Der Anfang
- Journal
- Der Anfang
- Volume
- 1. Jahr (1913-1914)
- Issue
- Heft 5 (September 1913)
- Date
- 1913-09-01
- Page
- Seite 159 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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Einsendung eines „Verräters44 Folgender [hektographierte] Aufruf „Gegen die Umtriebe in der V .V ist durch freisinnige Bemerkungen an einer Wiener Schule hervorgerufen worden. An die Katholiken! Brüder! Hört Ihr, wie sie höhnen, spotten unsern Heiland, Herrn und tibtt? Brüder! Seht Ihr, wie sie schlagen, geißeln unsern Heiland uns zum Spott? Christen! Sehet Ihr die Atheisten, merket Ihr ihr finstres Tun? Sehet Ihr, wie sie im Kampfe mit der Kirche nimmer ruhn? Seht Ihr, wie sie Euch betören durch die Agitation? Seht Ihr, wie sie heimlich spotten, Euch zum Trutz und Euch zum Hohn? Fühlt Ihr nicht die gilt'gen Pfeile ihrer schlechten Phantasie? Fühlt Ihr nicht der schlechten Reden feingezückte Ironie? Sehet Ihr die schlechten Schriften, die man Euch zum Lesen gibt? Glaubt Ihr, daß die schlechten Bücher Euer Gott und Meister liebt? Christen, Christen! Seid jetzt einig! Einig jetzt im Christengott! Einig nur in unserm Heiland, der uns rettet aus der Not! Lasset Euch nicht so betören durch der Heuchler kecken Wahn. .Wehret Euch, o freie Brüder, wehret Euch jetzt Mann für Mann. Seid nicht Sklaven, seid nicht Knechte einer schlechten Kreatur, Nur dem Heiland, liebe Brüder, dienen wir, und Diesem nur. Mit aller Höflichkeit wird gebeten, Diese Schrift nicht Andersgläubigen der V A in die Hände spielen, oder auch nur lesen lassen. Seien wir keine Verräter! 159