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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1910-01-01 · Heft 1 (Januar 1910) · p. 1

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
6 (1910)
Issue
Heft 1 (Januar 1910)
Article
Inhalt
Date
1910-01-01
Page
1 (sequence 1)
Language
German
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MtDinUl Erscheint monatlich. —Aboiinemenispreis — fürdas ganzeJahr6,—M. für das halbe Jahr 3,50 M. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden Berlin C. 2, An der Span dauerbrücke 15. Zu beziehen durch das Bureau für Statistik der Juden, Berlin C. 2, An der Spandauerbrükce 15. Begründet von Dr. Arthur R u p p i n. — Redigiert von Dr. Bruno Blau. ^jlahrg^^^ Januar 1910. Heft No. 1. INHALT: (Die nicht von den Verfassern gezeichneten Artikel sind Arbeiten des Bureaus für Statistik der Juden.) I. Abhandlungen. Dr. L. Cheinisse, Paris: Die Rassenpathologie und der AlKoholismus bei den Juden. — Emil HollacK, Kgl. Baugewerkschuliehrer in Königsberg: Zur Vorgeschich'e der Juden in Ost- und Westpreußen. II. Statistisches Archiv*. Die Konfessionen im höheren Lehrfach in Preußen. — Eheschließungen, Geburten und Sterbefälle im Großherzogtum Hessen in den Jahren 190ß und 1907. — Schüler in Elsaß-Lothringen. — Kirchensteuern im Großherzogtum Baden. — Die israelitischen Gemeinden in Galizien im Jahre 1908. — Die Konfession der Eheschließenden in Budapest 1907. — Die Juden in Kurdistan. — Zahl der Juden im Oranje-Frei Staat im Jahre 1890. III. Literatur. Philippson, Neueste Geschichte des jüdischen Volkes, Bd. 11. — Lewin, Geschichte der badischen Juden. IV. Zeitschriftenübersicht. Nachdruck der Abhandlungen Ist nur mit besonderer Genehmigung, des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet. Die Rnssennnthologie und der Alkohoiismns bei den Juden. Von D r. L Chi Läßt sich unter den zahlreichen Faktoren in der Aetiologie, der Entwicklung und den An-; zeichen der Krankheiten der Rasse eine Bei deutung beimessen? Ist sie von Einfluß auf j die Pathologie, und ist dieser Einfluß ausge- I prägt genug, um den anatomischen und \ physiologischen Eigentümlichkeiten der verj schiedenen menschlichen Rassen eine Art I pathologisches Charakteristikum hinzuzufügen? j Die Anthropologen sind geneigt, diese Frage j zu bejahen. So bemerkt J. Deniker in j seinem Buche über die „Rassen und Völker! der Erde", daß die Frage nach den; psychologischen Eigentümlichkeiten j der Rassen sich überhaupt nicht kurz j behandeln lasse, da auf diesem Gebiete j so viele Tatsachen einander widersprächen, j daß die pathologischen Eigentümlichkeiten I inisse, Paris. besser bekannt seien, vor allem inbezug auf die Immunität. Und im Jahre 1884 stützte sich Dr. Bordier in der Vorrede zu seiner „Geographie medicale" auf die nämlichen Anschauungen mit folgenden Worten: „Im Gegensatz zum Biologen, der über die Identität der pathologischen Phänomene, die sich bei einer Reihe von Tieren zeigen und die man beim Menschen beobachtet, erstaunt ist, muß der Anthropologe zwar die stärksten Übereinstimmungen unter den Krankheiten der Menschen aller Rassen und Himmelsstriche konstatieren, doch muß er auch wichtige Unterschiede wahrnehmen, nicht nur in der Art, wie eine und dieselbe Krankheit bei Menschen von verschiedenen Rassen und in verschieden Himmelsstrichen auftritt, sondern auch in Bezug auf die Anlage, welche gewisse

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