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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1907-05-01 · Heft 5 (Mai 1907) · p. 65

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
3 (1907)
Issue
Heft 5 (Mai 1907)
Article
Inhalt
Date
1907-05-01
Page
65 (sequence 1)
Language
German
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sei Erscheint monatlich. — Abonnementspreis — fürdasganzeJahr6,— M. für das halbe Jahr 3,50 AI. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden Berlin-Haiensee, Georg Wilhelmstrasse 22. " ' Redaktion: Dr. Arthur Ruppin. "~ ' Für die Umschlagseit-jn werden Inserate — vorzugsweise von Buchhändlern und Verlegern — entgegengenommen. Insertionspreis für 1 Nummer pro ganze Seite 30 Mk, pro halbe Seite 5 Mark, für 2 Nummern 50 und 25 Mark. Zu beziehen durch das Bureau für Statistik der Juden, Berlin-Halensee, Georg Wilheimstr. 22. 3. Jahrgang. j Mai 1907. j Heft No. 5. INHALT: (Die nicht von den Verfassern gezeichneten Artikel sind Arbeiten des Bureaus für Statistik der Jaden.) I. Abhandlungen. Dr. L. Sofer, Wien : Armenier und Juden« — Anton Goldscheider, Mönchen : Die Entwicklung der jüdischen Bevölkerung Preußens im 19. Jahrhundert. — Dr. Arthur Ruppin, Berlin : Die Einwanderung von Juden in die Vereinigten Staaten im Jahre 1905/06. — Dr. Rudolf Wassermann, München: Die Ent' wicKIung der jüdischen Bevölkerung in Dürnberg 1306/1906. IL Statistisches Archiv. Soziale Unruhe der modernen Juden. — Die Herkunft der Juden. — Die grusischen Juden. — Die jüdische Bevölkerung in Charlottenburg. — Beobachtungen an jüdischen Ferien-Kolonisten. — Israelitische Kultusgemeinden in Ungarn. — Eheschließungen im Jahre 1905 in Deutschland. — Jüdische Studierende an der Universität Amsterdam. Nachdruck der Abhandlungen ist nur mit besonderer Genehmigung, des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet. Von Dr. L. Von den Ländern, in denen die Armenier außerhalb des eigentlichen Armeniens, das heute politisch zwischen der Türkei, Rußland und Persien aufgeteilt ist, wohnen, ist vor allem Österreich-Ungarn von Interesse. Denn es ist das einzige Land, in dem die Armenier in der Zerstreuung eine politische Rolle spielen. Diese hat eine große Ähnlichkeit mit der, die die große Mehrheit der westlichen Juden, teils notgedrungen, teils freiwillig spielen. Auch die Armenier Österreich-LmgaHiS haben zwei Nationalitäten, die eine der Wahl, die andere der Abstammung. Wir müssen hierbei die Armenier Österreichs von den Armeniern Ungarns scheiden. In Österreich wohnen die Armenier, abgesehen von der Wiener Ko- Immm wA Juden. Sofer, Wien, I lonie, nur in Galizien und der Bukowina zahle! reicher, ungefähr 2000 Seelen; sie sind im | Großgrundbesitz verhältnismäßig stark ver- \ treten. Politisch schließen sie sich in beiden i Ländern so eng an den Polen an, daß der \ Ausdruck „Arineno-Polena gang und gübe i ist. Das starre Festhalten an der katholischen; Kirche, der die Österreichischen Armenier I größtenteils angehören, mag die Brücke zu I der Allianz gebildet haben. In Wien besteht | seit 1810 ein großes Priesterseminar der arj nienisch-katholischen Kirche, das von dem | Mechitharistenorden geleitet wird. | In Lhigarn wohnen heute zirka 15000 Ari meuier. Prof. Anton Hermann hielt auf dem ' letzten „Deutschen Anthropologenkongreß"

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