Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- 3 Jahrgang = Schaltjahr 5605 (1844)
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 199 (sequence 252)
- Language
- German
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Der zu des Glaubens ew'gem Heil und Frommen, Ihn mild und väterlich ins HauS genommen,. Ihn liebreich ganz den Seinen beigezählt, Und ihn zuletzt zum Tochtermann erwählt! — R. Schalom. Ungläubiger, die Antwort liegt Euch nah', Denn einen Solchen nannt' ich eben ja! Juda. Aha, Ihr habt ein solch Subjekt genannt! Fürwahr, ein seltener Phönix aller Seelen! Doch setzt' ich , Rabbi, meinen Kopf zu Pfand, Daß keine Mängel an der Tochter fehlen, Daß es an kein Gebrechen ihr gebricht, Daß blind sie ist, verblödet oder lahm; Da man dem Theologen sie verspricht, Und ihn erwählt zu ihrem Bräutigam! — . Und dennoch zähl' ich's selt'nen Wundern bei, Daß man auf solch' Idee verfallen sei. R- Schalom. Mag es sonst sein, doch hier ist's nicht der Fall, Mein Freund; denn, der des Mädchens Hand erhält, Ist den Begünstigten auch überall. So weit die Erde reichet, gleichgestellt! Juda. So sei's denn; ist's auch stets nicht so gewesen; Doch lassen wir das Ding auf sich beruh'n. Sagt Eure Frage, und ich will sie lösen, Obwohl mir's nicht um Minnesold zu thun! Ob reich der Frager, mir gilt's wahrlich gleich; Ich löse sie — die Braut behaltet Euch! R. Sch alo m. Ihr löset sie? Nun, das nenn ich vermessen! So löst sie denn, und mir soll gar nicht bangen,