Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- 6 Jahrgang = Jahr (1848) 5608 (1847)
- Date
- 1847-01-01
- Page
- Seite 131 (sequence 180)
- Language
- German
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Edler von Honigsberg. 129 „Es wird demnach ihnen zwey Gebrüdern diese Jhro Ma- „jestät allerhöchste Zufriedenheit und Gnade zu ihrer guten „Versicherung, auch womit selbe sich in die Hinkunst zu dem „fernern Besten der damaligen Pachtung mit gleichem thätigen „Eifer zu verwenden, mithin durch fernere Erprobung ihrer „Gefallkenntnisse und Geschicklichkeit neue Merkmale der allerhöchsten Jhro kaiserlichen Gnade zu verdienen sich angelegen „halten, anmit erinnert." veoretum per saeram 6a68ar60-k6giam Na^estatem Viennae ckie 22. Apriiis, Anno millesimo Septingentesimo Septuagesimo Sexto. Heopolb @raf B stolbmat m. p. Mar. Moritz v. Moßhard m. p. Aber erst Joseph, der große Sohn der großen Mutter, Mußte kommen, um diese Verdienste bleibend zu würdigen, und ihnen eine Belohnung angedeihen zu lassen, die ihrer an-- gemessen war. Maria Theresia hatte sie immer innerhalb der Grunzen ihres Geschästskreises zu belohnen gesucht, indem sie ihnen Freibriefe verlieh, die ihrem Wohlstände für die Zukunft förderlich sein mußten; Joseph hingegen gedachte ihre Wirksamkeit auf eine Weise zu belohnen, die am glänzendsten für die ungetrübte und vorurtheilsfreie Denkart dieses Herrschers spricht. Es war am 3. April 1783, als Herr Israel Honig mittelst Kabinetschreibens nach Hofe berufen wurde. Der Kaiser empfing ihn in seinem Zimmer und redete ihn, während er einen Auszug der Tabakgefältsbillanz von 1782 in den Händen hielt, mit folgenden Worten an: „Hören Sie, mein lieber Hönig, die 653,941 fl., welche „der Pachtgesellschaft in den verflossenen Jahren zugekommen, „sind ein enormer Gewinn, wogegen das Aerar nur baare 0,2,603981 fl. bezogen hat." Und nun begann der Kaiser Ln Ausdrücken des höchsten Zutrauens ihm zu eröffnen, wie er gesonnen sei, nach Ausgang des bestehenden Pachtes das Tabakgefälle nicht weiter zu verpachten, sondern durch eine eigene Regie verwalten zu