Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1910-08-01 · Heft 8-9 (August 1910) · p. Seite 136

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
6 (1910)
Issue
Heft 8-9 (August 1910)
Article
Statistisches aus Riga
Date
1910-08-01
Page
Seite 136 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2650397-3187678-3187687-3190858--2790-3190898
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

— 136 — Schuler und Schulerinnen der Schulen nach Konfessionen im Jahre 1906, I bezw. 1907, II (S. 303). Schuler überhaupt Griech-Kath. Kn.; M. Protestanten Katholiken luden Andere Zahl Ii. gailZ. Kn I M. Kn. M. Kn M. Kn. j M. Kn. | M. Schulen überhaupt 225 28648114559 14089 | 50,82 49,81 i j i | 2448; 2082 4535 =15,83"/0 8244 j 8257 122TT" =61,82% 1359 | 1916 2225 9,69 % 1505 | 1510 3015~ =10,52% 303 | 309 612 2,04% Mittelschulen (Gymnasien etc.) Kronschulen 5 2094; 1719! 375 725 302 704 40 209 412 79 i 17 4 4 Stadt-Schulen 3 1736! 1284| 552 74 37 1065 485 66 10 73' 19 7 1 KMeni. üniTßräiatssclmlßii 4 669 580; 84 20 — 525 84 14 — 17| - — — Privatschulen 20 5512j 1615! 3657 79 492 716 1997 48 271 664! 840 8 32 Summa 32 9746 5098; 4648 896 836 3015 2606 337 293 833; 876 19 37 11 32~" 5619 630 1709 56! i I j =17,17% =57,63% 6,46 0/0 =17,34% 0,18% Elementarschulen. Kronschulen Städtische Schulen Kirchenu Mmsitätssclmleii Privatschulen 7 1 1112! 758j 254 45! 4407J 2700; 1707 60! 8120| 4071; 4049 81 j 5263| 1932j 3331 214! 70 223 1 289 1015; 689 100; 203 429 2181 1824 1497 203 1191 2301 2466 841 26 151j 99 552 | 58'/ 235 1 416 17 42 101 90 455 271 96! 231 14 41 201 15 13 43 201 15 Summa 195; 18902' 9461| 1552 j | | i i I 1552 \ 1251 2803 =14,85% 5931! 6161 ""72092^ =63,97% 1022 j 1123 2145 =11,35% 672 634 1308 6,31 o/o 284 5 2, 222 94% Dem Jahresbericht des Vereins für die Statistik der Juden in München für das Jahr 1909 entnehmen wir folgendes : Auch im Jahre 1909 fanden unsere Angelegenheiten, besonders unsere Arbeiten, eine weitere Förderung, wenn auch weder die Arbeitskräfte, noch die dem Verein zur Verfugung stehenden Nittel es dem Vereine gestatten, den neu auftauchenden wissenschaftlichen Bedürfnissen mit der wünschenswerten Raschheit zu folgen und begonnene Arbeiten förderlich unter Dach . und Fach zu bringen. Die Arbeit Dr. S e g a 11 s über die Entwicklung der jüdischen Bevölkerung in München 1875—1905, welche von uns herausgegeben wird, ist gedruckt. Den Verlag hat das Büro für Statistik der Juden, in dessen Veröffentlichungen die Schrift eingereiht ist, übernommen. Ueber die Arbeit des Herrn Martin Feucht wanger: „Die osteuropäischen Juden in München im Jahre 1904 (nach unserer Vereinserhebung)* kann nichts erfreuliches berichtet werden. Herr Feuchtwanger, seit einigen Monaten in Halle a. S., ist durch Berufsarbeiten derart in Anspruch genommen, daß er für die nächsten jähre nicht daran denken kann, die schon im Manuskript vorliegende Arbeit, welche namentlich auch über die Wohnverhältnisse der Münchener Juden interessantes Material enthält, druckreif zu stellen. Die Arbeit über die Todesursachen bei den Münchener Juden ist von Herrn Dr. Segall und dann von Herrn stud. med. Max Kirchner erheblich gefördert werden. Letzterer hat sich bereit erklärt, die Arbeit bis zur Druckreife fertig zu stellen. Die Berufsstatistik der Münchener Juden hat noch zahlreicher Ergänzungen bedurft, befindet sich aber gegenwärtig soweit, daß der Text hergestellt werden kann. Hierzu hat sich Herr Dr. Bruno Kirschner in Berlin bereit erklärt. lung. Die Ergebnisse unserer Erhebungen über die Austritte aus dem Judentum und Uebertritte zum Judentum, welche Herr Dr. Straus zur Bearbeitung übernommen hatte, konnten leider wegen Arbeitsüberhäufung dieses unseres 2. Vorsitzenden noch nicht veröffentlicht werden. Neu ist die Statistik der beruflichen Verhältnisse der Juden in ausgewählten bayerischen Landgemeinden. Da die Benifsstatistik in der Gliederung der Berufe für unsere Bedürfnisse nicht weit genug geht (so ist z. B. der Warenhandel nicht weiter spezialisiert, so ersuchten wir das bayerische statistische Landesamt, die Zähiblättchen der Erwerbstätigen jüdischer Konfession in einzelnen von uns genannten jüdischen Landgemeinden für uns aus dem gesamten Material auszuheben und nach den von uns gelieferten Tabcllenentwürfen auf unsere Koster auszählen zu lassen. Das statistische Landesamt entsprach in dankenswerter Weise dieser Bitte. Die Ergebnisse harren der wissenschaftlichen Verarbeitung, welche auf die berufliche Zusammensetzung der jüdischen Landbevölkerung interessante Streiflichter werfen dürfte. Das bei uns befindliche Material zur Enquete über die jüdische ouropäische Bevölkerung in Nürnberg und Fürth wurde von Herrn Dr. Felix Theilhaber verarbeitet. Dem Ersuchen eines hiesigen Frauenarztes entsprechend, wendeten wir uns an verschiedene bayerische Rabbinate um Auskunft über die in den betreffenden jüdischen Gemeinden in den letzten Jahrzehnten vorkommenden Todesfälle durch Uteruscarcinom. Die Umfrage lieferte sehr interessante Ergebnisse, welche von dem erwähnten Arzt zum Teil bereits wissenschaftlich verwertet worden sind. — Wenn anch die Fortschritte, die der Verein in diesem Jahre auf seinem Gebiete gemacht hat, bescheidene sind, so glaubt er doch, von sich sagen zu dürfen, daß er alles geleistet hat, was ihm bei seinen beschränkten Kräften und Mitteln zu leisten möglich war. Für die Redaktion verantwortlich Rechtsanwalt Dr. Bruno Blau, Berlin-Charlottenburg. — Verlag des Bureaus für Statistik der Juden, Berlin. — Expedition und Kommissionsverlag von Louis Lamm in Berlin C. 2, Heue Friedrichstrasse 61—63. — Druck von E. Gruner, Bernau.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.