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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1907-02-01 · Heft 2 (Februar 1907) · p. Seite 31

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
3 (1907)
Issue
Heft 2 (Februar 1907)
Article
Die Taubstummen nach dem Religionsbekenntnis im deutschen Reich 1902
Date
1907-02-01
Page
Seite 31 (sequence 2)
Language
German
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— 31 — b) dem Alter nach? 14-20! Jahre o T o CM 3, | 30—40 Jahre | 40-50 Jahre § 2 3 1 60—70 Jahre o t>» 3 1 Jahre o .O R 3 c cö 3 i - ü .2 _o j_o o -5 O ich ] Ich -g 13 "o 13 -S 'ZZ 3 's |3 3 "2 C 3 c!3 3 3 3 Iii £ l 1 5 ::3 g "S Ijl 5 'S :S '? .5 i s "2 i > :rf 'S * 5 "p 1903 5027 166132 82:54 25 18 9 8 5 12 1 9 1 _ 1904 46;38 1591142 79|48 20 18 15; 10 7 | 2 2 i 1 o c) dem Berufe nach weibliche Personen o d ja o o c ^3 o S M 3 ü :§ PL, 1903:1904 Ehegattinnen mit eigen. Beruf 1903 1904 ohne eigen Beruf*) 190311904 ledige!903'i904 Das IJeberwiegen der Taubstummheit bei den Juden, die bereits früher beobachtet ist, ist mit der Häufigkeit der Eken von belasteten Blutsverwandten unter den Juden in Verbindung gebracht worden. Für die Richtigkeit dieser Ansicht würden, wie der Bericht anführt, die Tatsachen sprechen, daß unter den Juden die angeborene Taubstummheit relativ häufiger ais bei andereu Konfessionen zu sein scheint. Nach der Volkszählung von 1900 waren unter je 100 Taubstummen bei den Evangelischen 77,5, bei den Katholiken 77,0, bei den Juden aber 79,2 von Geburt oder frühester Jugend taubstumm. Hoppe. Äustritte aus dem Judentum und Wien,» Uebertritfe zum Judentum in den Jahren 1903 und 1904. Im Anschluß an die Notiz in No. V des I. Jahrgangs dieser Zeitschrift über die Austritte aus dem Judentum in den Jahren 1901 und 1902 sollen die betreifenden Angaben für die Jahre 1903 und 1904 auf Grund der letzten 2 Jahrgänge (21. u. 22.) des Statistischen Jahrbuchs der Stadt Wien (Wien 1905 r e s p. 1906) angeführt und durch die Ziffern der zum Judentum in Wien übergetretenen Andersgläubigen ergänzt werden. Es traten vom Judentum aus 1903 1904 männlich weiblich zusammen männlich weiblich j zusammen zur rüm.-kathol. Kirche . . „ griech.-kathol. „ . . „ altkathol. „ . „ griech.-oriental. „ . . „ evang.-augsbg. „ . . „ helvet, „ . . zu den Konfessionslosen . . 147 71 11 95 15 125 1 62 17 30 8 272 1 133 28 125 23 148 1 68 10 91 11 139 1 3 3 62 7 41 5 287 1 4 3 130 17- 132 16 Summa 339(243 582 32^2611590 Die Zahl der Ausgetretenen war also in beiden Jahren ungefähr gleich; sie blieb hinter der des Jahres 1902 zurück (601), übertraf aber die des Jahres 1901 (551). Von den Ausgetretenen waren: a) dem Familienstände nach ledig verheir. verwitw. geschied. unbekannt j-. r\ r& r~{ ä Ä Xi "o a o Z> o o o _o c Ü 'ZI 3 rn 3 3 '^i 3 3 3 3 man 'S £ man 'S £ -.c3 s 'S :S 'S > :5 "c £ im Jahre 1903 267 156 61 65 3 13 4 8 4 1 n » 1904 252 182 68 57 4 11 3 11 2 — Oeffentl. Beamte. . . 11 8 _ _ _ _ — — „ Diener (einschl. Militärpersonen . . 4 2 — — _ — — — Lehrpersonen) . . . 1 5 1 — _ 2 6 7 Sonstige freie Berufe 66 69 — — 12 9 6 18 {Selbst. Pers. 3 12 1 — 5 7 2 — iHöh.Angest. 7 4 — — — 2 — — Gewerbe {Niedere „ 40 27 — — — 5 12 12 1 Ohne näher. (.Bezeichnung 7 4 — — — — 15 19 [Selbst. Pers. 14 11 — — 1 9 1 1 jHöh. Angest. 55 64 __ — 12 5 5 3 Handel (Niedere „ 15 15 — — — 7 6 1 Ohne nähere \ Bezeichnung 14 9 — — 1 — — — [Selbst, Pers. 2 1 JHöh. Beamte 6 2 — — 1 1 — — Verkenn Niedere „ 4 2 — — 1 __ — „ JOhne nähere (Bezeichnung 1 — — — 1 — — Persönlicher Dienst . 1 — — — — — 4 7 Hausu. Rentenbesitz. 4 2 ~ — 1 1 — — Sonstiger Beruf . . 3 5 — — 3 1 — Unbestimmter Beruf. 7 7 — — l! 2 1 — (Stud., Schüler 59 56 — — __ 4 3 Berufs-!Mädchen unter [ lose j 30 Jahren — — - — — j — 76 80 (Sonst.BerufsL 15 24 — — 26 j 13 38 42 Zusammen 313)329 2 -1 63 | 57 |178|204 *) Die Ehegattinnen ohne eigenen Beruf sind nach dein Beruf des Mannes, sofern er bekannt ist, verzeichnet. Die Verteilung der Ausgetretenen in den Jahren 1903/04 nach Alter, Familienstand und Beruf ist hiernach im wesentlichen ganz dieselbe wie in den zwei früheren Jahren. Die Austretenden rekrutieren sich hauptsächlich aus den unverheirateten Personen im Alter von 20—30 Jahren, das männliche Geschlecht stellt ein etwas stärkeres Kontingent zu den Austretenden als das weibliche, und die austretenden

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