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Kalender und Jahrbuch für Israeliten · 1843-01-01 · 2. Jahrgang = Jahr 5604 (1843-1844) (1843) · p. Seite 13

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Journal
Kalender und Jahrbuch für Israeliten
Volume
2. Jahrgang = Jahr 5604 (1843-1844) (1843)
Date
1843-01-01
Page
Seite 13 (sequence 14)
Language
German
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das Jahre 1842. 13 sonderbare Bevölkerung bilden; sie veranstalteten Tanz und Musik, und die Frauen zeigten sich ohne Rückhalt in der Gesellschaft der Männer. Jeder dieser Juden har einen Berber zum Herrn; ich weiß nicht, was ich aus ihnen machen soll, sie sehen so frei und trotzig aus." In einem Brief an den Herzog von Sussex schrieb Davidson: „Die Juden im Alias sind physisch und moralisch denen sehr überlegen, die unter den Mauren wohnen. Jede jüdische Familie steht unter dem unmittelbaren Schutz eines Berber, wobei sie jedoch einen eigenen jüdischen Scheich haben, der Jurisdiktion ausübr. Sie sind nicht so herabgewürdigt, wie die unter den Mauren wohnenden, welche unter mohammedanischem Gesetz steh'n; ihr Verhältniß zu dem Berber ist das von Klienten zu dem Patron, und dieser letztere muß in allen Fällen das Interesse des Juden wahren. Sie tragen alle Waffen und leisten abwechselnd Kriegsdienste bei dem Patron. Sie sagen, daß sie nicht in der babylonischen Gefangenschaft gewesen, daß sie viele Schriften besitzen und eine Stadt besessen haben, die aus dem Felsen gehauen sei, wo die Häuser viele Stockwerke übereinander hätten; diese haben sie bei ihrer Einwanderung bewohnt, bis Christen sie in die Thäler vertrieben, die sie jetzt bewohnen." — „In Warika wurde ich von einigen Juden besucht, welche sagten, daß hier die Gräber von zwei Rabbinern seien, welche der zweiten Zerstörung von Jerusalem entgangen wären, und daß ihre Nation seit dieser Zeit hier ansässig gewesen. Sie sprachen von Büchern, welche diese Tradition bewiesen, wollten sie mir aber nicht zeigen. Jenseits des Gebirges sei eine Ebene, so groß, als die von Marokko, wo Juden wohnen, die Nebukadnezar entflohen seien, und von dieser Zeit ihre Geschichte urkundlich besäßen, der Schnee ist jedoch zu tief, als daß ich ihre Residenz, genannt Kibla, erreichen könnte. In Warika leben 60 Judenfamilien, aber in den Dörfern umher sind sie noch zahlreicher. Hier haben alle Juden zusammen Einen Herrn aus dem Berberstamm; jede Familie bezahlt einen Dukaten Steuer, aber sie

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