Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Journal
- Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
- Volume
- 3 (1907)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1907)
- Article
- Inhalt
- Date
- 1907-02-01
- Page
- 17 (sequence 1)
- Language
- German
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Icittihllin&iLiSiidertt. Erscheint monatlich. — Abonnementspreis — für das ganze Jahr6,— M. für das halbe Jahr 3,50 M. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden Berlin-Halensee, Georg Wilhelmstrasse 22. Redaktion: Dr. Arthur Ruppin. Zu beziehen durch das Bureau für Statistik der Juden, Berlin-Halensee, Georg Wilhelmstr. 22. Für die Umschlagseiten werden Inserate — vorzugsweise von Buchhändlern und Verlegern — entgegengenommen. Insertionspreis für 1 Nummer pro ganze Seite 30 Mk, pro halbe Seite 15 Mark, für 2 Nummern 50 und 25 Mark. 3. Jahrgang. j|j Februar 1907. Heft No. 2. INHALT: (Die nicht von den Verfassern gezeichneten Artikel sind Arbeiten des Bureaus für Statistik der Juden.) I. Abhandlungen» Dr. Jakob Thon, Berlin: Besteuerungs* und Finanzverhältnisse der judischen Gemeinden in Deutsch' land. —• Dr. Maurice Fishberg, New*York: Zur Frage der Herkunft des blonden Elements im Judentum (Schluß.) iL Statistisches Archiv. Die Taubstumen nach dem Religionsbekenntnis im Deutschen Reich 1902. — Austritt«' bewegung in Wien in den Jahren 1903 und 1904. — Einwanderung von Juden in New-York im Jahre 1906. 111. Mitteilungen. Nachdruck der Abhandlungen ist nur mit besonderer Genehmigung, des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet. Besteuerung!- und FinunzverhBltnisse der jüdischen Gemeinden in Deutschland. Yon Dr. Jakob Thon, Berlin. Das Bureau für Statistik der Juden hat im November 1904 eine Umfrage bei den Vor stehem der jüdischen Gemeinden veranstaltet, in der auch um Auskunft über die Besteuerungs¬ und Finanzverhältnisse gebeten wurde. Die Ergebnisse der eingelaufenen Antworten seien im Nachfolgenden mitgeteilt: Ku ltussteuer und Etat. In gariz Deutschland hatten unter 1158 Gemeinden, welche die Fragen nach dem Kultussteuerertrage beantwortet haben, die meisten (331) aus der Kultussteuer eine Einnahme von 1000—2000 Mk. Diesen Gemeinden stehen diejenigen mit einer Kultussteuer von weniger als 500 und von 500—1000 Mk. an Zahl am nächsten (249 resp. 244). Im ganzen verteilten sich, prozentualiter berechnet, die angeführten 11 Kategorien der Gemeinden folgendermaßen: Es hatten eine Einnahme aus der Ku ltussteuer von Mk. . . . im Reich in Preußen in abiolat. Zahlen prozentual in absuliat. Zahlen prozentual unter 500 500 - 1000 1000— 2000 2000- 5000 5000- 10000 10000- 20000 20000— 30000 30000- 50000 50000- 75000 75000—100000 über 100000 249 244 331 177 75 40 14 14 7 3 4 21,5 21,1 28,6 15,3 6,5 3,5 1,2 1,2 0,6 0,2 0,3 149 142 217 126 54 27 10 7 5 2 2 20,1 19,1 29,2 17,0 7,3 3,6 1,4 0,9 0,7 0,3 0,3 Es beträgt somit in 86,5 y/o aller deutschen Gemeinden die Kultussteuer weniger als 5000 Mark. Ebenso haben allein in Preußen 85,4% aller Gemeinden eine Kultussteuer von weniger als 5000 Mark, wie übrigens die prozentuale Verteilung der Gemeindekategorien nach der