Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Journal
- Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Volume
- 3 (1907)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1907)
- Article
- Die Juden in Rumänien
- Date
- 1907-06-01
- Page
- Seite 86 (sequence 6)
- Language
- German
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— 86 — und zwar leben 2562 in den Depaii;ementshaiiptstädten 579 „ anderen Städten 1131 „ Dörfern. Die relativ hohe Zahl der jüdischen Humanen in der Dobrudscha erklärt sieh daraus, daß dieses Land erst im Jahre 1878 von der Türkei an Rumänien fiel und nach einer Entscheidung Tabelle VI. Verteilung der Bevölkerung (1899) nach der Staatsangehörigkeit. Moldau Walachei Oltenia Dobrudscha ganz Rumänien 1606470 38670 2487960 100949 1149124 25201 245742 18155 5489296 182975 Juden b) Unter rumänischem Schutze. . . 2510 193282 2383 58142 694 4187 272 977 5859 256588 Andere Fremde unter rumän. Schutze . 7190 10083 2037 2762 22072 Summa 1848122 2659517 1181243 267808 5956690 des höchsten rumänischen Gerichtshofs die \ Juden, die damals türkische Untertanen waren, I mit dem Wechsel der Gebietshoheit nach \ Völkerrecht ipso jure die rumänische Staats- \ angehörigkeit erlangt haben. Es gibt unter den Juden ferner der Staatsi angehörigkeit nach 5859 fremde Untertanen und zwar 4177 Österreicher und Ungarn 769 Türken 392 Russen 111 Serben 100 Bulgarien 97 Deutsche 55 Franzosen 46 Griechen 22 Italiener 20 Engländer 7 Schweizer 84 sonstige Staatsangehörige Die Hauptmasse der Juden, nämlich 256588 Personen U24493 Männer und 132007 Frauen) sind weder Rumänen noch Angehörige eines fremden Staates, sondern „stehen unter rumänischem Schutze." Insgesamt gibt es in Rumänien nur 278560 Personen dieser Art. Die 256588 Juden ohne Staatsangehörigkeit machen also 92,11 % dieser Personen aus. Die Jüdische Bevölkerung Hünchens noch dem Stande vom 1. Dezember 1905. Von Carl von T y s z k a , München. Am 1. Dezember 1905 wurden in Münbei der übrigen Bevölkerung, — (in ganz ehen 10 056 Juden gezählt: von der Ge- München kamen auf 52,9 v. H. weiblicher samteinwohnerschaft (538983) betrug somit : Personen 47,1. v. H. männliche), — und ist die jüdische Bevölkerung 1,9 v. H. Die Ver-; darin begründet, daß bei den Juden die im teilung nach dem Geschlecht zeigt bei den; erwerbsfähigen Alter Zugezogenen, die beson- Juden ein Überwiegen der männlichen Per-! ders bei den Juden in der Mehrzahl dem sonen: es standen 5505 (= 2,2 %) männliche \ männlichen Geschlechte angehören, gegenüber Juden 4551 (= 1,6 %) weiblichen gegenüber, j den in München Gebürtigen einen höheren An- Dieses Überwiegen der männlichen Juden steht \ teil stellen, als bei der Gesamteinwolnierschaft. im Gegensatz zu der Geschlechtsverteilung j Einen historisch-statistischen