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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1911-01-01 · Heft 1 (Januar 1911) · p. 1

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
7 (1911)
Issue
Heft 1 (Januar 1911)
Article
Inhalt
Date
1911-01-01
Page
1 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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« pfinfi.. dii^UL der«. Erscheint monatlich. —Abonnementspreis — für das ganze Jahr 6,—M. für das halbe Jahr3,5Ö M. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden Berlin C. 2, An der Spandauerbrücke 15. Zu beziehen durch das Bureau für Statistik der Juden, Berlin C. 2, An der Spandauerbrücke 15. Begründet von Dr. Arthur Ruppin, — Redigiert von Dr, Bruno Blau. 7. Jahrgang Januar 1911. Heft No. 1. INHALT: (Die nicht von den Verfassern gezeichneten Artikel sind Arbeiten des Bureaus für Statistik der Juden.) I. Abhandlungen. Dr. S. Weißenberg, Elisabethgrad: Die persischen Juden in anthropologischer Beziehung. — Dr. oec. publ. Jacob Segall, Berlin: Die Juden in Bulgarien, — Die Juden in den Vereinigten Staaten von Amerika. II. Statistisches Archiv. Judische Schulen in Elsaß-Lothringen. — Zur Statistik der Juden in Russisch-Polen. Die jüdischen Studierenden an der Universität Budapest im Jahre 1908/09. — Die jüdische Gemeinde in Paris. — Eheschließungen in Neu-Süd-Wales 1907 und 1908. III. Zeitschriftenübersicht. Nachdruck der Abhandlungen ist nur mit besonderer Genehmigung, des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet. Die persischen Juden in ai Von Dr. S. W e i ß e n b e Im Juli-Heft des Jahrganges 1909 dieser j Zeitschrift habe ich die körperlichen Merkj male der zentralasiatischen Juden besprochen j und hervorgehoben, daß diese trotz der ethnischen Verwandtschaft mit den persischen Juden sich von letzteren in körperlicher Beziehung unterscheiden. Da beide Gruppen sich auch geographisch am nächsten stehen, ist es von hohem Interesse, die Abweichungen im Körperbau, die sie bieten, zu verfolgen, um dadurch einen Einblick in die umgestaltenden Kräfte zu erlangen. Ich habe in Jerusalem Gelegenheit gehabt, 35 Juden und 9 Jüdinnen aus verschiedenen Gegenden Persiens, hauptsächlich aus Schiras, ihropologischer Beziehung. g, Elisabethgrad. anthropometrisch zu studieren und will hier die Hauptergebnisse an der Hand von einigen Tabellen kurz besprechen. Der Körperhöhe nach sind die persischen Juden mit dem mittleren Wert von 163 cm zur Gruppe der Untermittelgrossen zu rechnen. Jedoch zeigt die Verteilung je nach 5 Zentimeter, daß die gemessenen Individuen sich eigentlich um zwei Zentren gruppieren, die fast gleich stark besetzt sind und auf den kleinen und großen Wuchs fallen. Die geringe Beobachtungszahl läßt aber nicht bestimmt entscheiden, inwiefern hier tatsächliche Verhältnisse oder blosser Zufall vorliegen. Die Klafterbreite, die

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