Begründet von Dr. Arthur Ruppin. — Redigiert von Dr. Bruno Blau. 7. Jahrgang. Mai 1911. Heft No. 5. INHALT: (Die nicht von den Verfassern gezeichneten Artikel sind Arbeiten des Bureaus für Statistik der Juden.) I. Abhandlungen» Maxim Aain: Immigration — Arbeiterkonkurrenz — Arbeitsprotektionismus. — Dr. 0 e c. publ. Jacob Sega 11, Berlin: Die wirtschaftliche und soziale Lage der Juden in Deutschland. (Forts.) II. Statistisches Archiv. Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910 in der Kgl. Reichshaupt' und Residenzstadt Wien. Nachdruck der Abhandlungen ist nur mit besonderer Genehmigung, des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet. Immigration — Arbeiterkonkun Von Maxi I. Eng und unzertrennbar sind die Geschicke der modernen Nationen untereinander verflochten. Ein ungeheures Netz von kompliziertesten Wechselwirkungen umspannt die gesammte Kulturwelt. So wird das Schicksal einer jeden — auch der mächtigsten der modernen Nationen von zahllosen äusseren Faktoren beeinflußt. Doch werden die Hauptrichtlinien ihrer Entwicklung von den inneren Tendenzen ihres Lebens bestimmt. Anders bei den Juden. Das sozial-ökonomische Schicksal des jüdischen Volkes wird von den Entwicklungstendenzen und Interessen der es umgebenden Nationen nicht nur mit bestimmt, sondern grade in erster Reihe durch diese und nicht durch die innere Logik seiner eigenen Evolutionen vorgezeichnet. Um die Probleme des jüdischen Lebens allseitig beurteilen zu können, müssen wir uns daher oft in erster Linie den sie ganz oder teilweise enz — Arbeitsprotektionlsmns. m Anln. hervorrufenden und beeinflußenden Erscheinungen im Leben der Wirtsvölker zuwenden. Mit besonderer Prägnanz äussert sich das bei der Behandlung der jüdischen Wanderungsprobleme. Denn grade die jüdischen Wanderungen bildeten stets und überall den markantesten Ausdruck der weitgehendsten sozial-wirtschaftlichen Abhängigkeit der jüdischen Massen von den wirtschaftlichen und politischen Konjunkturen der Herrenvölker. Wir wollen uns hier auf die letzte Phase der jüdischen Wanderung beschränken, und zwar nur, insoweit sie einen Arbeiter¬ und Handwerkercharakter trägt, und nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika geht. In ganz allgemeinen Umrissen gestaltet sich die soziale Gruppierung der jüdischen Einwanderung in die Vereinigten Staaten folgendermaßen:x) x) Diese Daten sind der ausgezeichneten Arbeit von Dr. K. Vornberg, „Die Jüdische Emigration", Ver* such einer statistischen Untersuchung. Kiew 1908 (russisch), entnommen.

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